Archiv für Februar, 2008


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Verfassungsbeschwerden gegen Vorratsdatenspeicherung on the way to Karlsruhe

Wie netzpoltik meldet, werden heute 12 Umzugskartons mit insgesamt 34.443 Vollmachten für die Verfassungsbeschwerde gegen die Vorratsdatenspeicherung dem Verfassungsgericht in Karlsruhe übergeben. Begleitend gibt es eine kleine Kunstaktion des AK Vorrat auf dem Platz der Grundrechte in Karlsruhe.

Wer es so spontan nicht nach Karlsruhe schafft, dem sei die Demo gegen Überwachung und für ein Morgen in Freiheit am 15.03.08 in Köln ans Herz gelegt. Dazu ruft ein breites Bündnis an Bürgerrechtlern und verfechtern, u.a. der AK Vorrat, der Chaos Computer Club Köln, die Piratenpartei, der FoeBuD e.V. oder kein mensch ist illegal auf.

Ich werde leider nicht dabei sein können, ich bin beim BarCamp Ruhr in geheimer CC-Mission unterwegs…

Update: ich hab mal das Banner zur Demo und den Link runtergenommen, da die Seite nicht mehr zu den ursprünglichen Betreibern gehört, sondern nun anderweitig verwaltet wird, und ich mir noch nicht sicher bin, ob ich dorthin verlinken möchte.

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Kein Freibier sondern FREE BEER

Für unsere Brau-Aktion am Samstag hat Kai jetzt auch einen Flyer gebastelt.

Diesen Samstag

Kommt zahlreich!

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BVerfG entscheidet über Online-Durchsuchung

Gerade läuft auf Phönix die Übertragung des Urteils des Bundesverfassungsgerichts über die Online-Durchsuchung in NRW. Dieses Gesetz wird für unvereinbar mit dem Grundgesetz und damit für nichtig erklärt! Juchu. Außerdem beruft sich Karlsruhe erstmals auf ein „Grundrecht auf Gewährleistung der Vertraulichkeit und Integrität informationstechnischer Systeme“. Dies sei allerdings nicht schrankenlos. Markus schreibt auf Netzpolitik mit, bitte dort weiterlesen. Dort gibt es auch einen Nachrichtenüberblick. Und hier die Pressemitteilung des BVerfG.

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Die (R)evolution des Urheberrechts

Auf streitbar.org ist ein Artikel über Creative Commons inklusive eines Interviews mit m.eik michalke erschienen.

„Raubkopierer sind Verbrecher“ – diese Botschaft versucht die Musikindustrie seit Jahren unter das Volk zu bringen. Seit einigen Jahren zeigt die Organisation „Creative Commons“ aber eine Alternative auf, wie Künstler selbst über ihre Werke bestimmen können. Meik Michalke, Organisator des „Open Music Contest“ in Marburg, erklärt im Interview mit Martin Nitsche, warum vom neuen Modell Nutzer wie Künstler profitieren können.

Freedom of Choice

Sehr interessant, ausführlich und gut argumentiert. Macht euch selber ein Bild und lest schön!

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BarCamp Hannover

Mehr oder weniger spontan werde ich heute doch zum BarCamp Hannover fahren. Heute abend geht es bereits los mit der Opening Party, morgen und übermorgen dann das volle Programm von morgens bis abends. Etwa 200 TeilnehmerInnen sind angemeldet und mehrere interessante Sessions vorgeschlagen. Es gibt übrigens noch einige freie Plätze, wer also plötzliche Lust verspürt, nach Hannover zu kommen, kann sich noch über das mixxt-Netzwerk eintragen.

BarCamp Hannover 2008

Anreise und Unterkunft sind gesichert, eine kleine Anfrage über twitter hat mal wieder großes bewirkt. Danke an Peter. Wunderbare Überleitung, dann kann ich hier auch noch kurz auf das aktuelle Abmahnverhalten des StudiVZ hinweisen: Peter Grosskopf hatte eine Online-Community mit dem Namen ErstiVZ für Münsteraner ErstsemestlerInnen gegründet und war darauf hin vom Anwalt des StudiVZ abgemahnt worden. Nähere Infos gibts bei SpOn oder in den Weiten des Netzes. Mittlerweile wurde glücklicherweise eine Einigung erzielt und von der Strafe von 2000 Euro abgesehen. Wir dürfen aber gespannt sein, welche Ausmaße die für tolle PR sorgende Abmahnlust noch annehmen wird.

Update:
Ok, Ok, Asche über mein Haupt. Natürlich handelt es sich bei den 2000 Euro nicht um eine Strafe sondern um die Gebühr für die Abmahnung, die der Anwalt in Rechnung stellt. Eine Strafe kann ja nur von einem Gericht verhängt werden. Näheres schreibt dazu der Herr Pfandtasse.

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Free as in „FREE BEER“ – Brau-Aktion in Berlin

Wie bereits bei zeitgeisty und netzpolitik angekündigt, brauen wir ein leckeres Free Beer. Nur eins vorweg: Haltet euch Samstag, den 01.03. ab mittags frei. Und jetzt los:

„…you should think of free as in free speech, not as in free beer“ sagte einst Richard Stallman, der Pionier der Free Software-Bewegung und Gründer der Free Software Foundation. 2004 hat die Künstlergruppe Superflex zusammen mit einigen dänischen Studenten diesen Satz neu interpretiert und ein Bier gebraut, welches frei im Sinne von Freiheit und nicht im Sinne von Freibier daherkommt: FREE BEER

The project, originally conceived by Copenhagen-based artist collective Superflex and students at the Copenhagen IT University, applies modern free software / open source methods to a traditional real-world product – namely the alcoholic beverage loved and enjoyed globally, and commonly known as beer.

Das freie an diesem Free Beer: Sowohl das Rezept als auch das Label des Getränkes stehen unter einer Creative Commons Lizenz zur freien Verwendung. Das heißt, dass dieses Rezept nicht wie die meisten anderen Getränke geheim gehalten wird (z.B. Coca Cola, Bionade etc.), sondern eben nach Belieben nachgebraut und das Produkt sogar gewinnbringend verkauft werden kann. Natürlich immer unter der Voraussetzung, dass der Name des Originals und der „Erfinder“ genannt werden. Es ist sogar erlaubt, das Rezept nach eigenen Wünschen abzuwandeln, solange man das Ergebnis ebenfalls unter einer CC-Lizenz öffentlich zugänglich macht.

freebeer.png

Hops & Barley Berlin
Vor zwei Wochen hat in Berlin-Friedrichshain die Hausbrauerei Hops & Barley Berlin“ eröffnet. In einer ehemaligen Metzgerei in der Wühlischstraße 23 kann man täglich von 16 bis 2 Uhr hauseigenes Bier (Helles, Dunkles und Cider) sowie weitere alkoholische und antialkoholische Getränke genießen, demnächst gibt es sogar noch einen vegetarischen Imbiss. Persönliche Tests haben ergeben, dass sich ein Besuch aufgrund der köstlichen Getränke, der geschmeidigen Atmosphäre sowie des „Braumeisters aus Leidenschaft“ in jedem Fall lohnen.

Hops & Barley, Wühlischstraße
Foto von Kai unter CC – thanks for sharing!

Und jetzt kommt der Clou:
Am 1. März wird ab 12:30 Uhr in dieser Brauerei FREE BEER gebraut! Braumeister Philipp wird uns zu Beginn in die Geheimnisse des Bierbrauens einweihen und den ‚Schau-Brau-Vorgang‘ anschaulich kommentieren. Zusätzlich wird es kurze Vorträge zu Freier Software, Creative Commons Lizenzen und der Erfolgsgeschichte des FREE BEER geben. Ein Nachmittag im Zeichen von Bier und Freiheit, was will man mehr! Noch besser: Wenn euch beim Zuschauen und -hören dann das Wasser im Mund zusammenläuft, könnt ihr direkt vom frisch gezapften Hausbier probieren. Der Termin ist jetzt auch bei venteria aka wevent eingetragen.

Gelegenheit zur Verköstigung des FREE BEERS wird es dann im Rahmen der re:publica geben. Auch darauf solltet ihr euch schonmal freuen und, falls noch nicht geschehen, auch für die Konferenz anmelden. Also, stay tuned für weitere Informationen!

Nochmal zum mitschreiben…
Wann: 1. März 2008, 12:30 Uhr
Wo: Hops & Barley, Wühlischstr. 22/23, 10245 Berlin
Was: Free Beer brauen
Und sonst: venteria, upcoming 5 Kommentare

Unter: Event, Web 2.0     6 Kommentare     

Webmontag, da geht doch was

Ok, ich gebe zu: Mein letzter Beitrag kam wohl etwas verfrüht. Allen Spekulationen zum Trotz hat sich der vergangene Webmontag in Köln mal wieder als Ereignis der besonderen Art erwiesen. Über 70 (was 38) Menschen waren dabei und es gab nicht nur 3 sondern 5 Vorträge, die thematisch ein relativ breites Spektrum abdeckten.

Besondere Erwähnung sollen hier mal die Jungs vom Railslove/iKamikaze-Team erhalten. Sie haben sich mit dem Problem beschäftigt, wie man sich beim Verlieren/Diebstahl eines iPhones oder iPods davor schützt, dass mit dem Gerät auch alle persönliche Daten, Passwörter und Adressen in falsche Hände gelangen. Was genau dahinter steckt, schreibt Tim hier. Ganz frühes Alphastadium, die Idee hat aber Potential. Der größte Schwachpunkt wird vermutlich in der Sicherheit der ganzen Sache liegen. Man stelle sich nur vor, bei dem Dienst sind mehrere 1.000 Geräte registriert und ein Angriff legt sämtliche i-Dinger lahm. Aber auch hierfür werden die Jungs eine Lösung finden, wie mir versichert wurde.

Stylequeens und Supreme Auctions kommen aus dem gleichen Haus, was man spätestens an den „Confindential“-Hinweisen auf den Folien erkennen konnte. Bei Stylequeens handelt es sich um ein gerade gelaunchtes Portal, welches Frauenherzen bewegen soll („Shoes, Bags and Fashion“), über Supreme Auctions bei ebay hätten wir beim 3. Kölner Webmontag bereits etwas hören sollen, die Folien sind aber wohl erst jetzt wieder aufgetaucht ;) Der dritte Business-Vortrag beschäftigte sich mit Search-Engine-Marketing mit Hilfe der Submit Suite, allerdings hatte ich Schwierigkeiten, dem Vortragenden zu folgen. Immerhin gab es für jedeN von uns ne CD zum Testen und 25% Rabatt.

fukami kann ja bald schon ein Jubiläum feiern, er hat vermutlich die meisten Vorträge beim Kölner Webmontag gehalten. Obwohl ich in die unendlichen Weiten seines Technik-Wissens (aka ‚Spaß am Gerät‘) nicht besonders tief einsteigen kann, finde ich seine Vorträge doch immer sehr erfrischend für die gesamte Atmosphäre. Diesmal ging es um sichere bzw. eher unsichere Verarbeitung von RSS-Feeds; übrigens ebenfalls eine Fortsetzung vom 3. Webmontag, wie intensive Recherchen ergeben haben. (Gibts eigentlich n Link zu der Übersicht mit den sicheren und unsichereren Readern?)

Nach den Vorträgen mal wieder angeregte Unterhaltungen bei ausgewählten Getränken. Und siehe da: zum ersten Mal waren tatsächlich (und unabhängig von mir) zwei Informationswirte (bzw. ein fertiger und ein angehender) vor Ort. Coole Sache, das sollte sich an meiner Ex-FH echt mal besser rumsprechen. Außerdem hab ich mich noch mit Tim Bruysten und Siggi Becker vom Düsseldorfer Webmontag über Kölsch die Terminkollisionen im Allgemeinen und den Düsseldorfer Webmontag im Speziellen unterhalten. Und ich sach euch eins: „die sind da wat am planen dran“. Mehr wird noch nicht verraten, wir dürfen auf den nächsten Termin in Düsseldorf gespannt sein. Bis dahin, Füße stillhalten.

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