Archiv für Februar, 2008


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Rosenmontag ist tot, es lebe der Webmontag

Genau eine Woche nach dem höchsten Feiertag der Kölnerinnen und Kölner findet kommenden Montag, am 11.02.08 ab 19 Uhr der 13. Kölner Webmontag statt. Bisher haben sich 38 TeilnehmerInnen angekündigt, 3 Vorträge stehen ebenfalls (am gespanntestestesten bin ich auf die iKamikaze-Crew). Als Location hat sich nun seit einem Jahr der Spielplatz in der Kölner Südstadt (Achtung, Umweltzone! Strafzettel gibt es aber erst ab 01.04., aufgrund der berüchtigten Parkplatzsituation empfehle ich sowieso eher eine Anreise per ÖPNV, Rad oder Pedes) bewährt. Beim 7. Webmontag am 22.01.07 haben wir dort eine wohl rekordverdächtige TeilnehmerInnenzahl von ca. 100-120 Menschen begrüßen dürfen. Obwohl es keine feste Terminabfolge gibt, hat sich das Intervall von ca. 2 Monate ganz gut durchgesetzt und bewährt (etwaige Unregelmäßigkeiten sind einzig und allein den Düsseldorfer Veranstaltern in die Schuhe zu schieben, die uns mit der Terminfindung immer um Haaresbreite zuvor gekommen sind ;) ).

Ich habe allerdings das Gefühl, dass das Interesse am Webmontag seinen Höhepunkt überschritten hat und leicht rückgängig ist. Die Anmeldeliste wächst nur sehr laaaaangsam, die Zeiten, an denen wir 7 Präsentationen unterbringen mussten (was dank Renes hervorragendem Zeitmanagement auch bestens funktioniert hat) scheinen Vergangenheit. Woran liegts? Sommerloch, Winterloch? Südstadt zu wenig zentral? Location zu …? Meine Einschätzung geht auch in die Richtung, dass ein gewisser Sättigungsgrad erreicht ist: Alle paar Wochen ein Barcamp, weitere Konferenzen und Kongresse im Bereich XY 2.0, Stammtische, pl0gbars und Webmontage in nahe gelegenen Städten, die Auswahl wird immer größer und da muss Mensch 2.0 natürlich selektiver vorgehen, als es noch vor einem Jahr der Fall war.

Nun gut, genug der Spekuliererei, was meint ihr dazu? Über Feedback und Verbesserungsvorschläge freuen wir uns natürlich. Und über zahlreiches Erscheinen sowie eure eigenen Vorträge. Für jeden Vortrag gibt es übrigens den Sampler des letztjährigen Open Music Contests zum mit nach Hause nehmen! Alles weitere wie gewohnt im Wiki, wenn ihr mögt, tragt euch dort auch als Teilnehmende ein.

Und noch ein wichtiger Aufruf: Leider hat der Beamer für Montag abgesagt, wir bräuchten also dringend ein Gerät, welches wir von 19:30 bis ca. 21:30 Uhr ausleihen könnten! Fragt doch mal rum, irgendwo da draußen muss doch noch ein Beamer aufzutreiben sein. Thx und cu.

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re:publica 2008: Die kritische Masse

Vom 2. bis 4. April 2008 findet in der Berliner Kalkscheune zum zweiten Mal die re:publica statt (einatmen, ausatmen…. yeah, eins der coolsten Events des letzen Jahres geht in die zweite Runde). Veranstalter sind wie im letzten Jahr newthinking communications und Spreeblick.

Aus der Pressemitteilung:

Zwischen Kultur, Medien, Politik und alltäglich genutzter Technik: Vom 2. bis 4. April 2008 treffen sich in Berlin Blogger und andere Netzbewohner zur re:publica’08. Das Konferenz-Motto “Die kritische Masse” steht für verschiedene Seiten des gleichen Komplexes: Das Internet und neue Kommunikationsformen werden immer mehr in das Leben der Menschen integriert. Web 2.0-Anwendungen entwickeln sich zu Selbstläufern. Und zum anderen steht auch die Fähigkeit der Masse zur Kritik im Zentrum des dreitägigen Events.

Das Programm steht bereits in einer Beta-Version und verspricht schon jetzt drei Tage voller kultureller und sozialer Aspekte der vernetzten Gesellschaft zum:

Für leibliches und musikalisches Wohl wird auch wieder gesorgt sein, näheres wird noch bekanntgegeben. Nur soviel „Was noch? Musik wird’s geben. Bier auch. Was will man mehr?

Der Vorverkauf der Tickets hat bereits begonnen, der Eintritt für 3 Tage kostet regulär 60 Euro, für BloggerInnen, die das re:publica Banner auf ihrer Seite unterbringen, nur 40 Euro. Personen, die nicht in privatem Auftrag kommen, zahlen 100 Euro.

Behaltet das Programm und das Wiki im Auge, da tut sich gerade noch einiges. Ich empfehle, Karten im Vorverkauf zu kaufen, es soll zwar an der Tageskasse noch Tickets geben, aber ich gehe bei sowas ja lieber auf Nummer sicher. Es sind auch noch Slots für Vorträge frei, wer noch Ideen hat, kann sich entweder bei den Veranstaltern melden oder spontan vor Ort eine Session vorschlagen. Let it roll!

Und hier kommt der Banner (mir persönlich gefällt dieser grüne ja besser als der blaue), den Thomas Killian ganz im Sinne des Open Source Marketings & User Generated Content und das ganze andere Gedöns 2.0 erstellt hat:

re:publica 08

Und jetzt: Anmelden und Vorfreuen, bitte.

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Jungle World über den ‚Aufruhr im Musikantenstadl‘

Schwerpunktthema der aktuellen Ausgabe der Jungle World ist die Krise der Musikindustrie:

Aufruhr im Musikantenstadl. Fröhlich singt’s auf dem iPod, klingt’s auf dem MP3-Player, surrt’s auf der Festplatte und scheppert’s auf der Bühne. Platten oder CDs hingegen kauft kaum noch jemand. Haben die illegalen Downloader die Probleme der Musikindustrie verschuldet, oder hat sie selbst den Trend verpennt? Gibt es überhaupt eine Krise der Musikbranche, oder ist die Musik selbst ein Krisengebiet? Wie kommunistisch ist Downloaden, welche Nebenwirkungen hat es, und was sind die Alternativen? Hier spielt die Musik:

Jungle World 06/2008

Fünf Artikel beleuchten die Verluste der Musikindustrie und die Frage nach einer Krise der Musik selbst, den Kampf der Großen gegen Hippies und HighTech-Firmen (btw geschrieben von Janko Röttgers), Vor- und Nachteile von legalen und illegalen Downloads bzw. Filesharing sowie Alternativen der Selbstvermarktung in Form des Sub­skriptionsmodells der Einstürzenden Neubauten. Man darf also nach wie vor auf die aktuellen Entwicklungen in der Branche gespannt sein.

Und zur Entspannung zwischendurch empfehle ich die aktuelle Phlow-Compilation: „Their Finest Hour Vol. 1„.

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