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Netzwelt.de stellt Beiträge unter Creative Commons

Ab heute bietet das Internetportal für IT und Unterhaltungselektronik Netzwelt.de seine redaktionellen Beiträge unter der Creative Commons BY-NC-SA-Lizenz an. Bisher 20.000 Artikel und Bilder dürfen zu nicht kommerziellen Zwecken vervielfältigt, komplett verbreitet und öffentlich zugänglich gemacht werden. Allerdings unter der Bedingung, dass Remixe unter derselben Lizenz veröffentlicht und Netzwelt als Urheber genannt werden.

Netzwelt meint dazu:

Mit der Nutzung einer Creative-Commons-Lizenz verfolgen die Betreiber einen kreativen Ansatz. Dieser möchte den Anforderungen an Content-Austausch besonders auch im Internet fördern. Urheberrechtliche Schranken sollen abgebaut werden, die Weiterverarbeitung- und Verbreitung von netzwelt-Inhalten erleichtert werden.

via netzpolitik, wo folgendes geschrieben steht:

Es freut uns sehr, dass mit Netzwelt.de ein erstes größere deutsches Online-Portal seine Inhalte unter einer remix-fähigen Creative Commons Lizenz zur kreativen Weiternutzung zur Verfügung stellt. Mal schauen, wer als nächstes angeregt wird, die eigenen Inhalte offen zu lizenzieren.

Sehr schön, ich hab da ja schonmal was munkeln hören, dass die taz auch überlegt, Creative Commons Lizenzen einzusetzen. Das wäre eigentlich die logische Konsequenz für die taz, um der nachwachsenden Zielgruppe gerecht zu werden und der eigenen Ideologie einen Tribut zu zollen.

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4 Kommentare zu “Netzwelt.de stellt Beiträge unter Creative Commons”

  1. ben_ am 19. Jun. 2008 um 23:02

    Die taz sollte erstmal RSS anbieten, bevor sie zu CC greifen. :)

  2. nicole am 19. Jun. 2008 um 23:18

    Mh, tut sie das nicht? Auf den ersten Blick schon, oder seh ich das falsch? Den RSS-Feed dann auch direkt mit CC zu versehen, das wär ja mal was ;)

  3. ben_ am 20. Jun. 2008 um 09:53

    Ah. Kuhl. Das ist neu. War im Mai noch nicht. Da hatte ich denen nämlich extra eine Mail geschickt. hihi. Nebenbei: der Wechsel einer kommerziellen Seite zu CC ist natürlich ungeachtet der Gründe dafür zu begrüßen. Die Gründe zu betrachten ist aber manchmal doch auch spannend, so könnte ein Wechsel nicht durch die Einsicht ins bessere System sondern auch durch schiere, wirtschaftliche Verzweiflung herbeigeführt worden sein. So wie Netscape kurz vor seinem Ende, noch schnell alles Open Source gemacht hat

  4. nicole am 20. Jun. 2008 um 12:39

    Naja, wirtschaftliche Verzweiflung ist ja bei der taz ein konstanter Gemütszustand. Und klar, sie versucht ihren Fortbestand mit verschiedensten (manchmal auch nicht sooooo zu begrüßenden) Maßahmen zu sichern. In diesem Fall glaube ich aber einfach mal an die guten Absichten und hoffe. dass die Intention von CC richtig interpretiert wird. Interne Diskussions- und Überzeugungsarbeit ist wohl schon in vollem Gange und die Idee stößt *sogar* auf offene Ohren und wohlwollende Verantwortliche.

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