Archiv für Dezember, 2008


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CC-Attribution jetzt noch einfacher

Hab ich gerade erst entdeckt: Im CC-Lizenzvertrag wird jetzt direkt ein Codeschnipsel angeboten, der die Metadaten für ein CC-lizenziertes Werk enthält, die bei der „Namensnennung“ angegeben werden sollten.


Das heißt: Wenn ihr z.B. auf den Lizenz-Hinweis in meiner rechten Sidebar („Happy Sharing“) klickt, gelangt ihr automatisch zum „human readable“ CC-Lizenzvertrag. Hier steht, was ihr zu welchen Bedingungen mit meinen Inhalten machen dürft. Bisher war es vielen NutzerInnen unklar, wie die Nennung der Urheberin und des Werktitles korrekt erfolgen solle. Nun könnt ihr einfach den Code


kopieren und dort einfügen, wo ihr die entsprechenden Inhalte weitergebt. So wird das faire Tauschen und Teilen von Inhalten noch einfacher! CC rockt!

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Mittwoch: 6 Jahre Creative Commons

Diese Woche jährt sich zum sechsten Mal der Geburtstag von Creative Commons. Nach einer größeren Party zum Jubiläum im vergangenen Jahr veranstalten wir diesmal eine etwas kleinere Sache am 17. Dezember in Berlin. Dazu kam uns die Idee eines „Content Sprint“. Diese Art von Treffen ist in der Freien Software Community nichts unbekanntes. Man trifft sich und programmiert zusammen an einem Projekt weiter. Da es bei Creative Commons um Inhalte geht, werden wir diese kollektiv schreiben.


Das Ziel ist, möglichst viele CC-Projekte aus Deutschland in Case Studies zu dokumentieren. Im globalen CC-Wiki ist der deutschsprachige Raum noch etwas unterbelichtet – trotz zahlreicher spannender Projekte. Das wollen wir ändern. Dazu treffen wir uns am Mittwoch ab 19 Uhr im newthinking store in der Tucholskystr. 48 in Berlin-Mitte. Dazu gibts Prosecco, freie Musik und Animationen aus dem CC-Umfeld.

Aber man muss nicht in Berlin sein, um daran teilnehmen zu können. Wer uns unterstützen will, kann dies auch gerne vom eigenen Computer an anderen Orten tun. Wer sich nicht zutraut, eine Fallstudie auf englisch zu schreiben, kann dies auch gerne auf deutsch tun. Oder helfen, die deutschsprachigen dann ins englische zu übersetzen. Die deutschen Fassungen verwenden wir dann für die Praxisbeispiele auf der Webseite von Creative Commons Deutschland.

Gleichzeitig sei hier auch nochmal auf unseren Spendenaufruf verwiesen: Wer die Arbeit von Creative Commons in Deutschland unterstützen möchte, kann dafür Geld spenden. Damit können wir dann Materialien finanzieren, um die Aufklärungsarbeit zu unterstützen. Für Spenden kann eine Spendenquittung fürs Finanzamt ausgestellt werden. Mehr Infos dazu finden sich bei Creative Commons Deutschland.

Originaltext von netzpolitik.org

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Bundesarchiv stellt 100.000 Bilder unter CC online

Die Nachrichten über die Verwendung von Creative Commons Lizenzen von „offiziellen Stellen“ scheinen sich gerade zu häufen.

Heute haben der Wikimedia e.V. und das Bundesarchiv eine erfreuliche Kooperation bekannt gegeben: Das Bundesarchiv spendet der freien Online-Enzyklopädie Wikipedia ca. 100.000 digitalisierte Bilder, die z.B. Ereignisse und Personen der deutschen Kolonialgeschichte, der Weimarer Republik, der Zeit des Nationalsozialismus, der DDR und der Bundesrepublik Deutschland zeigen. Die Bilder werden wohl in den nächsten Tagen online gestellt.

Damit die Nutzungsbedingungen der Bilder kompatibel mit denen der Wikimedia Commons (der freien Datenbank für Bilder, Videos, Musik und gesprochene Texte) sind, hat man sich für die Copyleft-Lizenz CC-BY-SA entschieden. Diese erlaubt neben der kommerziellen Nutzung z.B. auch die Bearbeitung der Bilder.

Markus Beckedahl hat Mathias Schindler vom Wikimedia e.V. Vorstand und dem Wikimedia Foundation Communications Committee dazu interviewt:

netzpolitik.org: Das Projekt klingt ja sehr vorbildlich. Kann man hier von einer Vorbildfunktion für andere öffentlich-finanzierte Einrichtungen sprechen? Was wünscht sich Wikimedia in diese Richtung?

Mathias Schindler: Es wäre für die Erhaltung und Zugänglichmachung des kulturellen Erbes in Deutschland, Europa und der Welt natürlich mehr als hilfreich, wenn mehr Mittel für Digitalisierung zur Verfügung stünden. Wie gesagt, es warten noch mehr als 10 Millionen Bilder alleine beim Bundesarchiv auf ihre Digitalisierung (fairerweise muss man anmerken, dass darunter auch viele Bilderserien sind, also der gleiche Politiker oder gleiche Panzer einige Male hintereinander). Wenn die Inhalte dann aber einmal digital verfügbar sind, sollte die Öffentlichkeit über so viele Kanäle und so einfach wie möglich darauf zugreifen können.

Das gleiche gilt für aktuell neu erstellte Inhalte: Was aus öffentlichen Mitteln finanziert ist, sollte bereits von Anfang an der Öffentlichkeit zur uneingeschränkten Verwendung freistehen. Die Kooperation mit dem Bundesarchiv ist deshalb sehr wichtig, denn sie zeigt auf, was alles mit Inhalten möglich ist, sobald sie Teil der Allmende geworden sind.

Ich kann mich Markus nur anschließen und mich über diese „kleine Revolution für deutsche Verhältnisse“ sehr freuen! Vielen Dank, liebes Bundesarchiv!

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SWR: Und plötzlich bist Du Terrorist

Der SWR hat heute ein Radiofeature zum Fall des Berliner Soziologen Andrej Holm gesendet.

Im Sommer letzten Jahres stürmt ein Spezial-Einsatz-Kommando die Wohnung des Soziologen Andrej Holm. Er sei der Kopf der linksextremistischen Organisation „militante gruppe“, in deren Namen in Berlin und Brandenburg Brandanschläge verübt wurden, lautet der Vorwurf. Über ein Jahr werden Holm, seine Lebensgefährtin und die zwei Kinder observiert. Obwohl die Indizien der Bundesanwaltschaft sich nicht erhärten lassen und selbst der Bundesgerichtshof die Vorwürfe als „bloße Vermutungen“ bezeichnet, wird die Familie weiterhin beobachtet, werden Kameras installiert, folgen die Ermittler Holm täglich zur Arbeit mit einer Überwachungslogik, die scheinbar nicht mehr aufzuhalten ist.

Der Beitrag von Tim Zülch ist ca. 25 Minuten lang und kann hier als mp3 sowie hier als Skript (PDF) heruntergeladen werden.

(Gefunden bei Anne Roth, der Lebensgefährtin von Andrej)

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