Archiv für März, 2010


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Verfassungsbeschwerde gegen ELENA – Jetzt mitmachen!

Noch bis Ende der Woche kann man sich an der Verfassungsbeschwerde gegen ELENA, den “Elektronischen Entgeltnachweis”, beteiligen. Dazu rufen der FoeBud e.V. und der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung auf:

Mit dieser Verfassungsbeschwerde wollen wir ELENA, den “Elektronischen Entgeltnachweis” kippen. Wir wollen erreichen, dass die zentrale Datenbank mit sensiblen Arbeitnehmerdaten gelöscht wird. Zeigen Sie der Politik und dem Verfassungsgericht, dass auch Sie eine Vorratsdatenspeicherung Ihrer Arbeitsstunden, Krankheitstage, Urlaubstage, etc. ablehnen!

Hier finden Sie weitere Informationen zu ELENA. Sie können auch den ELENA-Flyer des AK Vorratsdatenspeicherung herunterladen oder über den Shop des FoeBuD e.V. bestellen. Geben Sie den Flyer an Verwandte, Freunde und Bekannte weiter.

Machen Sie mit!

So funktioniert’s:

  1. Füllen Sie die Formulare auf diesen Seiten aus.
  2. Anschließend erhalten Sie eine E-Mail. Klicken Sie den darin enthaltenen Link an.
  3. Laden Sie die vorausgefüllte Vollmacht herunter.
  4. Drucken Sie die Vollmacht aus und unterschreiben Sie diese eigenhändig.
  5. Schicken Sie die Vollmacht per Post sofort an die eingedruckte Adresse.

Letzter Versendetermin ist der 25.3.2010. Später eintreffende Vollmachten können nur noch symbolisch gewertet werden.

Die Verfassungsbeschwerde führen für uns die Rechtsanwälte Meinhard Starostik aus Berlin und Dominik Boecker aus Köln.

Die Teilnahme an der Verfassungsbeschwerde ist kostenfrei. Uns entstehen allerdings hohe Kosten.
Deshalb freuen wir uns, wenn Sie unsere Arbeit mit einer Spende unterstützen.

Ich habe gerade meine Vollmacht ausgefüllt und gedruckt und teile meinen Briefumschlag gerne mit weiteren Unterzeichnungswilligen. Macht mit!

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11. Gautinger Internet-Treffen „Gutes Netz – böses Netz“

Nächste Woche, am 16. und 17. März, findet in Gauting bei München das 11. Gautinger Internet-Treffen statt. Zielgruppe sind MedienpädagogInnen und MitarbeiterInnen aus Jugendarbeit und Schule. Bei der Tagung soll es neben der Sozialisationsforschung von Jugendlichen im Internet auch um neue Veröffentlichungsformen im Web 2.0 und deren Problematik gehen, außerdem um die politische Besetzung des virtuellen Raums.

Zwei sehr gegenläufige Entwicklungen kennzeichnen das Internet im Zeitalter des Web 2.0. Einerseits werden die Möglichkeiten von Information und Desinformation genutzt und vielfältig eingesetzt: in Wahlkämpfen, zur Kundenbindung und als Nachrichten über dies und das. Auch das weltweite Wissen der Menschheit wird zunehmend digitalisiert und somit leichter verfügbar. Gleichzeitig spitzt sich die Frage um die Kontrolle des Netzes weiter zu: Politisch wird nach Zugriffs- und Zensurmöglichkeit gesucht, Google archiviert alle wissenschaftliche Literatur, deren Copyright erloschen ist. Wem gehört das Wissen und wer darf darüber verfügen? Eine Frage von umfassender politischer, rechtlicher und wirtschaftlicher Bedeutung.

Gleichzeitig lässt sich eine andere Bewegung feststellen: die einer „parzellierten“ Öffentlichkeit. Damit sind nicht obskure Freaks und merkwürdige Fans gemeint, sondern die Inhalte, mit denen sich Jugendliche beschäftigen bzw. die sie selber herstellen. Für viele Jugendliche stellt die Sphäre des Netzes einen Rückzugsraum dar, einen der wenigen Räume, in denen sie sich bewegen, tätig sein und abschotten können gegenüber erwachsener Kontrolle und Bevormundung.

Vorgestellt werden z.B. Medienprojekte aus der Praxis und Chancen vom Einsatz und der Produktion digitaler Medien in der Kinder- und Jugendarbeit bzw. im schulischen Kontext. So spricht Markus Beckedahl im Inter@ktiv-Mediensalon (PDF) über neue Öffentlichkeiten im Netz, Christian Grasse bietet einen Workshop zu „Open Music – Freie Musik im Web 2.0“ an und ich selber werde über Vor- und Nachteile von Creative Commons-Lizenzen referieren. Für ein Rahmenprogramm ist ebenfalls gesorgt – am Dienstag Abend wird der Deutsche Multimediapreis für Kinder und Jugendliche verliehen, Spiele, Livestream, Twitterwall und eine Ausstellung begleiten die Tagung.

Das Internet-Treffen wird veranstaltet von Jugend online/netzcheckers, SIN – Studio im Netz und dem Institut für Jugendarbeit. Herzlichen Dank für die Einladung!

Link zu Anmeldung
Programm-Flyer (PDF)

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Lawrence Lessig beim TEDxNYED

Lawrence Lessig hat letzte Woche beim TEDx New York einen unterhaltsamen Vortrag über Konservative, Demokraten, Linkshänder, Freiheit und Creative Commons gehalten.

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Maniac

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