Archiv für März, 2013


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Interview zu meinem G8-Verfahren

Letzte Woche waren ich und meine Stimme zu Gast im Talkradio. Nicolas Semak hat mich interviewt zu meinem Verfahren im Rahmen des G8-Gipfels aus dem Jahr 2007. Wir haben uns eine Stunde lang über die damaligen Ereignisse bei der Demonstration in Rostock und während der fünf Verhandlungstage vor Amts- und Landgericht unterhalten.

Einbetten geht leider nicht, aber dort drüben isses auch ganz hübsch:

NSP02 | Reden. Mit Nicole und Marcus.

Die Idee zu dem Gespräch kam relativ spontan, und tatsächlich sind manche Erinnerungen mittlerweile verblasst. Gerade deswegen bin ich sehr froh, dass ich die ganze Geschichte endlich mal am Stück erzählen und dann auch veröffentlichen konnte. Nach mir war dann noch Marcus an der Reihe, mit dem Nicolas über seine Notfallhilfe bei einem schweren Autounfall sprach.

Herzlichen Dank an Nicolas für die guten Fragen!

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forebber links #06

Musik Musik Musik! Meine aktuellen Lieblingsalben, alle ganz frisch:

David Bowie – The next Day
http://davidbowie.com/the-next-day
http://www.guardian.co.uk/music/2013/feb/23/david-bowie-and-me

DJ Koze – Amygdala
http://www.pamparecords.com/
http://shop.hanseplatte.com/detail/dj-koze–amygdala
http://www.taz.de/Neues-Album-von-DJ-Koze/!113249/

Rhye – Woman
http://www.rhyemusic.com/
http://blog.zeit.de/tontraeger/2013/03/01/rhye-woman_15240
http://nbhap.com/25000/rhye-woman/

Candie Hank – Ciao Bella!
http://patric-catani.bandcamp.com/album/ciao-bella

*****

Der Social-Bookmarkingdienst kippt hat ein hübsches neues Design.
https://kippt.com/antischokke

Immer wieder kommen irgendwelche Eltern nach Berlin. Die Kinder googlen dann verzweifelt nach Unternehmungsoptionen und landen hier im Blog. Uralt, aber einer der meistgelesenen Texte hier. Und im Piratepad schreiben immer noch Leute mit.
http://antischokke.de/2011/04/25/huch-die-eltern-kommen-nach-berlin/
http://antischokke.de/2012/04/14/nachklapp-und-backup-die-eltern-in-berlin/
http://piratepad.net/berlinmiteltern

Kurzgeschichte von Neil Gaiman: Down to a Sunless Sea
http://www.guardian.co.uk/books/2013/mar/22/down-sunless-sea-neil-gaiman-short-story

Jobs bei Wikimedia Deutschland
https://www.wikimedia.de/wiki/System_Administrator_(m/f)
https://www.wikimedia.de/wiki/Assistenz_Eventmanagement_(m/w)
https://www.wikimedia.de/wiki/Jobs

When you live in Berlin. Was hier so abgeht.
http://whenyouliveinberlin.tumblr.com/

When you really live in Berlin. Was hier wirklich abgeht.
http://whenyoureallyliveinberlin.tumblr.com/

Bundesrat winkt Leistungsschutzrecht durch
http://irights.info/2013/03/22/lautlos-lsr-huscht-durch-den-bundesrat/13189
https://netzpolitik.org/2013/keine-mehrheit-im-bundesrat-gegen-das-leistungsschutzrecht/

Sascha Lobo über das Versagen der Netzgemeinde in Sachen Leistungsschutzrecht. tl;dr: Wir haben verloren.
http://saschalobo.com/2013/03/22/unsere-muetter-unsere-fehler/

Telekom will DSL bei Flatrates drosseln und leitet damit das Ende der Netzhautrealität ein.
http://fanboys.fm/drossel/
http://blogs.telekom.com/2013/03/22/neue-spielregeln-fuer-dsl/

Katja Riemann war zu Gast in einer schrecklichen Talkshow und nun regen sich alle über ihren Auftritt auf und stellen sie als Zicke hin. Ich verstehe die Aufregung überhaupt nicht, denn bei DEM Moderator hat sie meiner Meinung nach noch verhalten reagiert.
http://youtu.be/QE6m5TsoaOE
http://www.freitag.de/autoren/der-freitag/die-zumutungen-des-actressen-interviews

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Iron Blogger bei der re:publica 13

Wir sind drin! Unser Beitrag Blogs und Bier? Das lob’ ich mir! #ironblogger wurde angenommen. Gemeinsam mit vier weiteren Blogger_innen aus vier deutschen Städten (Hamburg, Ruhrpott, Kiel, Stuttgart) werde ich bei der #rp13 im Mai auf der Bühne Bier trinken und über das Iron Bloggen plaudern.

Mal schnell einen Link posten, etwas Interessantes twittern, ein Bild hochladen – es ist sehr einfach geworden, Inhalte mit Anderen zu teilen. Aber sie verschwinden innerhalb kürztester Zeit in den Untiefen der Newsfeeds, und zudem sind wir von den Plattformbetreibern abhängig. Grund genug, sich wieder stärker um das eigene Blog zu kümmern: Mindestens einmal in der Woche einen Blog­post zu schreiben — das haben sich Iron Blogger weltweit vorgenom­men. Wer das nicht schafft, zahlt 5 Euro in die lokale Gemein­schaft­skasse. Von dem Geld geht man zusammen Bier trinken. Die Iron Blogger verkörpern sozusagen das Motto der #rp13: IN/SIDE/OUT: Wir schreiben und vernetzen uns online, um dann offline miteinander zu trinken.

In dieser Session werden sich Iron Blogger aus ganz Deutschland zum ersten Mal treffen und gemeinsam Bier trinken. Wir besprechen, was an Bloggen so toll ist, wie wunderbar Blogs Social Media ergänzen und wie man sich durch Iron Blogging vernetzt und seinen Horizont erweitert. Dazu zeigen wir die erfolgreichsten und skurrilsten Beiträge und wirre Statistiken über die Korrelation zwischen Biertrinken und Bloggen. Außerdem stellen wir ein Starterkit für neue Iron-Blogger-Gruppierungen vor.

These

Wir wollen dem offenen Netz die Wertschätzung erweisen, die es verdient. Und wie könnte man das besser machen als durch eigene Blogs und gemeinsame Motivation!

Kategorie

Wirtschaft (!)
Unterhaltung

Was jetzt noch fehlt sind die wirren Statistiken und ein antischokkenblog mit regelmäßigen Einträgen. Jedenfalls: Kommt kucken!

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Neues Album: DJ Koze – Amygdala

Heute – und damit nach acht Jahren Albumpause – erscheint die neue Platte von DJ Koze: Amygdala. „Ein 78-minütiger Spaziergang durch Kozes Kopf, unwirklich und mit so noch nicht gehörten Stimmungen, Intensitäten, Sounds und Szenen.“ heißt es auf hanseplatte.de.

Wer wie ich noch auf die Anlieferung der Vinyl warten, muss kann sich mit 5 Anekdoten aus dem Leben des DJ KOZE über Wasser halten. Präsentiert vom hanseplatte-Newsletter, direkt aus der Hauptstadt der Herzen.

Als DJ Koze auf einer seiner zahllosen DJ-Reisen mal wieder im Nachtbus feststellte, dass er sein Lieblingsaccessoire, die geliebte Schlafbrille, vergessen hatte, suchte er asap den nächsten alteingesessenen Optiker der Stadt auf. Nach kundiger Beratung kaufte Koze dort zwei Schlafbrillen, die ihm der freundliche Mann am Tresen mit den Worten einpackte „und noch ein Brillenputztuch dabei?“ Nach kurzem Stutzen lachte Koze doch sehr über diesen herrlichen Optikerwitz.

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DJ Koze, selbst ein passionierter wie fleißiger Mopedfahrer, scheut sich als Autofahrer nicht, seine Zweiradkollegen en passant zu mehr Aufmerksamkeit im Straßenverkehr zu erziehen. Denn wenn ein Motorradfahrer in seiner Nähe mal nicht blinkt oder widrig ausschert, setzt sich Koze gern mit seinem Fiat direkt vor den Verkehrssünder und betätigt die Scheibenwischanlage hinten wie vorn. Dem Kradfahrer spradotzt alles aufs Visier und Koze schmunzelt ampelphasenlang über seine „weiche Erziehung“.

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Trifft man DJ Koze im öffentlichen Nahverkehr in Hamburg, scheut sich der lebensfrohe Auflegekönig keineswegs, seine Wertschätzung für seine eigenen Werke nonchalant im Dialog zum Ausdruck zu bringen. „Laß mal über Dich reden! Wie findste denn meine neue Platte?“ ist stets sein Einstieg in ein Gespräch, das seine entwaffnende Chuzpe aufs sympathischste mit seinem selbstbewussten Machthunger versöhnt.

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Kaum am Flughafen egal in welchem Land angekommen, führt DJ Kozes erster Weg seit jeher zu den Sicherheitskontrollen. Wo denn die Mülltonne sei, in die die Beamten die ganzen Parfüm-Flakons, die man nicht mitnehmen darf, werfen, ist dann seine Frage. Weisen die Beamten ihm erstaunt das Ziel, durchwühlt der auch hobbymäßig exklusive Düfte liebende Discjockey die Tonne und schüttet die gefundenen teuren Parfüms in seinen extra mitgebrachten Kanister. Sein Ziel: Alle zusammenrühren und DEN Duft der Welt erschaffen. Ein bisschen weltherrscherisch scheint die Idee, aber so ist er, der Stefan Kozalla, wie er bürgerlich heißt.

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Asiatisch essen ist eine der größeren Leidenschaften in DJ Kozes ansonsten auf gewollt minderer Flamme geführtem Alltag. Mag man denken, das leicht scharfe Essen oder die „N 17 ohne Glutamat“ dorten sei der Hauptgrund, so liegt man falsch: Es sind die Glückskekse, die den auch privat dem Glück zugeneigten Soundtüftler in die Sushi- und China-Restaurants ziehen. Koze liebt nämlich das langsame Speicheleintropfen in den Keksspalt, um den Zettel – ohne den Keks zu zerstören! – hernach raussaugen zu können. Kann man ihn noch lesen, ist sein Tag gerettet. Kann man nicht, ist selbst bei einem humorigen Typen wie „Kosi“ erstmal eine halbe Stunde „Gewitterwolke auf halbacht“.

Update 13:25 Uhr: Die Post war immer noch nicht da, aber @philipsteffan machte mich freundlicherweise auf den Stream hier aufmerksam. Leider ohne das Knacken in der Rille.

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Unter: antischokke     Ein Kommentar    

Hier kommt die Sonne

Sonne

Es wird alright.

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