Archiv für Oktober, 2014


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Weltbeste Kürbissuppe

Ich hab vor kurzem die Märkische Gemüsekiste abonniert. Um mich zum Kochen zu zwingen. Es ist ja immer irgendwas oder irgendwer und dann esse ich doch wieder auswärts. Es hilft jedenfalls ein bisschen und ich hab demletzt Kürbissuppe kreiert. Sehr lecker.

Folgendes:

1 Hokkaido-Kürbis
1 Butternut-Kürbis
2 Karotten
1 Apfel
3 EL Olivenöl
2 Zwiebeln
3 EL Kürbiskerne
2 Knoblauchzehen
1 Stückchen Ingwer (ca. 3 cm)
2 TL gelbe Currypaste
2 Lorbeerblätter
1/2 Zitrone (Saft)
Bisschen Zimt, Kurkuma, Muskat, Salz, Pfeffer
1-1,5 l Wasser

Und zwar:

  • Zwiebeln und Kürbiskerne in Öl anbrutscheln (großer Topf!)
  • Hokkaido entkernen und in Stücke schneiden (Schale bleibt dran)
  • Butternut schälen, entkernen, schneiden
  • Möhren und Apfel schneiden
  • Alles mit in den Topf und alles schön anbrutscheln.
  • Inger und Currypaste dazu, weiter brutscheln.
  • Nach 10 Minuten Wasser (kochend) dazu gießen.
  • Den Rest dazu geben.
  • Kochen lassen. Zwischendurch umrühren.
  • Pürieren.
  • Feddich.

Schmeckt am nächsten Tag noch besser.

Update: Zum Verzieren gehören oben drauf natürlich noch geröstete Kürbiskerne und Kürbiskernölgraffiti.

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Karriere machen

»Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?«
»Ist das ein Sonntag?«

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Neue Lieblings-App: Taptalk

Ich kann mich tatsächlich nicht erinnern, ob mir außer twitter je ein Dienst so viel Freude bereitet hat wie dieser hier: taptalk. Das Schmunzeln und Kichern und Frohsein ebbt nicht ab.

Der gute horax hat mir die App beim letzten Treffen der Iron Blogger Berlin ans Herz gelegt, und es hat sofort Dings gemacht. Ich war wirklich – abgesehen von ein paar vielen Fehlknipsern und Vertippern – direkt absolut on fire.

Mit taptalk kann man Fotos und Videos verschicken, und zur Not auch noch einen kurzen Text hinzutippen. Reißt jetzt erstmal niemanden vom Hocker. Man schickt diese Schnappschüsse aber jeweils nur an eine Person. Eins-zu-Eins. Und, und das finde ich das besonders Charmante: Die Bilder werden weder bei Sender noch bei der Empfängerin gespeichert, sondern zerstören sich direkt nach dem Ansehen von selbst (ok, sie werden vermutlich auf irgendeinem Server nur als gelöscht markiert).

Jetzt sagen mir immer wieder Menschen: „Du kannst mir doch einfach Fotos per Threema oder Jabber oder Mail schicken.“ Ja, klar. Aber: Das nimmt dem Ganzen den Reiz des Spontanen, Unperfekten und Vergänglichen. Ich muss nicht ewig überlegen, welches jetzt wohl der coolste Bildausschnitt, der hippste Filter und die wenigsten Falten sind. Sondern ich drücke einfach ab oder halte gedrückt für das kurze Video – und zack, gesendet. Kein Zurück.

Umgekehrt genauso: Ich kann mir die Fotos und Videos meiner Friends nicht wieder und wieder ansehen und analysieren oder schwärmen oder für später aufbewahren oder weiterleiten. Sie sind nur da für diesen einen, kurzen, sofortwiederweg-en Moment.

Ich nutze zig Messenger und Kommunikationsdienste, bin stets erreichbar und teile mich auch gerne mit. Aber taptalk hat für mich in der Kommunikation mit Menschen, denen ich gerade nicht gegenübersitze, nochmal ein neues Level geknackt. Ich bin auf einmal so nah dran an vielen meiner Lieblingsmenschen und lieben Bekannten und bekomme Ausschnitte live und direkt aus ihrem Leben in meins getaptalkt. Egal ob aus Köln, New York oder Kreuz- oder Prenzlauer Berg, ob vom Krankenhaus, Balkong oder der Konditorei.

Es sind dann wirklich nur diese klitzekleinen Augenblicke, die nur uns verbinden und über die ich mich so gerne scheckig lache oder kringelig freue. Schön. <3

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