Unter: Web 2.0     4 Kommentare     

Weltbeste Kürbissuppe

Ich hab vor kurzem die Märkische Gemüsekiste abonniert. Um mich zum Kochen zu zwingen. Es ist ja immer irgendwas oder irgendwer und dann esse ich doch wieder auswärts. Es hilft jedenfalls ein bisschen und ich hab demletzt Kürbissuppe kreiert. Sehr lecker.

Folgendes:

1 Hokkaido-Kürbis
1 Butternut-Kürbis
2 Karotten
1 Apfel
3 EL Olivenöl
2 Zwiebeln
3 EL Kürbiskerne
2 Knoblauchzehen
1 Stückchen Ingwer (ca. 3 cm)
2 TL gelbe Currypaste
2 Lorbeerblätter
1/2 Zitrone (Saft)
Bisschen Zimt, Kurkuma, Muskat, Salz, Pfeffer
1-1,5 l Wasser

Und zwar:

  • Zwiebeln und Kürbiskerne in Öl anbrutscheln (großer Topf!)
  • Hokkaido entkernen und in Stücke schneiden (Schale bleibt dran)
  • Butternut schälen, entkernen, schneiden
  • Möhren und Apfel schneiden
  • Alles mit in den Topf und alles schön anbrutscheln.
  • Inger und Currypaste dazu, weiter brutscheln.
  • Nach 10 Minuten Wasser (kochend) dazu gießen.
  • Den Rest dazu geben.
  • Kochen lassen. Zwischendurch umrühren.
  • Pürieren.
  • Feddich.

Schmeckt am nächsten Tag noch besser.

Update: Zum Verzieren gehören oben drauf natürlich noch geröstete Kürbiskerne und Kürbiskernölgraffiti.

flattr this!


Schlagwörter: ,

4 Kommentare
Unter: No Future     Kommentare deaktiviert    

Karriere machen

»Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?«
»Ist das ein Sonntag?«


Kommentare deaktiviert
Unter: Web 2.0     6 Kommentare     

Neue Lieblings-App: Taptalk

Ich kann mich tatsächlich nicht erinnern, ob mir außer twitter je ein Dienst so viel Freude bereitet hat wie dieser hier: taptalk. Das Schmunzeln und Kichern und Frohsein ebbt nicht ab.

Der gute horax hat mir die App beim letzten Treffen der Iron Blogger Berlin ans Herz gelegt, und es hat sofort Dings gemacht. Ich war wirklich – abgesehen von ein paar vielen Fehlknipsern und Vertippern – direkt absolut on fire.

Mit taptalk kann man Fotos und Videos verschicken, und zur Not auch noch einen kurzen Text hinzutippen. Reißt jetzt erstmal niemanden vom Hocker. Man schickt diese Schnappschüsse aber jeweils nur an eine Person. Eins-zu-Eins. Und, und das finde ich das besonders Charmante: Die Bilder werden weder bei Sender noch bei der Empfängerin gespeichert, sondern zerstören sich direkt nach dem Ansehen von selbst (ok, sie werden vermutlich auf irgendeinem Server nur als gelöscht markiert).

Jetzt sagen mir immer wieder Menschen: “Du kannst mir doch einfach Fotos per Threema oder Jabber oder Mail schicken.” Ja, klar. Aber: Das nimmt dem Ganzen den Reiz des Spontanen, Unperfekten und Vergänglichen. Ich muss nicht ewig überlegen, welches jetzt wohl der coolste Bildausschnitt, der hippste Filter und die wenigsten Falten sind. Sondern ich drücke einfach ab oder halte gedrückt für das kurze Video – und zack, gesendet. Kein Zurück.

Umgekehrt genauso: Ich kann mir die Fotos und Videos meiner Friends nicht wieder und wieder ansehen und analysieren oder schwärmen oder für später aufbewahren oder weiterleiten. Sie sind nur da für diesen einen, kurzen, sofortwiederweg-en Moment.

Ich nutze zig Messenger und Kommunikationsdienste, bin stets erreichbar und teile mich auch gerne mit. Aber taptalk hat für mich in der Kommunikation mit Menschen, denen ich gerade nicht gegenübersitze, nochmal ein neues Level geknackt. Ich bin auf einmal so nah dran an vielen meiner Lieblingsmenschen und lieben Bekannten und bekomme Ausschnitte live und direkt aus ihrem Leben in meins getaptalkt. Egal ob aus Köln, New York oder Kreuz- oder Prenzlauer Berg, ob vom Krankenhaus, Balkong oder der Konditorei.

Es sind dann wirklich nur diese klitzekleinen Augenblicke, die nur uns verbinden und über die ich mich so gerne scheckig lache oder kringelig freue. Schön. <3

flattr this!


Schlagwörter: ,

6 Kommentare
Unter: Musik     2 Kommentare     

Neues von der Hanseplatte und Ben Becker

Ich erlaube mir mal wieder aus dem besten Newsletter der Welt zu zitieren. Hanseplatte, könnt ihr hier abonnieren und dann direkt noch ein paar Platten kaufen.

DIE BESTEN STELLEN BEI DER REDE VON BEN BECKER
VOR DEN ONKELZ AM HOCKENHEIMRING

“Hallo, Kinderz! Seid Ihr alle da?
Dann begrüßen wir Euch mit einem lauten Puspilein!”

“Begrüsst die Nase, Ohren, Mund, auch euren Bauch, Herrn Kugelrund.
Begrüßt die Onkelz, diese Bösen, und auch die Probleme, die sie lösen!”

“Nee, das war von Meret, der Betschwester.
Falscher Zettel, verfickte Hosentasche.”

“Oder soll ich später nochmal wiederkommen?
Harhar, reingelegt, Ihr alten Lemminge,
ihr sagt wohl zu allem Ja und Amen, falsch gewickelt, ich bleibe!”

“Ehrlich, ich wollte eigentlich nur zum Autorennen,
ich hab meinen Führerschein wieder, aber das passt
ja auch hierzu, was?! Hahah, brüll!”

“Die Musik, die jetzt kommt, macht Eier hart und Pimmel zart!
Also Hose auf, Männers!”

“So, was wollte ich noch loswerden?
Wisst Ihr eigentlich, dass ich die alten Bibeln meines Vaters
in der Unterhose auftragen musste? Nein?
Er meinte, das spart Klopapier und wisst ihr was, Freunde:
Das stimmt! Beifallt jetzt, Ihr Ungläubigen!”

“Ihr seid so scheisse, Ihr seid auf dem Misthaufen
der Geschichte aufgewachsen, in dem ich die Nadel
des Vergessens versteckt habe!”

“Ich muss mal.”

“Wusstet ihr eigentlich, dass ich bald sterbe?”


2 Kommentare
Unter: antischokke, Event     Kommentare deaktiviert    

re:publica 2014 – Into the Wild

Ok, wenn ich schon zu dieser Bloggerkonferenz gehe, sollte hier auch mal wieder was stehen. @sebaso war ausnahmsweise schneller als ich, dafür kann ich mit mindestens genauso viel Vorfreude angeben.

re:publica 14 - INTO THE WILDUnter dem Motto INTO THE WILD findet vom 6.-8. Mai in der Berliner STATION die achte (!) re:publica statt. Organisiert von den Heldinnen und Helden von newthinking und Spreeblick, ermöglicht von den zig Helferinnen und Helfern, einzigartig gemacht von den tollen Sprecherinnen und Sprechern, gerockt von den 4999 anderen Teilnehmenden und mir, wird das Klassentreffen einmal mehr zum Festival. Ich zitiere:

Für die einzigartige Atmosphäre und Stimmung der re:publica sorgt dabei der heterogene Mix der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, der für eine Technologie-inspirierte Konferenz einzigartig ist. 450 Rednerinnen und Redner aus über 30 Ländern standen 2013 auf den Bühnen der re:publica. Aktivistinnen, Coder, Künstlerinnen, Geschäftsleute, Unternehmensvertreterinnen und viele andere Lebens- und Schaffensbereiche kommen hier jedes Jahr zusammen. Zudem ist fast die Hälfte der re:publica-Gäste weiblich, kaum eine andere Veranstaltung mit ähnlicher Ausrichtung kann sich mit einer derart ausgewogenen Besucherstruktur rühmen.

Das Programm ist kaum zu überblicken, wahnsinnig vielfältig und interessant; erfreulicherweise sind sehr viele netzpolitische Talks (danke für die Zusammenstellung, Markus!) dabei, und außerdem so viele internationale/englischsprachige Vorträge und Referierende wie nie zuvor.

Ein Muss für alle (zumindest für mich) sind vermutlich die Keynote der Yes Men sowie der “Auftritt” von David Hasselhoff, und der Talk zur Lage der Nation von Sascha Lobo, alles bereits am Dienstag. Aber es gibt auch ganz viele auf den ersten Blick vielleicht unscheinbarere Talks, die es sich sicher lohnt, anzuschauen.

Freies Wissen auf der #rp14

Wikimedia Deutschland ist in diesem Jahr auch wieder mit einem Stand dabei. “Stand” ist dabei eine leichte Untertreibung, es gibt nämlich ein ganz besonderes Schätzchen, das die Kolleginnen und Kollegen aus dem Tempelhofer Ufer 23/24 mit rüber in die Station bringen. Die DATENTANSTELLE! Hä? Genau! Daten sind der Treibstoff für mindestens alle, die hier gerade mitlesen. Und die kann man abzapfen und nach Belieben weiter verwenden. Das Ding ist per W-Lan anzapfbar und sieht auch noch total hübsch aus: Königsblau und weiß. Sie hat sogar eine eigene Website und wurde im rp-Blog gefeatured.

Weil sich jede Gesellschaft in ihren Symbolen spiegelt – und sich mit ihnen weiterentwickelt – hat Wikimedia Deutschland die Datentankstelle gebaut. Unsere Zapfsäule löst das Konzept der asphaltlastigen Unabhängigkeit auf, um etwas Neues aus den Einzelteilen zu machen. Hier kommen frei lizenzierte E-Books, Geodaten, Musikdateien, Landkarten, Bibliotheksdaten und vieles mehr aus dem Hahn. An anderen Stellen sind diese Pakete nur schwer zugänglich; an der Datentankstelle gibt es sie dagegen ohne Bereitstellungskosten, langes Warten oder Freigabeverhandlungen.

Neben der Action am Stand lädt Jens Ohlig am Mittwochvormittag außerdem zum Wikidata-Editathon. “Wir arbeiten in einem Workshop gemeinsam an Wikidata, einer strukturierten Datenbank über das Wissen der Welt. Fragen von Anfängerinnen und Anfängern beantworten wir gern und wir freuen uns auf Mitarbeit am Freien Wissen.”

Kommt kucken!

Details

Ein paar Feinheiten habe ich noch:

  • Wir versuchen gerade noch, ein Iron-Blogger-Treffen einzufädeln. Mein bisher unabgestimmter Vorschlag ist Mittwoch 19 Uhr. Jemand was dagegen? Das können wir dann geschmeidig an die Auflegerei des geschätzten #a2n-Soundsystem anflanschen.
  • Der Innenhof der STATION ist an jedem Tag ab 18 Uhr erfreulicherweise auch für Menschen ohne Ticket zugänglich. Am Dienstagabend kostet der Eintritt 10 Euro und ermöglicht damit auch den Einlass zur Berlin Web Week Night.
  • Es gibt eine Tageskasse, Tickets sind dort immer jeweils für die Restzeit der Koferenz erstehbar. Also: Wer spontan Bock hat, kommt auch noch rein!
  • Die Suche nach “Karaoke” auf der Veranstaltungswebsite ergibt einen Treffer, den ich aber nicht verstehe.

Ich freue mich jedenfalls wie eine Schneekuchenpferd auf die kommenden Tage bei der #rp14!

flattr this!


Schlagwörter: , , ,

Kommentare deaktiviert
Unter: antischokke, Musik     Ein Kommentar    

Moderat in Finsterwalde und Borken

Drüben bei Ronny hab ich gerade das neue Video zu Moderats “Last Time” ge- und für sehr schön befunden.

Abgesehen von der schönen Melancholie und wundersamen Ästhetik weckt das Video aber noch zig andere Assoziationen.

Zum Beispiel finde ich, man könnte es auch wunderbar mit dem Lied Finsterwalde von Erobique und Jacques Palminger unterlegen.

Drehort für das Video hätte außerdem auch die ARAL Tanke in Borken am Nordring in der zweiten Hälfte der 90er sein können. Ich meine, einige der Protagonist*innen und Szenen (Feuerlöscher!) 1:1 wiedererkennen zu können. Knaller!


Schlagwörter: , ,

Ein Kommentar
Unter: antischokke, Wikimedia     Ein Kommentar    

Ich bin im Internet

Interview auf der WikiCon in Karlsruhe vor ein paar Wochen. Ich erzähle, was ich bei Wikimedia so mache und irgendwas mit Karaoke.

Don’t mention the Haare.

flattr this!


Schlagwörter: , ,

Ein Kommentar

Nächste Seite »

antischokke.de is proudly powerd by wordpress. slightly modified theme 'aalglatt2008' by felix krusch. feel free to share and build upon my content.