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Ich, Wikimedia und die Wikimedia Conference

Hier ist es gerade mal wieder etwas ruhiger, dabei gibt es großartige Neuigkeiten!

Seit 1. März arbeite ich als Projektmanagerin in Vollzeit-Festanstellung beim gemeinnützigen Verein Wikimedia Deutschland – Gesellschaft zur Förderung Freien Wissens e.V..

Wikimedia ist eine internationale gemeinnützige Organisation, die Freies Wissen fördert. Durch die Sammlung, Entwicklung und Verbreitung von Freien Inhalten in allen Sprachen der Welt wird dieses Ziel verfolgt. Wikimedia Deutschland – Gesellschaft zur Förderung Freien Wissens e.V. unterstützt verschiedene Projekte. Das größte ist Wikipedia – die freie Enzyklopädie, deren Betreiber die Wikimedia Foundation ist.

Wow! Endlich kann ich meiner Leidenschaft für Freies Wissen, Freie Kultur und Freie Lizenzen auch beruflich nachgehen und es erwarten mich interessante Aufgaben und Projekte. Außerdem freue ich mich tatsächlich sehr über die Vorzüge der Festanstellung mit Büroarbeitsplatz gegenüber der Arbeit im Homeoffice. Pünktlich zum Start gab es drüben im Wikimedia-Blog eine nette Begrüßung: Zwei neue Kollegen.

Zur Zeit bereite ich die Wikimedia Conference 2010 vor, ein Treffen von MediaWiki-Entwicklern, Vertretern der internationalen Wikimedia Chapter und dem Board of Trustees, das nächste Woche (14. bis 18. April) in Berlin stattfindet. Ich bin sehr gespannt bis aufgeregt, dort ganz viele Wikipedianer und Wikimedianer kennen zu lernen und viel über die Projekte, Strategien und Ziele der Foundation, der Chapter und der Community zu erfahren. Ausführlichere Berichte folgen.

(Ja, gut aufgepasst, das Datum fällt genau auf die re:publica, mein Ticket habe ich schon in gute Hände abgegeben. Zumindest auf der Abschlussparty am Freitag werde ich mich – zusammen mit vielen Gästen unserer Konferenz – doch noch dort sehen lassen.)

Anlässlich meines Abschieds bei mixxt habe ich im mixxt-Blog einen Abschiedsbeitrag verfasst:

Zweieinhalb Jahre bei mixxt – Danke für eine tolle Zeit!

Zweieinhalb Jahre. Was für eine großartige Zeit. Eine Zeit, die mir so viel gegeben hat: interessante Aufgaben, angenehmes Teamwork, neue Freundschaften und vor allem Unmengen an Spaß. Zweieinhalb Jahre war ich Teil von mixxt. Heute ist mein letzter Tag, denn ab dem 1. März bin ich neue Projektmanagerin bei Wikimedia Deutschland.

Als eine der ersten Nutzerinnen (Nutzer-ID 45!!) von mixxt und frühes Mitglied des Teams hat mich der Enthusiasmus der mixxt-Gründer für ihr „Baby“ immer sehr beeindruckt und ich habe viel Neues von ihnen gelernt.

mixxt und ich und Ihr

Zweieinhalb Jahre vergehen rasend schnell, vor allem, wenn man so viele Dinge in diesem neumodischen Internet zu tun hat. Dazu zählten zum Beispiel die Aufgaben, mixxt noch bekannter und beliebter zu machen, neue Zielgruppen und Partner zu recherchieren und unsere Software durch intensives Testen, Reporten und Wünschen immer weiter zu verbessern. Schön war auch, dass ich als Projektleiterin für die Lokalisierung Einfluss auf Sprache und Formulierungen im mixxt-System nehmen konnte und außerdem unsere Übersetzungstabellen und -richtlinien optimiert habe. Außerdem konnte ich die Social-Media-Strategie des Unternehmens mitgestalten und habe auch im Bereich unserer White Label Community Lösungen einen Teil der Kommunikation übernommen.

Am Wichtigsten in all der Zeit war mir ohne Frage der Kontakt mit unseren Kunden, unseren Nutzern, unseren Kritikern und Fans, kurz: mit Euch! Per Twitter, unseren Blogs und der Support-Communtiy standen wir ständig in Verbindung. Ihr habt mixxt zu einem der wichtigsten Community-Baukästen im deutschsprachigen Netz gemacht. Dank Euch ist mixxt zum Quasistandard für die Organisation deutschsprachiger Barcamps und anderer Unkonferenzen geworden. Und genau die lagen und liegen mir besonders am Herzen.

Seit meinem allerersten BarCamp in Köln im Winter 2006 sind BarCamps für mich zu einer Leidenschaft geworden, die ich mit vielen mir lieb gewordenen Menschen teile. Hier konnte ich meine Scheu vor eigenen Präsentationen überwinden, weil sich alle Teilnehmer auf Augenhöhe begegnen und außerdem dankbar sind für den inspirierenden Wissensaustausch. Mich beeindrucken immer wieder die offene Atmosphäre und die Begeisterung und der Aktionismus aller Beteiligten.

Meine Erfahrungen habe ich versucht, im Leitfaden für die Organisation eines BarCamps zu sammeln und mit den Antworten anderer Organisatoren zu bündeln, um so der Community zumindest ein Teil dessen zurückzugeben, was sie mir gegeben hat.

Die Zukunft

Zwei wichtige Projekte, die erst im nächsten Monat das Licht der Öffentlichkeit erblicken werden, sind die Premium-Funktionen und die neuen statischen Info-Seiten inklusive eines umfangreichen FAQ- und Hilfe-Bereiches. Bei den Premium-Funktionen habe ich zusammen mit Oliver die Kommunikation mit der Presse und potentiellen Interessenten vorbereitet, die Texte der statischen Seiten und FAQ liefern aktuelle und hilfreiche Informationen zur mixxt GmbH und unserer Software.

Dankeschön.

Dankeschön an alle mixxt-Benutzer, Kunden und Partner für Euer konstruktives Feedback, Eure aktive Beteiligung an vielen Diskussionen und den durchweg freundlichen Dialog. Ihr seid sensationell!

Dankeschön an mixxt, Dankeschön an Oliver, Christian und Philipp, Dankeschön an Philip, Jan, Jakub, Sebastian, Christoph und Axel und alle ehemaligen mixxter. Die Zusammenarbeit mit euch war immer konstruktiv, eure Arbeits- und Kommunikationskultur immer offen und angenehm. Ihr rockt! Bloß eure Esskultur lässt geringfügig zu wünschen übrig, aber das muss ja niemand wissen.

Im Ernst: ihr werdet mir fehlen. Zumindest als Gründerin eigener Communities und aktive mixxt-Nutzerin bleibe ich Euch selbstverständlich erhalten.

Auf zu neuen Taten. 2010 wird spitze!

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Über Carsharing für Arbeistplätze und die Neuerfindung des Lebens

Markus Albers hat Sebastian Sooth für das Blog zu seinem Buch “Morgen komm ich später rein” zu Coworking und zur Zukunft der Arbeit interviewt. Jetzt ist das Ergebnis Online – und hier kann es gelesen werden:

Teil 1: Carsharing für Arbeitsplätze und eine neue Kultur von Kollaboration
Teil 2: Wir müssen die Neuerfindung unseres Lebens selbst in die Hand nehmen

Wer sich für die besprochenen Themen interessiert, sollte heute abend die Veranstaltungsreihe openeverything im Berliner newthinking store, diesmal mit dem Fokus „Open Workspaces“, nicht verpassen. Dort werden unter anderem Menschen vom hallenprojekt, vom Betahaus und von Station C ihre Projekte vorstellen und einen Blick auf die Zukunft von Leben und Arbeit wagen.

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openeverything focus #3: open workspaces & CC salon

Wir laden alle Interessierten zur dritten Ausgabe von openeverything focus und Creative Commons Salon Berlin ein.

Thema: Open Workspaces

Open Workspaces und Coworking sind ein relativ junges Phänomen aus dem Strauß der verschiedenen Open-Initiativen. Jenseits klassischer Firmenstrukturen entstehen neue Netzwerke, Plattformen und Arbeitsorte. In kurzen Präsentationen stellen mehrer Initiatoren von Coworking Spaces ihre Konzepte und Erfahrungen vor. Dabei soll es vor allem um praktisches Wissen gehen, wie solche neuen Strukturen rechtlich und organisatorisch bewältigt werden können.

Gäste:
Christian Heller, hallenprojekt
Sebastian Sooth, hallenprojekt
Christoph Fahle, Betahaus
Patrick Tanguay, Station C, Montreal

Ablauf:
19:00 Tach sagen, Bier trinken
19:30 Begrüßung & kurze Einführung ins Thema Open Workspaces und Coworking
19:45 Kurzpräsentationen & Praxisworkshop Coworking (Betahaus, Station C & Hallenprojekt)
20:45 Creative Commons News
21:00 Ausklang

Fakten:
Datum 23.04.09
Ort: newthinking store, Tucholskystraße 48, 10117 Berlin
Beginn: 19:00 Uhr
Mehr Info im openeverything-mixxt-Netzwerk

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