Archiv der Kategorie: 'Web 2.0'


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Neue Lieblings-App: Taptalk

Ich kann mich tatsächlich nicht erinnern, ob mir außer twitter je ein Dienst so viel Freude bereitet hat wie dieser hier: taptalk. Das Schmunzeln und Kichern und Frohsein ebbt nicht ab.

Der gute horax hat mir die App beim letzten Treffen der Iron Blogger Berlin ans Herz gelegt, und es hat sofort Dings gemacht. Ich war wirklich – abgesehen von ein paar vielen Fehlknipsern und Vertippern – direkt absolut on fire.

Mit taptalk kann man Fotos und Videos verschicken, und zur Not auch noch einen kurzen Text hinzutippen. Reißt jetzt erstmal niemanden vom Hocker. Man schickt diese Schnappschüsse aber jeweils nur an eine Person. Eins-zu-Eins. Und, und das finde ich das besonders Charmante: Die Bilder werden weder bei Sender noch bei der Empfängerin gespeichert, sondern zerstören sich direkt nach dem Ansehen von selbst (ok, sie werden vermutlich auf irgendeinem Server nur als gelöscht markiert).

Jetzt sagen mir immer wieder Menschen: “Du kannst mir doch einfach Fotos per Threema oder Jabber oder Mail schicken.” Ja, klar. Aber: Das nimmt dem Ganzen den Reiz des Spontanen, Unperfekten und Vergänglichen. Ich muss nicht ewig überlegen, welches jetzt wohl der coolste Bildausschnitt, der hippste Filter und die wenigsten Falten sind. Sondern ich drücke einfach ab oder halte gedrückt für das kurze Video – und zack, gesendet. Kein Zurück.

Umgekehrt genauso: Ich kann mir die Fotos und Videos meiner Friends nicht wieder und wieder ansehen und analysieren oder schwärmen oder für später aufbewahren oder weiterleiten. Sie sind nur da für diesen einen, kurzen, sofortwiederweg-en Moment.

Ich nutze zig Messenger und Kommunikationsdienste, bin stets erreichbar und teile mich auch gerne mit. Aber taptalk hat für mich in der Kommunikation mit Menschen, denen ich gerade nicht gegenübersitze, nochmal ein neues Level geknackt. Ich bin auf einmal so nah dran an vielen meiner Lieblingsmenschen und lieben Bekannten und bekomme Ausschnitte live und direkt aus ihrem Leben in meins getaptalkt. Egal ob aus Köln, New York oder Kreuz- oder Prenzlauer Berg, ob vom Krankenhaus, Balkong oder der Konditorei.

Es sind dann wirklich nur diese klitzekleinen Augenblicke, die nur uns verbinden und über die ich mich so gerne scheckig lache oder kringelig freue. Schön. <3

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Leitfaden für die Organisation von BarCamps

Drüben im mixxt-Blog haben wir einen ausführlichen “Leitfaden für die Organisation von BarCamps” veröffentlicht. In Form einer Serie von bisher sechs Artikeln geben wir dort eigene Erfahrungen wieder und ergänzen diese um die Aussagen einiger BarCamp-OrganisatorInnen.

BarCamp Logo Collection
Barcamp Logo Collection von Tine Steiss

Mir persönlich fehlt drüben leider noch die “lebhafte und themen­fokussierte Diskussion” zum Thema. Vielleicht mag ja die eine oder der andere sich hier dazu äußern (:

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atoms&bits-Camp – Wir haben schonmal angefangen

Wir freuen uns, morgen Abend die Tore des ÏMA Design Village (Ritterstraße 12-14, 10969 Berlin-Kreuzberg) für euch zu öffnen. Dort geht es zur Einstimmung auf ein großartiges Wochenende um 19:30 Uhr los mit dem Pecha Kucha.

Zeitplan für das atoms&bits-Camp im ÏMA:

Samstag, 26.09.2009
09:30 Uhr Ankommen, Hallo sagen, Kaffee trinken, frühstücken
10:00 Uhr Begrüßung, Vorstellungsrunde und Planung der Vorträge
11:00 Uhr Beginn der Vorträge, Gespräche, Workshops etc.
18:00 Uhr Ende der Vorträge, gemeinsames Aufräumen
22:30 Uhr Festival-Party im Betahaus

Sonntag, 27.09.2009
09:30 Uhr Ankommen, Hallo sagen, Kaffee trinken, frühstücken
10:00 Uhr Begrüßung, Vorstellungsrunde und Planung der Vorträge
11:00 Uhr Beginn der Vorträge, Gespräche, Workshops etc.
16:00 Uhr Ende der Vorträge, gemeinsames Aufräumen & Abbau
17:00 Uhr rüber zum Wahlsonntag ins betahaus

Anmeldung

Es sind noch Plätze frei!

Links zur Anmeldung zum Camp: Camp – Samstag und Camp – Sonntag.

Bringt eure Freunde, Omas, Nachbarn und Nachbarskatzen mit! [...]

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atoms&bits – Festival und Camp in Berlin und anderswo

Um es mit Schlucke zu sagen: Wir sind da wat am planen dran!

atomsandbits

Das atoms&bits-Festival wird vom 18. bis 27. September 2009 an verschiedenen Orten von Berlin bis Brooklyn, von München bis Montreal stattfinden. Alles dreht sich darum, wie wir die Gesellschaft Bit für Bit, Atom für Atom verändern - organisiert über das Internet und mit greifbaren Ergebnissen. Beim a&b-Festival treffen sich Visionäre, Baustler, Aktivisten, Geeks, Kreative – eben alle, die eine neue Kultur des Selbermachens zelebrieren. Die fünf Themen, um die sich alles dreht sind: Neue Arbeitsformen (Coworking), neue Lust am Bausteln (DIY), neue Kultur der Offenheit (OpenEverything/Creative Commons), Politik und neue, offene Formen des Kunst- und Kulturschaffens (Art of Production of Art), sowie die Netzkultur als verbindendes Element, das all dies erst möglich macht.

Den Höhepunkt des weltweiten Festivals und gleichzeitig Kick-off für im Rahmen von atoms&bits entstandene Aktionen und Projekte bildet das atoms&bits-Wochenende vom 25.-27. September. In Berlin finden dann das atoms&bits-Camp im IMA Village und Betahaus am Moritzplatz sowie weitere Veranstaltungen in direkter räumlicher Nähe statt. Das Programm umfasst u.a. Ausstellungen, Live-Screenings, die a&b-Party, Baustelworkshops, Live-Berichterstattung über die Wahlaktivitäten im Netz und gipfelt dann in einer Wahlparty zur Bundestagswahl.

atoms&bits-Camp

Beim a&b-Camp treffen sich rund 400 Teilnehmer, um zu diskutieren, Projekte zu planen und sich zu vernetzen. Angelehnt an das BarCamp-Format sind alle Teilnehmer aktiv am Gelingen des Events beteiligt, die Vorträge sind interaktiv und werden von den Teilnehmern inhaltlich selbst gestaltet. Zusätzlich zum offenen BarCamp-Bereich werden in eigens eingerichteten kuratierten Räumen zentrale Themen des a&b-Festivals aufgegriffen und diskutiert. Näheres zur Camp-Anmeldung wird im Lauf der Woche bekannt gegeben.

Um auch nachhaltige Vernetzung und Kollaboration zu fördern, schaffen wir Verknüpfungen zu anderen Veranstaltungen, die die Ideen des a&b Festivals ergänzen: all2gethernow (Thema: Musik; Ort: Berlin), Breakout (Thema: Coworking; Ort: global), OpenEverything (Thema: Open Source Prinzipien; Ort: global), Transmediale (Thema: Art & Digital Culture; Ort: Berlin).

Stand der Dinge

Der aktuellen Stand der Dinge kann über Twitter, Flickr oder Blogbeiträge der Organisatoren mitverfolgt werden. Zentrale Anlaufpunkte sind außerdem die Website atomsandbits.net sowie eine mixxt-Community, die sich momentan beide noch in einem frühen Alphastadium befinden.

ÜnterstützerInnen gesucht!

Wir sind weiterhin auf der Suche nach Sponsoren und stellen auf Wunsch gerne weitere Informationen zur Verfügung. Wer uns bei der Suche nach Unterstützung helfen kann oder sich selber aktiv beteiligen möchte, melde sich bitte entweder bei mir (nicole ät antischokke.de), drüben bei Peter Bihr oder Sebastian Sooth.

Briefwahlunteralgen anfordern!

Am a&b-Sonntag ist Bundestagswahl. Bitte nicht vergessen, Briefwahlunterlagen anzufordern, falls ihr auf dem Weg zum Camp nicht am Wahllokal eures Vertrauens vorbeikommt.

Weitere Links

Peter Bihr – atoms&bits Festival is coming to Berlin!
Jay Cousins – atoms&bits festival
Michelle Thorne – atoms&bits: a festival for thinking, making, doing
hallenprojekt – atoms&bits – Das Festival rund um Coworking, DIY, OpenEverything/CC, Politik und “art of production of art”

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Nächster Webmontag in Köln: Ich bin dabei!

Am 13. Juli findet in Köln der 19. Webmontag statt. Zufällig bin ich zu der Zeit ebenfalls im Rheinland und freue mich drauf, mal wieder mitspielen zu dürfen! Nach einer kleinen Flaute hoffen wir nun mit neuer Unterstützung auf frischen Wind und rege Teilnahme.

19. Kölner Webmontag
Wann? 13.07.2009 ab 19:00 Uhr
Wo? Spielplatz, Südstadt
Mitspielen? Hier eintragen: http://webmontag.de/location/koeln/2009-07-13

Komm auch du!

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BarCamp gekapert?

Auf die Schnelle ein kurzer Hinweis inklusive Links:

barcamp

Franz Patzig hat eine Diskussion über die feindliche Übernahme von BarCamps in Deutschland entfacht: BarCamp – die Profiteure greifen nach dem Format, vor allem lesenswert: Die Kommentare! Reaktionen dazu unter anderem auch bei Christian Scholz und Oliver Gassner.

Dazu noch ein kurzer Nachtrag zum BarCamp Cologne 3:

Franz Patzig, Mitorganisator des BarCamp Cologne 3 from yeebase media on Vimeo.

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Freitag & Samstag: Cologne Commons

Am 12. und 13. Juni findet in Köln die erste “Cologne Commons” statt, eine Konferenz samt Festival für freie Musikkultur. Gebäude 9 und KunstWerk im rechtsrheinischen Deutz werden für zwei Tage zur Plattform für freie Musik, Netlabels und KünstlerInnen. Die Cologne Commons konzentriert sich hierbei auf die Möglichkeiten und Chancen des Webs.

Auf dem Programm stehen Themen wie CC-Musik im Netz – ökonomisches Experiment oder politische Handlung?, Digitale Selbstvermarktung im Internet oder Brauchen Künstler Geld?. Ich selbst werde am Freitag mit Marc Wallowy von Renommee diskutieren, ob Creative Commons-Lizenzen sinnvoll sind.

Was mir besonders gut gefällt: Die Aspekte, um die es sich tagsüber in Workshops und Diskussionen dreht, werden abends beim Festival auch live praktiziert.

Konzerte: Cologne Commons präsentiert Creative Commons Musiker und Netlabels
Das Internet verstehen die Köpfe hinter der Cologne Commons als Chance und den freien Vertrieb von Musik unter Creative Commons-Lizenzen als Lösung. Technisch versierte Musiklabels, die so genannten Netlabels beweisen zunehmend, dass der kostenlose und freie Download ein hervorragendes Mittel ist, Musikfans zu gewinnen und auf Konzerte zu locken. Darum offeriert die Cologne Commons nicht nur Workshops, sondern präsentiert Abends herausragende Netlabels, Musiker und Bands, die das Internet für ihre Zwecke professionell und seit Jahren erfolgreich nutzen.

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