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Hier gibt es nichts zu editieren.

Bei der Wikipedia-Buchpräsentation hat Khesrau Behroz diesen wunderbaren Text zum Besten gegeben. Wikimedia Deutschland hat ihn nun noch mal vor die Kamera gezerrt und um Wiederholung gebeten.

Nichts zu editieren from Wikimedia Deutschland on Vimeo.

Nichts zu editieren (Khesrau Behroz, CC-BY-SA)

Sie dürfen diese Arbeit missbilligen.
Sie dürfen sie verachten, sie dürfen sich angeekelt fühlen.
Scheuen Sie sich nicht und kritisieren Sie.
Toben und tosen Sie, hauen Sie mit der Faust auf den Tisch,
schmeißen Sie ihn meinetwegen um.
Weisen Sie auf Ihre schwere Vergangenheit hin, denken Sie darüber nach,
welche Verbrechen in Ihrem Land ausgeübt worden sind, aber seien Sie großzügig.
Unter einer Million Toten brauchen Sie gar nicht erst anzufangen.
Spucken Sie beim Sprechen, das verleiht Ihrer Missbilligung einen ganz besonderen Akzent,
sagen Sie Ihrem Gegenüber ruhig, in welchen suboptimalen familiären und sozialen Verhältnissen er oder sie doch aufgewachsen ist,
denn – in der Tat – es muss ja so, es kann ja nicht!

Seien Sie wie Kerner, distanzieren Sie sich sogleich von Ihrer Maßlosigkeit,
schließlich sagen Sie ja nur, Sie meinen ja nicht.

Fluchen Sie, ja, fluchen Sie, wozu haben Sie denn diese Stimme?
Stellen Sie sich trotzig in den Raum und zeigen Sie auf den Urheber – mit dem nackten Finger! –
Schändung!, schreien Sie ruhig „Schändung“, es ist ein außerordentlich kluges Wort –
vergessen Sie nicht, vergessen Sie nicht, dabei ein- und wieder auszuatmen,
Sie wollen es tunlichst vermeiden, dass Ihnen ausgerechnet dann der Atem stockt,
wenn Sie parieren müssen.
[…]

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Lawrence Lessig beim TEDxNYED

Lawrence Lessig hat letzte Woche beim TEDx New York einen unterhaltsamen Vortrag über Konservative, Demokraten, Linkshänder, Freiheit und Creative Commons gehalten.

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atoms&bits – Die Schnittstelle zwischen Web und Welt

Neben vielen hübschen neuen Bannern haben wir heute auch eine Pressemitteilung zum atoms&bits-Festival und -Camp (PDF) veröffentlicht. Darin steht unter anderem:

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Berlin, September 2009.

Was hat das selbstbedruckte T-Shirt mit Wikipeda gemeinsam? Was verbindet Arbeitsräume für Freiberufler und politischen Aktivismus im Internet? Es sind alles Aspekte einer neuen Kultur des Selbermachens. Dahinter steckt dieselbe Idee: Die Dinge eigenständig in die Hand nehmen. Egal ob es sich um die Beschriftung eines Shirts in der offenen Siebdruckwerkstatt handelt oder um das Hinzufügen eines Beitrags über den „rotbraunen Apfelfruchtstecher“ im Online-Lexikon.

Oft unbemerkt abseits der Massen, manchmal direkt vor unseren Augen, entwickeln sich neue Formen des Arbeitens und Lebens. Anker und Motor dieses Phänomens sind wir alle, ob urbaner Laptoparbeiter, Kulturschaffender oder Angestellter im Großraumbüro.

Wir sind atoms&bits, die kleinsten Teile der modernen Gesellschaft.

Damit diese kleinsten Teile einmal ein großes Ganzes ergeben, muss man sie zusammenführen, ob analog oder digital. Unter diesem Motto wird in der Woche vom 18. bis 27. September 2009 eine besondere Art von dezentralem Festival stattfinden – atoms&bits. Von Berlin bis Brooklyn, von München bis Montreal werden Menschen diskutieren, ausprobieren, erkunden und über ungewöhnliche Arbeitskonzepte berichten – durch ihre kreativen Ideen ergeben sich neue Chancen.

Knotenpunkt des dezentralen Festivals bildet das am 26./27. September 2009 in Berlin stattfindende atoms&bits Camp mit 400 Teilnehmern – es wird zum Treffpunkt von Visionären, Baustlern, Aktivisten, Geeks und Kreativen. Hier steht die analoge Annäherung im Vordergrund. Während der verschiedenen Workshops, Vorträge, Präsentationen und Diskussionsrunden kann der selbständige Webentwickler der Strickladenbesitzerin Tipps für ihren Internetauftritt geben und der politische Aktivist mit der Kuratorin über die Kulturflatrate diskutieren. Solche Synergieffekte werden an diesem Wochenende rund um den Kreuzberger Moritzplatz im Coworking Space betahaus und dem !MA Design Village zustande kommen.

atoms&bits – die Schnittstelle zwischen Web und Welt

Organisiert wird das atoms&bits Festival und Camp bottom up, also direkt aus der Szene. „Uns allen ist aufgefallen, dass die Art, wie wir im Netz arbeiten, auch auf die analoge Welt abfärbt. Daher finden wir es wichtig, diese Schnittstelle zu betonen, sichtbarer zu machen und zu diskutieren“, erklärt Peter Bihr, einer der Ideengeber von atoms&bits. Mitorganisator Sebastian Sooth fügt an: „Es haben sich für uns fünf Themenfelder ergeben, in denen wir die Kultur des Selbermachens stark vertreten sehen: Do It Yourself, Coworking, Open Everything, Politik sowie Kunst und Kultur. In diese Bereiche sind Festival und Camp letztlich auch aufgeteilt.“

Und jetzt seid ihr dran! Auf zum Atom atoms&bits!

Ein Kommentar
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Bitte ein Atombit! Jetzt zum atoms&bits-Camp anmelden!

Das atoms&bits-Camp ist eine der zentralen Veranstaltungen des atoms&bits-Festivals. Dazu laden wir alle Interessierten am Samstag, den 26. und Sonntag, den 27. September ins ÏMA Design Village nach Berlin-Kreuzberg ein.

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Themen

Um diese Themen dreht sich auch das Camp:

  • neue Arbeitsformen (selbstbestimmte Arbeit, Coworking)
  • neue Lust am Bausteln (bauen, basteln, Do-it-yourself)
  • neue alte Kultur der Offenheit (OpenEverything, Creative Commons)
  • neue Formen politischen Engagements
  • neue Kunst, Kunst zu machen (the Art of Production of Art)

sowie das großartige, kleine, feine, schöne, private, öffentliche Netz, das alles verbindet und damit erst möglich macht. Beim Camp wird es neben einem offenen BarCamp/Web-Bereich eigens eingerichtete, kuratierte Räume geben, in denen die zentrale Themen des a&b-Festivals aufgegriffen und diskutiert werden.

Anmeldung

Morgen abend werden wir im mixxt-Netzwerk die erste Runde der verfügbaren Plätze für das atoms&bits-Camp freigeben.

Um zu vermeiden, dass alle Plätze in kürzester Zeit ausgebucht sind, werden wir Menschen auch über andere Kanäle als das twitter– und mixxt-Universum einladen und ihnen eine Anmeldung über alternative Wege ermöglichen. Die Teilnehmerliste bei mixxt ist deswegen zunächst auf 150 Plätze begrenzt.

Link zur Anmeldung zum Camp bei mixxt: Camp – Samstag und Camp – Sonntag.

Ganz besonders freuen wir uns über Anmeldungen per Postkarte ans a&b-Camp, c/o Studio70, Kottbusser Damm 70, 10967 Berlin. Alternativ ist eine Anmeldung per E-Mail an camp [ätt] atomsandbits.net möglich. It’s up to you!

Informationen

Alle Informationen zur Location, zum Inhalt und vor allem auch zum Festival findet ihr im mixxt-Netzwerk und auf unserer Website http://atomsandbits.net, die von Tag zu Tag bunter und voller wird :)

Mitmachen

Wer sich am Gelingen von Festival und/oder Camp beteiligen möchte, ist natürlich herzlich willkommen! Freiwillige Helfer für Auf- und Abbau oder Empfang dürfen sich hier verewigen: Camp – Organisation. Informationen über eigene Veranstaltungen im Rahmen des Festivals, egal an welchem Ort der Welt, haben wir hier zusammengestellt: Mitmachen. […]

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Creative Obama Commons

Auf dem Flickr-Konto der Obama-Kampagne sind 82 Bilder zu sehen, die ihn und seine Familie in der Wahlnacht zeigen. Alle Bilder wurden unter der Creative Commons BY-NC-SA-Lizenz veröffentlicht und dürfen somit sogar (zu nicht kommerziellen Zwecken) geremixt werden.


Obama und sein Team sehen das Netz nicht mehr als notwendiges und potentiell bedrohliches Übel in einer Welt an, die sie nicht mehr verstehen. Für Obama ist das Netz ganz selbstverständlicher Bestandteil seines Alltags.

Deutsche Politiker hingegen lerne gerade erst, wie man online Faustkeile macht.

(via Creative Commons Deutschland)

UPDATE: Spiegel Online nutzt diese Fotos für eine Klickstrecke! Soweit ich mich entsinne, ist das Angebot von Spon nicht gerade „nicht kommerziell“. Mehr dazu bei Advisign.

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„Wie wir teilen“: Workshop-Folien

Wie versprochen habe ich brav meine Folien vom gestrigen Creative Commons-Workshop „wie wir teilen„, den ich auf der re:publica gehalten habe, im Internet gespeichert:

Viel Spaß damit. Ausführlicherer Bericht zu den drei tollen Tagen folgt in Kürze!

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re:publica 08: Los geht’s

Wie hier bereits voller Vorfreude berichtet, startet morgen in der Berliner Kalkscheune die re:publica, eine Konferenz von und für Blogger und andere Netzbewohner. Ganze drei Tage stehen unter dem Stern der „kritischen Masse“ und das Programm ist vollgepackt mit spannenden Vorträgen, Workshops und Diskussionen. Ich empfehle, schonmal einen genaueren Blick aufs Programm zu werfen, denn die Entscheidung in diesem großen Angebot wird an manchen Stellen nicht gerade leicht fallen…

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Inoffiziell startet die Netzszene schon heute Abend durch, und zwar auf einer der berühmt-berüchtigten pl0gbars. Wo sonst wenn nicht im St. Oberholz am Rosenthaler Platz treffen sich alle, die nicht mehr bis morgen warten können auf das wunderbare Wiedersehen mit den eigenen Online-Kontakten und Freunden. Die Jungs und Mädels von pl0g.de wollen versuchen, den Besucherrekord der „pre Web 2.0 Expo“-pl0gbar von letzten November noch zu toppen, und die Chancen stehen gut.

Morgen öffent die Kalkscheune um 9 Uhr ihre Pforten, den Startschuß geben um 10:30 Uhr die Veranstalter Markus Beckedahl und Johnny Häusler in ihrer Eröffnungs-Session. Neben fachlichen Vorträgen wird natürlich auch der Unterhaltungswert nicht zu kurz kommen: ein Musical, Blogger-Jeopardy, Domainnamen-Scrabble, eine monochrom-Abendgestaltung sorgen für gudde Laune und Entspannung.

Für Entspannung wird sicherlich auch das versprochene FREE BEER sorgen, welches es im Laufe der re:publica zu kosten gibt. Wir hatten bereits das Vergnügen, das Ergebnis in der Brauerei Hops & Barley zu probieren: Freut euch drauf!

Ich selber werde auch in diesem Jahr wieder die Gelegenheit bekommen, einen Workshop über Creative Commons Lizenzen zu halten. „Wie wir teilen“ heißt der und findet am Donnertag um 14 Uhr im blauen Salon statt. Außerdem sitzt ich am Freitag um 16:30 Uhr mit auf dem Podium zum Thema „Creative Commons – Tools for the Remix-Generation„. Uiuiui, ganz schön aufregend. Und außer-außerdem bin ich ja dieses Jahr offiziell auch im Namen des Open Music Contests unterwegs. Ein paar Sampler vom letzten Jahr gibt es noch, die werde ich auf der re:publica verteilen. Wer also immer noch keinen Sampler ergattern konnte, der kann ja schonmal laut „hier!“ schreien.

Noch eine gute und eine schlechte Nachricht, die schlechte zuerst: die re:publica ist schon seit einer Woche ausverkauft. Lediglich für die Video-Subkonferenz am Freitag gibt es noch einige wenige Tickets. Und nun die gute Nachricht: Der angekündigte BVG-Streik fällt aus! Also freie Fahrt aus allen Teilen der Stadt zur Kalkscheune.

Damit alle Daheimgebliebenen das ganze Geschehen trotzdem verfolgen können, und damit wir uns nicht durch 1000 Services klicken müssen, gibt es verschiedene Aggregations- und Informationskanäle: ein Süppchen bei soup.io, einen twitterbot rp08, das Social Network bei mixxt, den republica Buzz bei wikio und natürlich die offizielle re:publica Website samt Wiki. Und wer endlich mal alle seine twitter-Kontakte in echt sehen will, der macht am besten mit bei der „Follow me“ Aktion von Aram Bartholl.

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