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Hörspiel: Die Welt ist eine Pudel

Im WDR ist vor kurzem das Hörspiel Die Welt ist eine Pudel von Charlotte Knothe ausgestrahlt worden und steht nun auch zum Download bereit. Dabei geht es um die Elbphilharmonie der Herzen, den Golden Pudel Club in Hamburg. Wunderbar!

1989 gründeten Rocko Schamoni, Schorsch Kamerun und Kaiser Walter im Hamburger Schanzenviertel den „Pudel Klub“. 1994 zog der Club an seinen jetzigen Standort, in der Nähe der Hafenstraßenhäuser, wo er zu einer Keimzelle des deutschen Punkrock avancierte.

„Der Pudel Club ist ein Hort wundervoller Widerspenstigkeit mit starker Partyaffinität und Hang zur humoristischen Randale. Musik, Theater und cooles Wissen bilden die Grundkoordinaten des nunmehr legendären Jugendclubheims für bezaubernde Ladys, nicht altern wollende Dandys und ewige Kindsköpfe: ein Kunstraum, älter als der Begriff von Virtualität, und seit Beginn formidable Probebühne für jede Form von Individualität.“ So beschreibt Schorsch Kamerun, Mitbetreiber des Golden Pudel Clubs, diese seit 20 Jahren existierende Hamburger Institution. „Die Welt ist eine Pudel“ porträtiert den Club als urbanes Organ, das vielschichtige kulturelle Funktionen erfüllt, und gibt den Protagonisten vor und hinter den Kulissen eine Stimme, darunter unvermeidlichen wie Rocko Schamoni, überraschenden wie Boris Blank von Yello und guten Geistern wie Hausmeister Ulli Koch.

Danke an Nicolas für den Hinweis.

Und wer bis hier unten gelesen hat, bekommt noch ein kleines Anekdötchen: Als meine Cousine meinen Eltern vor Jahren mal erzählte, was Großcousin Jacques Palminger jetzt so in Hamburg macht, haben sie wohl nur mit halbem Ohr zugehört. Beim weihnachtlichen Studio-Braun-Hörgenuss wollten die Eltern uns jedenfalls mit ihrem Insiderwissen beeindrucken: „Jaja, der Heiner, der ist ja jetzt bei so einen Dackelverein in Hamburg aktiv.“ „…“

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Neues Album: DJ Koze – Amygdala

Heute – und damit nach acht Jahren Albumpause – erscheint die neue Platte von DJ Koze: Amygdala. „Ein 78-minütiger Spaziergang durch Kozes Kopf, unwirklich und mit so noch nicht gehörten Stimmungen, Intensitäten, Sounds und Szenen.“ heißt es auf hanseplatte.de.

Wer wie ich noch auf die Anlieferung der Vinyl warten, muss kann sich mit 5 Anekdoten aus dem Leben des DJ KOZE über Wasser halten. Präsentiert vom hanseplatte-Newsletter, direkt aus der Hauptstadt der Herzen.

Als DJ Koze auf einer seiner zahllosen DJ-Reisen mal wieder im Nachtbus feststellte, dass er sein Lieblingsaccessoire, die geliebte Schlafbrille, vergessen hatte, suchte er asap den nächsten alteingesessenen Optiker der Stadt auf. Nach kundiger Beratung kaufte Koze dort zwei Schlafbrillen, die ihm der freundliche Mann am Tresen mit den Worten einpackte „und noch ein Brillenputztuch dabei?“ Nach kurzem Stutzen lachte Koze doch sehr über diesen herrlichen Optikerwitz.

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DJ Koze, selbst ein passionierter wie fleißiger Mopedfahrer, scheut sich als Autofahrer nicht, seine Zweiradkollegen en passant zu mehr Aufmerksamkeit im Straßenverkehr zu erziehen. Denn wenn ein Motorradfahrer in seiner Nähe mal nicht blinkt oder widrig ausschert, setzt sich Koze gern mit seinem Fiat direkt vor den Verkehrssünder und betätigt die Scheibenwischanlage hinten wie vorn. Dem Kradfahrer spradotzt alles aufs Visier und Koze schmunzelt ampelphasenlang über seine „weiche Erziehung“.

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Trifft man DJ Koze im öffentlichen Nahverkehr in Hamburg, scheut sich der lebensfrohe Auflegekönig keineswegs, seine Wertschätzung für seine eigenen Werke nonchalant im Dialog zum Ausdruck zu bringen. „Laß mal über Dich reden! Wie findste denn meine neue Platte?“ ist stets sein Einstieg in ein Gespräch, das seine entwaffnende Chuzpe aufs sympathischste mit seinem selbstbewussten Machthunger versöhnt.

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Kaum am Flughafen egal in welchem Land angekommen, führt DJ Kozes erster Weg seit jeher zu den Sicherheitskontrollen. Wo denn die Mülltonne sei, in die die Beamten die ganzen Parfüm-Flakons, die man nicht mitnehmen darf, werfen, ist dann seine Frage. Weisen die Beamten ihm erstaunt das Ziel, durchwühlt der auch hobbymäßig exklusive Düfte liebende Discjockey die Tonne und schüttet die gefundenen teuren Parfüms in seinen extra mitgebrachten Kanister. Sein Ziel: Alle zusammenrühren und DEN Duft der Welt erschaffen. Ein bisschen weltherrscherisch scheint die Idee, aber so ist er, der Stefan Kozalla, wie er bürgerlich heißt.

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Asiatisch essen ist eine der größeren Leidenschaften in DJ Kozes ansonsten auf gewollt minderer Flamme geführtem Alltag. Mag man denken, das leicht scharfe Essen oder die „N 17 ohne Glutamat“ dorten sei der Hauptgrund, so liegt man falsch: Es sind die Glückskekse, die den auch privat dem Glück zugeneigten Soundtüftler in die Sushi- und China-Restaurants ziehen. Koze liebt nämlich das langsame Speicheleintropfen in den Keksspalt, um den Zettel – ohne den Keks zu zerstören! – hernach raussaugen zu können. Kann man ihn noch lesen, ist sein Tag gerettet. Kann man nicht, ist selbst bei einem humorigen Typen wie „Kosi“ erstmal eine halbe Stunde „Gewitterwolke auf halbacht“.

Update 13:25 Uhr: Die Post war immer noch nicht da, aber @philipsteffan machte mich freundlicherweise auf den Stream hier aufmerksam. Leider ohne das Knacken in der Rille.

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Sommer im Golden Pudel: Die Idioten am Horizont sind weit

Mal wieder was Nettes aus dem weltbesten Nobistor-Newsletter und der Elbphilharmonie der Herzen.

So geht das nun schon jahrelang in Hamburg:

Die Stadt legt am Hafen eine Dumme Hühner-Zucht an. Der Golden Pudel Club antwortet mit einer Paradiesvogelfarm mit Hodenhaltung.

Auf dem Kiez regeln Schilder, was Gesellschaft, Schule, Polizei, Eltern und Gene nicht mehr hinkriegen. Im Golden Pudel Club malen sie sich ihre Schilder selber und schreiben drauf „Ich bin nur ein Schild, Du Idiot!“

An der Elbphilharmonie vergolden sie die Lanzenspitzen der Feuerwehrtreppe – im Golden Pudel Club sickert der grindige Eiter auf`m Dancefloor ungefiltert in den Boden.

Dort graben sie immer tiefer, bauen immer höher und machen Mache. Hier lockern sie alle Schrauben, verstopfen die Düsen und lassen es auslaufen.

Wo soll das enden?

Dieses Übergetrumpfe, Ausgesteche, Besiegewolle???

Auge, um, Zahn usw.

Schluss damit!

Der Golden Pudel Club (GPC) gibt hiermit das einseitige Ende des Wettrüstens bekannt:

Er wird in Zukunft nicht mehr auf die Mammuts, die Orkane und gigantischen Chamäleons der Schlachtenmaler reagieren. Die Nulpen können machen, was sie wollen – der GPC wird das alles überstehen wie man Masern übersteht!

Weil der Golden Pudel Club die größte Energie der Welt hat!

Er hat den Jazz.

Er hat Gott in der Tasche.

Er legt jeden Tag unter schönem Freudengegacker wundersame Eier. Und nie wird ein Instrument verprügelt, wenn es das nicht will.

GPC-Kraft kommt direkt aus der Mondsonne.

Im Golden Pudel Club beginnt jetzt die Sommersaison.

Die Idioten am Horizont sind weit weg.

http://www.pudel.com/openair.php

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Jacques Palminger – Die Keynote der Herzen

Ich kopiere hier mal den aktuellen Nobistor-Newsletter hin. Ich müsste das eigentlich mit jedem einzelnen machen, weil das ist der beste Newsletter der Welt, direkt aus der Stadt mit der Elbphilharmonie der Herzen, dem Golden Pudel Club. Aber heute ganz besonders:

Jacques Palminger & das 440 Hz Trio: „Jazz & Lyrik“

Heute als Livestream direkt aus Hamburg

Es geht los. Die Lichter im Saal gehen bald aus. Jetzt wird es nur noch wenige Minuten dauern, bis CEO Jacques Palminger die Geheimnisse dieses Events lüften wird. Mann, wird das spannend – hoffentlich.

Kommt seine neue Platte wirklich mit doppeltem 64 GagByte-Speicher um die Ecke? Wieviel wird sie wiegen? Wie hell kann man die Songs machen? Hat er wirklich mit 440Hz gearbeitet? Die Gerüchteküche brodelt, da ist ja im Netz ordentlich was um die Ecke geleakt.

19:03 Uhr

Jacques Palminger ist auf der Bühne. Gut sieht er aus. Ganz anders, als man ihn aus dem Radio kennt. Er unterstreicht die Bedeutung seiner neuen Band als „positive Bejahung aller Worte und aller Töne“.

19:06 Uhr

Palminger berichtet über 35.282 erschienene Jazz und Lyrik-Platten weltweit. Und mit seiner, das maße er sich an, werde er ein ganzes Genre auf das nächst höhere Niveau heben. Frech!

19:09 Uhr

Als nächstes Thema spricht der privat Fallobst liebende Palminger über die Sprachsteuerung seiner Entwicklung. Es werden Beispiele von Reimen und Nichtreimen abgespielt – nicht nur in deutscher Sprache. Alle aus Human Mouths!

19:23 Uhr

Jetzt der Papp Store von Palminger. Derzeit mit rund 585.000 Papps und über 250 Milliarden Kartons gut gefüllt. Hat sein neues Album aber nicht beinflusst, lacht er.

19:23 Uhr

Jetzt endlich enthüllt er sie. Gelblich sieht sie von hier aus. Mit Word Button und Content-Display!

19:26 Uhr

20 x 156 Bildpunkte – mehr als ein TV mit HD-Auflösung, wenn er aus ist.

19:27 Uhr

A5X-SoC! Die Platte hat vier Ecken – Quadcore!

19:30 Uhr

Jetzt das Highlight der Präse: Die Platte ist eingespielt von echten Live-Personen. Genial. Jacques Palminger schießt wie immer den Vogel aus der Dachrinne.

19:40 Uhr

Erhältlich ab heute – weltweit! Mit Songs in höchstmöglichem metaphysisch menschlich-musikalischen Austausch. Palminger eben. Top-Performance.

20:15 Uhr

Und jetzt kommen die Hämmer stakkato: Multitouching der Band live möglich. Personal Windy auch: Man bläst auf das Cover und der Staub fliegt von alleine weg. Klare messerscharfe Sicht!

20:20 Uhr

Irritierend: Die neue Platte heißt anscheinend „Jacques Palminger & das 440 Hz Trio: Jazz & Lyrik“ und iPad 3 wird weiterhin iPad 3 heißen. Bis jetzt zumindest. Naja. Hat ja auch nix miteinander zu tun.

20:24 Uhr

Das war die Show. Jacques Palminger verlässt die Bühne. Tosender Applaus der Worte- und Musik-Nerds. Grandios. Man fühlt sich, als wäre man selber auch sowas wie Jazzer oder Lyriker. Das schafft nur einer.

Die neue Jacques Palminger mit dem 440 Hz Trio: Richard von der Schulenburg (Klavier), Raphael Burgess (Bass), Olve Strelow (Schlagzeug).

Hier für unter 479.- Euro:

www.shop.hanseplatte.com/suche/palminger/

Reinhören:

http://soundcloud.com/staatsakt/es-ist-mein-leben

 

Und – heute wiederentdeckt und wiedergehacht: Erobique & Jacques Palminger (feat. Barbara Stützel) – Wann strahlst du? 

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STUDIO BRAUN: Nützes Wissen & Termine

Aus dem Hause Nobistor, dem selbsternannten Pofaltenlabel von der Elbe, erreichten mich gestern 10 Fakten über STUDIO BRAUN, die man nie mehr vergisst, wenn man sie sich für immer merkt und die kann ich euch einfach nicht vorenthalten:

  • Das ehemalige vierte Studio Braun-Mitglied Matthias „Tex“ Strzoda ist in der neuen Bionade-YouTube-Kampagne als Interviewer zu sehen – für die Geschmacksrichtung „Quitte“.
  • Der mindestens instinkt-, wenn nicht gar komplett ahnungslose deutsche Filmmogul Bernd Eichinger ließ Rocko Schamoni fragen, ob der sich nicht eine Rolle im „Baader-Meinhof-Komplex“ vorstellen könne. Zum Beispiel die als Rudi Dutschke.
  • Die Figur des „Salzigen“ in Heinz Strunks Roman „Fleckenteufel“ ist stark an die Angewohnheit eines anderen, alles vorab salzenden Studio Braun-Mitglieds angelehnt.
  • Rocko Schamoni frönt in seiner Freizeit dem Design von Tapeten. Erstes Ergebnis: Eine schwarze Tapete, auf der er von Michail Bakunin über Cassius Clay bis Romy Schneider seine Helden in so einer Art Christbaumkugeln erscheinen lässt. Der Prototyp hängt im Cafe des Golden Pudel Club.
  • Der größte US-amerikanische Reggae-Großhändler hat von Jacques Palmingers neuer 7“-Single „Polizeihubschrauber“ 400 Stück bestellt: „Very weird german version of `Police in a helicopter`!“
  • Zu Auftritten als bevorzugt Kleinganoven mogelt „Dorfpunks“-Regisseur Lars Jessen immer wieder Studio Braun-Mitglieder in seine TV-Produktionen: Heinz und Rocko tauchten zweimal im „Großstadtrevier“ auf, Jacques und Rocko einmal in „Da kommt Kalle“ und alle drei einmal bei „Der Dicke“ mit der gemütvollen Speckschwarte Dieter Pfaff.
  • Vier der sechs Studio Braun CDs sind nicht mehr im Handel erhältlich. Grund zumeist: Angerufene verlangten Entschädigungen oder gleich Löschungen der Telefonate. Noch heute belästigen derartige Beschwerden das Studio Braun. Dort heißt es inzwischen: „g“
  • Anzahl der seit 3 Jahren vom Pofaltenlabel Nobistor angekündigten Tonträger und DVDs mit Studio Braun-Beteiligung: 4
    Anzahl der seit 3 Jahren vom Pofaltenlabel Nobistor herausgebrachten Tonträger und DVDs mit Studio Braun-Beteiligung: 0
    Offizieller Grund dieses Missverhältnisses: Geldnot
    Wahrer Grund dieses Missverhältnisses: Geldnot & Prokastination in ungünstiger Mische
  • Die neue Studio Braun-Arbeit am Deutschen Schauspielhaus Hamburg befasst sich mit dem legendären Kremlflieger Mathias Rust – ein Leben, zerrieben zwischen Größenwahn und extremer Spießigkeit, genau wie bei Studio Braun. Uraufführung im Herbst 2010.
  • Heinz Strunks zusammen mit Stermann/Grissemann geschriebenes Filmdrama Immer nie am Meer wird nun auch als Theaterstück inszeniert: Premiere am 29. Mai bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen. In Hamburg ist es ab Herbst im Schauspielhaus zu sehen.

Außerdem gibt’s noch ein paar Konzert-, Quatsch- und Lesetermine, die könnt ihr aber genausogut selber rausfinden. Wer regelmäßig über das Treiben der Dschungelgelöt-Gang aus dem Norden informiert bleiben will, sollte sich dringend beim nobistor-Newsletter anmelden. Zum scheckig lachen.

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Qualitätsoffensive am BarCamp-Sonntag

Ein „Quality Sunday“ soll das werden, mal schauen. Bin nach einem (unfreiwillig ausgiebigeren) Spaziergang durch die Hamburger Morgensonne auf dem BarCamp (bchh08) angekommen, hab mir einen leckeren Obstsalat mit Bircher-Müsli gegönnt und sitze nun in der Sessionplanung. Wenn mein Ladegerät vor der völligen Akku-Entleerung noch auftaucht (hallo @miezhaus), gibt es wieder einen ausführlicheren Blogpost. Stay tuned!

11:30 Uhr: Die Zukunft des Web 2.0
Nunja, ich wage zu wagen zu bezweifeln, dass das jemand unter den hier Anwesenden vorhersagen kann, aber anschauen kostet ja nix (außer ggf. Nerven). Gute Idee übrigens: Da die allgemeine Vorstellungsrunde aufgrund der hohen Teilnehmerzahl ausfallen muss, werden in den ersten Sessions jeweils kleinere Runden (Name, 3 Tags) gemacht.

Es geht direkt los mit der These Blogs vs. Twitter etc. „Was ist jenseits dessen denkbar in 10 Jahren?“ Spracheingabe, Gestensteuerung, Software noch mehr in den Browser verlagern… Wanna Challenge wird vorgestellt und dann der Unterschied zwischen Video-Live-Streaming und Video-(Download-)Plattformen erklärt (?). WebApps sind vorbei, man sollte eher in/an MobileApps denken (!). Vision: Der Computer lernt zu verstehen, was jemand in Videos/Livestreams sagt und indexiert das direkt, inkl. Semantik, so dass Videos viel besser suchbar werden, als durch manuelles Tagging. Datenschutz, gläserner Kunde, gläsernes Unternehmen, Data Portablility, Privatsphäre.
[…]

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BarCamp Hamburg – ich bin drin

KurzerLängerer Zwischenbericht vom BarCamp in Hamburg (bchh08), das dieses Wochenende in den Räumen von OTTO stattfindet: Ein großes Hallo zur Begrüßung, viele bekannte und von mir geschätzte Gesichter, natürlich auch einige übliche Verdächtige. Glücklicherweise habe ich mir die Party gestern Abend gespart und bin somit heute kommunikations- und aufnahmefähig.

Zwei Pluspunkte sofort vorweg: Die T-Shirts (von ABT) kann man auch in seiner Freizeit anziehen, ohne gleich als Litfasssäule diffamiert zu werden. Sehr schick. Das Frühstück war sehr reichhaltig, und obwohl dieser Berg von Mett eher durch Unappetitlichkeit auffiel, kamen Menschen mit den besseren Argumenten (z.B. VegetarierInnen) völlig auf ihre Kosten.

Bei der Begrüßung und Sessionplanung wurde vom Orga-Team nochmal darauf verwiesen, dass die Sessions weniger Vortrags- und mehr Diskussionscharakter haben sollen und der Zeitrahmen eher eine Orientierung bieten und Dynamik zulassen sollen. Also mehr Bewegung wagen, das fehlte bei den letzten BarCamps und soll heute und morgen wieder besser oder „back to the roots“ werden.

Die vorgestellten Sessions schienen anfangs alle sehr businesslastig, später kamen dann doch noch recht interessant anmutende Vorträge hinzu. Oliver Ueberholz wird z.B. über die Marketingstrategie von Obama reden, Jan Tißler über die Zukunft von Blogs („ggf. müssen wir nach 5 Minuten abbrechen und Kaffee trinken gehen“) und Michelle Thorne, John Weitzmann und ich bieten eine Session zu Creative Commons an.

Das Netzwerken klappt auch gut, ich hatte bereits die Ehre, ben_ endlich auch mal in echt und nicht nur im Lesen kennen zu lernen :)
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