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Jungle World über den ‚Aufruhr im Musikantenstadl‘

Schwerpunktthema der aktuellen Ausgabe der Jungle World ist die Krise der Musikindustrie:

Aufruhr im Musikantenstadl. Fröhlich singt’s auf dem iPod, klingt’s auf dem MP3-Player, surrt’s auf der Festplatte und scheppert’s auf der Bühne. Platten oder CDs hingegen kauft kaum noch jemand. Haben die illegalen Downloader die Probleme der Musikindustrie verschuldet, oder hat sie selbst den Trend verpennt? Gibt es überhaupt eine Krise der Musikbranche, oder ist die Musik selbst ein Krisengebiet? Wie kommunistisch ist Downloaden, welche Nebenwirkungen hat es, und was sind die Alternativen? Hier spielt die Musik:

Jungle World 06/2008

Fünf Artikel beleuchten die Verluste der Musikindustrie und die Frage nach einer Krise der Musik selbst, den Kampf der Großen gegen Hippies und HighTech-Firmen (btw geschrieben von Janko Röttgers), Vor- und Nachteile von legalen und illegalen Downloads bzw. Filesharing sowie Alternativen der Selbstvermarktung in Form des Sub­skriptionsmodells der Einstürzenden Neubauten. Man darf also nach wie vor auf die aktuellen Entwicklungen in der Branche gespannt sein.

Und zur Entspannung zwischendurch empfehle ich die aktuelle Phlow-Compilation: „Their Finest Hour Vol. 1„.

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Soulhood Christmas Grooves

Wie schon in den vergangenen Jahren gibt es dieses Jahr von Soulhood wieder Weihnachtslieder für einen guten Zweck. Soulhood (Gesellschaft zur Förderung von Kultur-, Umweltschutz- und Entwicklungshilfeprojekten) ist ein gemeinnütziger Verein, der ein Kinderheimprojekt in Tansania sowie eine neue daran angegliederte Lehrwerkstatt unterstützt. Dieses Jahr gibt es zu der Country-Version von „Ihr Kinderlein kommt“ sogar ein Video:

Die Lieder werden jedes Jahr von den Poppiraten aus Braunschweig um einen Song ergänzt und werden jeweils zur Weihnachtszeit veröffentlicht. Alle Lieder stehen zum freien Download unter einer frisch-freundlichen Creative Commons Lizenz (BY-NC) bereit, wer mag, spendet dann ein paar Euro an das Soulhood-Kinderheimprojekt in Tansania, jedeR soviel er/sie kann und mag. Neben den Audio-Dateien könnt ihr auch noch das Cover herunterladen und die gebrannte CD dann unter den Weihnachtsbaum legen.

Infos über Soulhood und die Möglichkeit zu spenden findet ihr auf deren Website sowie den Podcast vom letzten Jahr.

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Audio-Produktion mit Linux

Gestern schon bei zeitgeisty verkündet, hier nochmal aufgegriffen: Am Freitag Abend findet im Kölner newthinking store eine Einführungsveranstaltung zum Thema Audio mit Linux, genauer mit der JackLab Audio Distribution, statt. Am Samstag gibt es dann einen Workshop von 10:00 bis 18:00 Uhr, der Interessierten den praktischen Umgang mit der Audioproduktion unter Linux nahe bringen will. Eine Anmeldung ist erforderlich, nähere Infos findet ihr bei den Veranstaltungshinweisen.

Hier bietet sich natürlich ein kleiner Schlenker zu den Creative Commons Lizenzen an. Denn doppelt frei hält besser: Freie Musik mit Freier Software – informiert euch, wie’s geht!

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Any Barriers Bassed Away

Am Wochenende steigt im Sonic Ballroom in Köln das Festival gegen musikalische Monotonie, dessen Auftrag es sein wird, die Barrieren zwischen den verschiedensten Musikstilen aus dem Weg zu bassen: Any Barriers Bassed Away aka A.B.B.A. Das Line-up reicht von Punk und Breakdance über Jungle und Drum’n’Bass vorbei an Soul und Industrial hin zu Crust, Rap, Grind und wie se da alle heißen, die sich zu vertragenden Stile. Im Rahmenprogramm gibt es am Freitag den ganzen Abend Visuals und am Samstag Nachmittag ein Tipp-Kikk-Turnier mit fabelhaften Preisen. Außerdem werde ich selber die Gelegenheit nutzen und einen kleinen Workshop über Creative Commons Lizenzen für Musiker veranstalten. Also, Interessierte vor! Die Botschaft verbreitet sich langsam aber sicher. Weiter Infos bekommt ihr bei den Herren vom Basspräsidium Kölle. Rock on!

Any Barriers Bassed Away

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Out now: OMC-Sampler ist Online!

Die ersten CD-Exemplare wurden auf der re:publica verteilt, seit heute steht der komplette Sampler des Open Music Contest #3 zum Download bereit. 37 Stücke, allesamt CC-lizenziert, samt Booklet warten darauf, heruntergeladen, kopiert, weitergegeben und teilweise auch geremixt und natürlich genossen zu werden. Thank you for sharing the music and spreading the message!

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OMC-Konzert in Marburg

Am Freitag fand in Marburg im Rahmen der Asta-Ersti-Party das Konzert zum Open Music Contest statt. Sieben Bands, die auf dem Sampler vertreten sind, bekamen hier die Chance, vor einem größeren Publikum aus mehreren Tausend Leute zu spielen. Teilnahmebedingung für den Contest war, dass die eingesandten Stücke unter einer Creative Commons Lizenz zur Verfügung gestellt werden. Vor diesem Hintergrund sollte vor dem Konzert ein Workshop zu Urheberrecht und CC stattfinden, in dem Jenny-Louise Becker und ich jeweils kurz in die Thematik einführen und die MusikerInnen und andere Interessierte Gelegenheit bekommen, sich über diese freie Rechtegestaltung zu informieren. Leider wurde die Ankündigung nicht früh genug publik gemacht und wir haben kaum die Werbetrommel gerührt, und so war von den Bands niemand zum Workshop erschienen. Als „Ehrengäste“ waren allerdings Martin, der Klassensprecher von JAMMIN*INC, den ich auf der re:publica leider verpasst hatte, und ihr Bassist Kordian am Start, und so haben wir uns im kleinen Kreis zum Thema ausgetauscht. An dieser Stelle sei nochmal auf diese Band verwiesen, die sich in Ihrer Öffentlichkeitsarbeit sowie in ihren Texten ganz deutlich für eine freie Lizenzierung ausspricht. Ich würde sie als ein Paradebeispiel für den erfolgreichen Einsatz der CC-Lizenzen bezeichnen und bin gespannt, wie ihre Erfolgsgeschichte weitergeht.

Vielen Dank an den Asta und die OMC-VeranstalterInnen, die Verpflegung war ausgezeichnet und das Konzert- und Partyprogramm eine ausgewogene Mischung. Es war rappelvoll und auf vier Areas wurde gerockt. Außerdem wurde der gesamte Contest samt der Konzerte per Kamera und Mikro dokumentiert, und sobald das Video fertig ist, gibt es hier natürlich den Direktlink.

Meine Folien soll es aber dennoch zum downloaden geben, und hier sei ganz eindringlich auf die Publikation Sounds Right (PDF) von Jenny zum Urheberrecht in der Musikszene verwiesen.

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Konzert auf der re:publica

Bevor ich dazu komme, inhaltlich über die re:publica zu bloggen, muss ich erst mal ein großes Lob an die musikalischen Beschaller von gestern abend loswerden:

Zunächst stand Toni Mahoni samt Band auf der Bühne und hat uns unter dem Motto „allet is eins“ mental von Dingen wie „diesem Internet“ befreit. Dafür gabs Ausflüge in die Realtität der schönen Dinge wie Kaffe (mit kurzem „e“), Beziehung, Tauben, Brandenburg oder Zigaretten. Mir persönlich hat neben der grundsympathischen Ausstrahlung des Frontmannes und seiner Kapelle auch der leicht ironische aber vor allem zum Denken anregende Beiklang seiner Songs gefallen. Als Vegetarierin hab ich ja eh nix zu lachen, aber immerhin kauft Toni sein Fleisch mal beim Biobauern vom glücklichen Schwein. Außerdem sollten wir alle seinem Aufruf folgen und die Ketten boykottieren und auch mal beim kleinen Buchhändler nebenan unser nächstes Buch oder beim Gemüsestand um die Ecke unser Obst und Jemös kaufen. Alles in Allem eine runde Sache, schön, meinen Lieblings-Videocaster auch mal live zu sehen. Aber beim Abgang hat er garnicht „rinnjehaun“ jesagt, oda?

Danach kamen dann JAMMIN*INC aus Braunschweig. Hey, diese Band müßt ihr kennenlernen. Und das schöne ist: Das ist soooo einfach. Die Jungs, 13 an der Zahl, haben den Mehrwert freier Musik erkannt und veröffentlichen ihre Stücke Creative Commons lizenziert im Netz. Ihr könnt ihre Songs frei downloaden, probehören, kopieren, weitergeben, remixen und natürlich auf eigenen Partys spielen, solange ihr sie nicht zu kommerziellen Zwecken verwendet. Frei nach ihrem Motto: „Gemafrei und Spass dabei“. Musikalisch schwimmen sie in einem Meer aus HipHop, Reggae, Punk und Ska und rocken auf der Bühne ohne Ende und ohne Kompromisse. Ihr Album „Mit Anlauf“ haben sie im Publikum verteilt und auch auf dem brandheißen OMC-Sampler ist ihr Stück “Was ist härter – V2.0? vertreten. Viel Spass beim Hören und Genießen!

Als letzte haben dann die Ohrbooten gespielt, ebenfalls eine sympathische und abgehende Band, aber meine Kräfte waren für diesen Tag erschöpft und wir haben den Ort der Inspiration gen Bett verlassen müssen. Heute morgen dann frisch am Start und weiter gehts, leider schon der letzte Tag, abends gehts schon zurück nach Köln. Weitere Berichte werden folgen, in der Zwischenzeit gibts ja genug auf die Augen und Ohren in der bloggenden und medialen Sphäre.

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