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Neues vom OpenMusicContest

Ein paar Informationen aus dem aktuellen Newsletter des OpenMusicContest:

all2gethernow – a2n


In der Woche vom 06.-12.09.2010 findet im Rahmen der die „Berlin Music Week“ die zweite all2gethernow (a2n) statt. Für OMC-Interessierte ist dort vor allem der 06. September – der erste Tag des a2n-Camps – interessant, weil das OMC-Team an dem Tag gleich auf drei Veranstaltungen vertreten ist:

Die letztgenannte Veranstaltung ist insofern eine Permiere, als daß Vertreter von Creative Commons und der GEMA gemeinsam ihre Organisationen vorstellen und sich den Fragen der Musiker stellen. Schon aus diesem kurzen Blick ins Programm ist ersichtlich, daß ordentlich Bewegung in die Verwertungsfrage kommt. Das vollständige Programm kann hier eingesehen werden.

Btw: Ich geh hin!

Vorerst doch keine Tour

Leider, leider: Mit der Tour wird es 2010 nichts. Schuld ist nicht mangelndes Interesse, mit mehr als einem Dutzend potentieller Tourstationen aus dem ganzen Bundesgebiet waren die OMCler bereits im Gespräch.

Das Probelm war bisher eher „Time & Timing“. Beispielsweise erwies sich die Vereinsgründung mit angesprebter Gemeinnützigkeit als komplexer als geplant; erst jetzt zeichnet sich ab, daß zumindest dieses Vorhaben erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Leider ist dies die strukturelle Grundlage für viele weitere Schritte, beispielsweise das Einwerben von Fördermitteln, so daß auch die Finanzierung der Tour bisher nicht hätte sichergestellt werden können. Nicht zuletzt war in den vergangenen Monaten auch die Konzeption einer CC-Verwertungsgesellschaft (s.o.) ein Projekt, das Zeit in Anspruch nahm, und dem zugegebenermaßen bisweilen etwas mehr Priorität gewährt wurde.

Ein Grundsatz der OMC-Arbeit bleibt, daß kein Projekt konkret angekündigt wird, solange seine Umsetzbarkeit nicht überzeugend gesichert ist. Die Tour ist damit nicht abgeschrieben, es wird weiter an der Absicherung der Basis gearbeitet.

Rückblick: SIGINT 2010

Die erste offizielle Ankündigung einer neuen Verwertungsgesellschaft gab es übrigens live bei Radio Breitband, direkt von der SIGINT in Köln. Im Rahmen dieser Konferenz gab es einen Vortrag unter dem gewollt provokanten Titel „„Die gescheiterte Revolution“. Darin wurden u.a. die Jahreswirtschaftsberichte des Bundesverbands Musikindustrie beleuchtet. Die darin ausgewiesenen CD-Verkäufe sind seit sieben Jahren nahezu konstant, während sich die Zahl illegaler Musikdownloads mehr als halbierte. Statistisch gesprochen zeigt sich also überhaupt kein Zusammenhang zwischen illegalen Downloads und CD-Absatz, und dies wohlgemerkt in den offiziellen Geschäftszahlen des Bundesverbands Musikindustrie. Die Details hierzu sind etwas ausführlicher hier verbloggt.

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Das Internet ist Kultourhauptstadt 2010: Open Music Contest #5

Nach einem Jahr Pause endlich fantastische Neuigkeiten zum 5. Open Music Contest, die ich hier gerne übernehme:

2010 kehrt der Open Music Contest mit neuem Elan zurück: Für den fünften OMC plant das Organisations-Team anstelle eines zentralen Konzertes diesmal eine Tour durch die ganze Bundesrepublik. Die einzelnen Stationen sollen dabei jeweils vor Ort organisiert werden. Wir laden hiermit die CC-Community und alle Freundinnen & Freunde freier Kultur dazu ein, sich an diesem Projekt zu beteiligen.

Gesucht werden hierzu Freiwillige, die gerne die Planung für eines der Tourkonzerte in ihrer Stadt übernehmen möchten (das entsprechende Verantwortungsbewußtsein setzen wir voraus). Wir denken dabei zunächst einmal an Clubs und ähnliche Konzertveranstaltungsorte mit einer Kapazität von etwa 250 Personen ab Mitte Juni (man kann sich aber natürlich auch gerne bei uns melden, wenn man etwas anderes vorschlagen möchte). Wir möchten gewissermaßen mit einer handvoll Bands verschiedener Genres vorbeikommen, den Laden rocken, und nach dem Ausschlafen zur nächsten Location weiterfahren. Dabei soll sich jeden Abend das Line-Up etwas ändern, so daß wir einer ganzen Reihe von Bands die Chance geben können, mal für ein paar Tage Tourluft zu schnuppern.

Mit den OMC-Aktiven vor Ort wollen wir uns auf einige „Mindeststandards“ für Stationen verständigen, damit nichts wichtiges ungeklärt bleibt. Das oberste Ziel soll sein, daß es allen Beteiligten Spaß macht — egal ob vor, auf oder hinter der Bühne. Also Rock’n’Roll, meine Damen und Herren.

Wir hatten letztes Jahr eine Auszeit genommen, um den OMC nach vier erfolgreichen Durchläufen mal ohne Zeitdruck neu aufzustellen (was von eingen Kommentatoren dahingehend fehlinterpretiert wurde, daß wir den Contest ganz eingestellt hätten — diese Nachrufe waren allerdings übertrieben ;-)). Der Wettbewerb findet nun zum ersten mal als eigenverantwortliches Projekt ohne die Trägerschaft durch den Marburger AStA statt. Naheliegenderweise steht eine Vereinsgründung kurz bevor. Was aus der Touridee in den nächsten Monaten wächst können wir jetzt natürlich noch nicht sagen. Das hängt nicht zuletzt vom Feedback aus der Community ab. Es ist zumindest definitiv aufregender als den gleichen Wettbewerb routiniert ein weiteres mal durchzuführen. Ungefähr so aufregend fühlte sich das auch vor dem ersten Contest an :-)

Wer diese Aufregung mitfühlen möchte hat nun Gelegenheit, selbst einen Teil der Tourorganisation zu übernehmen. Die übrigen Bestandteile des Wettbewerbs bleiben wie gewohnt: Onlinebewerbung mit bis zu drei Titeln unter CC-Lizenz (wahrscheinlich im April), Jury-Phase und Samplerveröffentlichung.

Im Augenblick arbeiten wir auch an einer eigenen Softwarelösung für die immer wieder anfallenden Arbeitsschritte. Sofern wir rechtzeitig fertig werden und alles wie gewünscht funktioniert, könnte es zusätzlich zur Jury auch zum ersten mal eine öffentliche Teilnahme am Wertungsverfahren geben. Dies hatten wir aus verschiedenen Gründen bisher immer abgelehnt (v.a. wegen mangelnder Fairness, weil zum einen der Ausschluß gezielter Manipulation sehr schwierig ist, zum anderen Bands mit bereits größerer Fanbasis bei den meisten Verfahren im Vorteil sind; wir fanden es auch fraglich, ob sich viele Teilnehmende an so einem „public voting“ vor ihrer Stimmabgabe auch sämtliche Titel anhören würden, das sind 10-20 Stunden Musik, was die Ergebnisse verzerren kann). All diese Probleme haben wir theoretisch gelöst, müssen diese Lösungen nun allerdings noch in Software umsetzen. Da die Ergebnisse als freie Software unter der GPL veröffentlicht werden, freuen wir uns auch hier über Unterstützung :-)

Es ist noch längst nicht alles geklärt und geregelt. Bitte kontaktiert uns, wenn ihr Fragen, Ideen oder Angebote habt, eine Station organisieren oder bei der Softwareentwicklung helfen möchtet. Und wie immer freuen wir uns über Verbreitung der Idee: Spread the word!

Kleiner Nachtrag von mir: Der Open Music Contest twittert seit geraumer Zeit unter @omcontest und hat seit Neustem auch einen identi.ca-Account, dem ihr unter @openmusiccontest folgen könnt!

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Free! Music! Sampler veröffentlicht!

Letzte Woche wurde der Sampler des Free! Music! Contest des Vereins Musikpiraten veröffentlicht.

Sampler
Alle Stücke sind Creative Commons-lizenziert, die Sampler werden für 2,50 Euro plus 2,50 Euro Versandkosten abgegeben und können hier vorbestellt werden.

Zum freien Download gibt es das Digi-Release vom Sampler hier als torrent (210 MB) und hier, hier oder hier als .zip über http.

Party
Bei der heutigen Party in der Kreativfabrik in Wiesbaden spielen RapSolut, Botany Bay, Theo Dege und Pornophonique zum Tanz auf. Der Eintritt kostet 5 Euro.

 

Nachdem der OpenMusicContest (OMC) in diesem Jahr eine Denkpause einlegte, sprangen die Macher des FMC ein, übernahmen das Konzept und füllten so die Lücke. Im nächsten Jahr wollen sie wahrscheinlich gemeinsam etwas Großes auf die Beine stellen.

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OMC-Sampler #4 bereit zum Download

In meiner Funktion als offizielle Botschafterin des Open Music Contest habe ich die große Ehre hier offiziell verkünden zu dürfen, dass der komplette 4. OMC-Sampler „thistleblower“ nun zum völlig legalen und kostenfreien Download verfügbar ist!

OMC#4 thistleblower

Neben den 39 40 Tracks dürft ihr euch auch das Artwork des Samplers herunterladen und wenn ihr mögt sogar eure selbst gebrannten Sampler damit verschönern. Genau wie die Musik ist auch dieses Booklet Creative Commons-lizenziert. Auf der OMC-Seite könnt ihr jedes Stück einzeln herunterladen und euch über die jeweiligen KünstlerInnen informieren. Der komplette Sampler ist ebenfalls hier als zip-Archiv oder hier (mitsamt der älteren Sampler) zum Download verfügbar. Thank you for sharing!

Bei der „Befreiung“ ihrer Stücke bleibt es generell den Bands überlassen, die neue Freiheit an mehr oder weniger Bedingungen zu knüpfen: Sie können die Verbreitung zu kommerziellen Zwecken ausschließen, darauf bestehen, dass das Stück unverändert bleibt, oder dass du veränderte, daraus neu entstandene Versionen wiederum unter den gleichen Bedingungen veröffentlichen musst. In jedem Fall musst du bei einer Weitergabe der Musik die jeweiligen UrheberInnen beim Namen nennen und auf die von ihnen gewählten Lizenzbestimmungen hinweisen.

Außerdem gibt es mittlerweile einige schicke Fotos der OMC-Konzerte in Marburg, zum Beispiel von Elaine im Trauma :)

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GEMA bittet den Open Music Contest zur Kasse

Ich weiß nicht, ob ich darüber lachen oder weinen soll:

Dem AStA Marburg, in seiner Funktion als Veranstalter des 4. OpenMusicContests, ist eine Rechnung von der GEMA ins Haus geflattert. Nach ein paar Schocksekunden stellte sich allerdings schnell heraus: Berechnet wurde ein Musikstück, dass nachweislich GEMA-frei ist! Vermutlich handelt es sich hier um eine Namensverwechslung (das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, Namen wie „Hans Fuchs“ neigen ja schonmal dazu, verwechselt zu werden).

Die Rechnung der GEMA bezog sich auf die Anmeldung des vierten OMC-Samplers „thistleblower“, der ausschließlich Creative Commons-lizenzierte Musik enthält. Die Anmeldung bei der GEMA muss für jede Veröffentlichung vorgenommen werden, auch wenn überhaupt keine GEMA-pflichtigen KünstlerInnen auf dem Album vertreten sind. Darüber hinaus verbietet die GEMA ihren Mitgliedern, die Creative Commons Lizenzen zu verwenden. Umso verwunderlicher also, dass der Asta auf einmal einen Betrag von mehreren hundert Euro an die GEMA zahlen sollte.

Noch verwunderlicher – und dazu herrlich kostenlose PR – ist, dass ausgerechnet der Titel der Braunschweiger Band Jammin*Inc. in ihren Zuständigkeitsbereich falle. Genau die Band, die schon auf dem letzen OMC-Sampler GEMA-kritische Texte zum besten gab und einer der Vorreiter in Sachen frei lizenzierter Musik sind.

Dazu heißt es weiter in der Pressemitteilung:

In Deutschland gilt die sogenannte GEMA-Vermutung. Danach darf die GEMA erst einmal jede Aufführung und Vervielfältigung als GEMA-pflichtig ansehen. Aus diesem Grund muss auch jede Tonträgerproduktion bei der GEMA angemeldet und von dieser geprüft werden, bevor ein deutsches Presswerk mit der Vervielfältigung beginnen kann. Diese sogenannte Freistellung ist auch für völlig GEMA-freie Veröffentlichungen wie den OMC-Sampler zwingend und kann, wie in diesem Fall, zu Fehlalarmen führen.

Während es der GEMA gesetzlich gedeckt leicht fällt, nach Verwaltungsfehlern falsche Rechnungen zu verschicken, ist der umgekehrte Weg mit erheblichem Aufwand verbunden. So wurde es uns beispielsweise unmöglich gemacht, jemanden von der zuständigen Forderungsabteilung oder der Buchhaltung direkt zu sprechen. Die auskunftgebenden Personen in den verschiedenen Abteilungen
waren jedoch selbst nicht in der Lage, den Fall einzusehen, da dafür eben die Forderungsabteilung zuständig sei. Die Tatsache, dass uns für jeden Titel unterschriebene Erklärungen der Urheber vorliegen, dass diese nicht Mitglied der GEMA sind, machte dort überhaupt keinen Eindruck auf die irrtümliche Gebührenforderung. Als wir uns hierüber beschwerten erhielten wir die die Antwort, als Körperschaft des öffentlichen Rechts müsse der AStA doch wissen, „wie das so mit Behörden läuft“. Bei der GEMA handelt es sich nicht um eine Behörde, sondern einen Verein.

Jetzt kann man ja mal überlegen, wie oft sowas passiert, ohne dass es rauskommt. Meik Michalke, Initiator des OMC, meint dazu: „Es ist nicht auszuschließen, dass die GEMA auch in anderen Fällen Geld für Werke eingezogen hat, für die sie gar nicht zuständig ist.“ Tja, nur sowas kommt leider nur in den seltensten Fällen ans Tageslicht. Es wird einfach Zeit, dass bei der GEMA mal richtig aufgeräumt wird. Aber schön, dass der OMC noch kurz vorm Konzert so tolle Werbung bekommt.

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Ergebnisse des 4. OMC veröffentlicht

Heute wurden die Ergebnisse des 4. OpenMusicContest bekannt gegeben! Aus 109 Bewerbungen mit jeweils bis zu drei Titeln hat die Jury 40 Stücke ausgewählt, die erneut auf einer Doppel-CD erscheinen werden.

Außerdem steht nun fest, welche Bands die OMC-Konzerte am 17.10. in Marburg beschallen werden: Neben den OMC-Teilnehmerbands Elaine, Abzolut, Yeabutnow!, Ivan Ivanovich & The Kreml Kraus, Pornophonique und Lax-O-Mat werden als Headliner Cranes (UK) und Firewater (USA) auf den Bühnen stehen.

Ein paar erste Stücke gibt es bereits zum Download, der ganze Sampler erscheint erst in ein paar Wochen. Ich hab heimlich schonmal Probe gehört, ihr dürft euch auf eine Mischung aus den verschiedensten Musikstilen mit vielen Höhepunkten freuen :)

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Für die freie Wissensgesellschaft: OpenMusicContest #4

Endlich! Der 4. Open Music Contest startet morgen mit dem Beginn der Bewerbungsfrist. Hier die aktuelle Pressemitteilung:

OMC #4


Bewerbung vom 25.06.–15.07.2008

Am 25. Juni 2008 startet die Bewerbungsfrist für den vierten OpenMusicContest (OMC) des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) der Philipps-Universität Marburg. Der bundesweite Wettbewerb zur Diskussion um die Freiheit von Kultur gilt als eines der größten Real-Life-Events der Creative Commons Community und findet zum ersten Mal im Sommer statt.

23.06.2008

„Wir verfolgen modellhaft über Musik das Ziel, in der Öffentlichkeit das Bewusstsein über urheber- und verwertungsrechtliche Konsequenzen der digitalen Informations-Epoche zu schärfen,“ sagt M.eik Michalke, der Initiator des OMC.
[…]

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