Archiv für Oktober, 2008


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Lieber nicht vorhandener Gott…

… ganz deiner Meinung:

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Is it BarCamp?

Not yet! Lang hin ist’s aber nicht mehr: Morgen Abend starten wir mit einer Welcome Party für alle BarCamperInnen in der Möbelfabrik in Berlin Mitte. Am Samstag und Sonntag findet dann das eigentliche Event in diesem großen Telekomdings statt; und es wird voll! Wir haben die Teilnehmerlisten nun so weit nach oben öffnen können, dass es keine Warteliste mehr gibt. Ja, richtig, ihr seid alle DRIN :) Auch die Party am Samstag Abend im St. Oberholz ist für alle Nachrücker geöffnet. Bedenkt aber, dass ihr für die jeweiligen Events angemeldet sein müsst, um bei freiem Eintritt auch noch freie Getränke genießen zu dürfen.

Alle Infos zum BarCamp selber findet ihr gut sortiert und ausführlich im mixxt-Netzwerk sowie im BarCamp-Blog. Ein paar Kleinigkeiten möchte ich dennoch nicht unerwähnt lassen:

  • Radio Trackback ist da und macht eine Live-Sendung vor Ort, die ihr auch zu hause an den Empfangsgeräten verfolgen könnt.
  • Hobnox streamt Teile der Sessions live (und in Farbe) nach draußen.
  • Berlinblase macht auch wieder mit.
  • Es gibt T-Shirts :)
  • Es gibt Verpflegung für Kopf und Bauch.
  • Es gibt einen Twitterstream.
  • Es gibt Musik!
  • Wir brauchen noch helfende Hände.

Mit über 500 TeilnehmerInnen pro Tag wird das sicherlich eins der größten BarCamps, die es bisher in Deutschland gab. Ich bin sehr gespannt, ob das Konzept auch bei diesen Dimensionen aufgeht. Diese große Menge an Leuten stellt die Organisation natürlich vor sehr große Herausforderungen. Ich bitte dies einfach schon mal zu bedenken, bevor zum Gezeter um den „Spirit des BarCamps“ übergegangen wird. Wir werden sehen. Spannend wird es in jedem Fall!

Mit der Abschlusssession am Sonntag ist aber noch lange nicht alles vorbei: Abends geht’s direkt weiter, wieder im Oberholz, diesmal aber mit der pl0gbar Jahreshauptversammlung. Auch hier herrscht übrigens noch freie Platzwahl. Nunja, was dann noch alles kommt würde jetzt hier den Rahmen sprengen (Girl Geek Dinner, Bratze im SO36, Web 2.0 Expo, Latecrunch, Kuttners Videoschnippsel in der Volksbühne usw. usf.). Eine wunderbare Übersicht gibt’s drüben bei der Berlin Web Week.

Ui, ganz schön viel los. Ich habe das Glück (so sehe ich das zumindest im Vorfeld, wer weiß, was sein wird), für die meisten Events Tickets ergattert zu haben und dabei sein zu können. Damit die Welt da draußen auch etwas von den Bewegungen in unserer Mitte mitbekommen kann, hier nur nochmal der Hinweis: Bloggt! Macht Fotos, Videos, Interviews! Twitter geht auch, aber bitte nur als Ergänzung, nicht als Ersatz für die anderen wunderbaren Drähte in die Welt. Die da draußen wollen euch HÖREN! Und LESEN! Lasst uns was draus machen…

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A Shared Culture – Creative Commons Video

Die jährliche Spendenkampagne von Creative Commons ist gestartet und wartet gleich mit einem wunderschönen Video auf. Man sieht, dass dabei Profis am Werk waren: Jesse Dylan, der auch das Kampagnenvideo „Yes We Can“ für Barack Obama produziert hat, zeigt auch hier seinen Sinn für Ästhetik:

In the video, some of the leading thinkers behind Creative Commons describe how the organization is helping “save the world from failed sharing” through free tools that enable creators to easily make their work available to the public for legal sharing and remix. Dylan puts the Creative Commons system into action by punctuating the interview footage with dozens of photos that have been offered to the public for use under CC licenses. Similarly, he used two CC-licensed instrumental pieces by Nine Inch Nails as the video’s soundtrack music. These tracks, “17 Ghosts II” and “21 Ghosts III,” come from the Nine Inch Nails album Ghosts I-IV, which was released earlier this year under a Creative Commons BY-NC-SA license.

Gerne übernehme ich den Hinweis von netzpolitik und weise darauf hin, dass man auch direkt an Creative Commons Deutschland spenden kann :)

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Unter: antischokke     3 Kommentare     

Mein Blog soll schöner werden

Nachdem ich über zwei Jahre das selbe Theme verwendet habe, war es jetzt mal Zeit für ein „Redesign“. Die ersten Ergebnisse seht ihr hier. Das Theme ‚aalglatt2008‘ ist eine Weiterentwicklung des alten ‚aalglatt‘-Themes von Felix Krusch. Es sieht nicht nur besser aus, es kann auch mehr! In den nächsten Tagen werde ich hier noch ein bisschen rumspielen. Bei Gefallen oder Nichtgefallen oder gar Gemecker: ab in die Kommentare damit!

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Unter: Creative Commons, Kultur, Musik     Kommentare deaktiviert für GEMA bittet den Open Music Contest zur Kasse    

GEMA bittet den Open Music Contest zur Kasse

Ich weiß nicht, ob ich darüber lachen oder weinen soll:

Dem AStA Marburg, in seiner Funktion als Veranstalter des 4. OpenMusicContests, ist eine Rechnung von der GEMA ins Haus geflattert. Nach ein paar Schocksekunden stellte sich allerdings schnell heraus: Berechnet wurde ein Musikstück, dass nachweislich GEMA-frei ist! Vermutlich handelt es sich hier um eine Namensverwechslung (das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, Namen wie „Hans Fuchs“ neigen ja schonmal dazu, verwechselt zu werden).

Die Rechnung der GEMA bezog sich auf die Anmeldung des vierten OMC-Samplers „thistleblower“, der ausschließlich Creative Commons-lizenzierte Musik enthält. Die Anmeldung bei der GEMA muss für jede Veröffentlichung vorgenommen werden, auch wenn überhaupt keine GEMA-pflichtigen KünstlerInnen auf dem Album vertreten sind. Darüber hinaus verbietet die GEMA ihren Mitgliedern, die Creative Commons Lizenzen zu verwenden. Umso verwunderlicher also, dass der Asta auf einmal einen Betrag von mehreren hundert Euro an die GEMA zahlen sollte.

Noch verwunderlicher – und dazu herrlich kostenlose PR – ist, dass ausgerechnet der Titel der Braunschweiger Band Jammin*Inc. in ihren Zuständigkeitsbereich falle. Genau die Band, die schon auf dem letzen OMC-Sampler GEMA-kritische Texte zum besten gab und einer der Vorreiter in Sachen frei lizenzierter Musik sind.

Dazu heißt es weiter in der Pressemitteilung:

In Deutschland gilt die sogenannte GEMA-Vermutung. Danach darf die GEMA erst einmal jede Aufführung und Vervielfältigung als GEMA-pflichtig ansehen. Aus diesem Grund muss auch jede Tonträgerproduktion bei der GEMA angemeldet und von dieser geprüft werden, bevor ein deutsches Presswerk mit der Vervielfältigung beginnen kann. Diese sogenannte Freistellung ist auch für völlig GEMA-freie Veröffentlichungen wie den OMC-Sampler zwingend und kann, wie in diesem Fall, zu Fehlalarmen führen.

Während es der GEMA gesetzlich gedeckt leicht fällt, nach Verwaltungsfehlern falsche Rechnungen zu verschicken, ist der umgekehrte Weg mit erheblichem Aufwand verbunden. So wurde es uns beispielsweise unmöglich gemacht, jemanden von der zuständigen Forderungsabteilung oder der Buchhaltung direkt zu sprechen. Die auskunftgebenden Personen in den verschiedenen Abteilungen
waren jedoch selbst nicht in der Lage, den Fall einzusehen, da dafür eben die Forderungsabteilung zuständig sei. Die Tatsache, dass uns für jeden Titel unterschriebene Erklärungen der Urheber vorliegen, dass diese nicht Mitglied der GEMA sind, machte dort überhaupt keinen Eindruck auf die irrtümliche Gebührenforderung. Als wir uns hierüber beschwerten erhielten wir die die Antwort, als Körperschaft des öffentlichen Rechts müsse der AStA doch wissen, „wie das so mit Behörden läuft“. Bei der GEMA handelt es sich nicht um eine Behörde, sondern einen Verein.

Jetzt kann man ja mal überlegen, wie oft sowas passiert, ohne dass es rauskommt. Meik Michalke, Initiator des OMC, meint dazu: „Es ist nicht auszuschließen, dass die GEMA auch in anderen Fällen Geld für Werke eingezogen hat, für die sie gar nicht zuständig ist.“ Tja, nur sowas kommt leider nur in den seltensten Fällen ans Tageslicht. Es wird einfach Zeit, dass bei der GEMA mal richtig aufgeräumt wird. Aber schön, dass der OMC noch kurz vorm Konzert so tolle Werbung bekommt.

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Video-Aufruf zur Demo am Samstag und Clubnacht

Vom AK Vorrat gibt es jetzt auch einen Videoclip mit dem Aufruf zur Demo „Freiheit statt Angst“ am kommenden Samstag in Berlin.

Kommt zahlreich! Nach der Demo geht es dann ab 20:00 Uhr weiter mit verschiedenen „After-Demo-Parties“:

Die „Lange Nacht der Überwachung“ ist ein kooperatives Club-Konzept und politisch motivierte After-Demo-Veranstaltung der OG-Berlin des Arbeitskreises Vorratspeicherung (AK Vorrat). Der AK Vorrat ist ein Zusammenschluss von Datenschützern/Innen, Bürgerrechtlern/Innen und Organisationen unterschiedlichster Couleur. (…) Wir feiern, weil wir Sorge haben, das die dunkle Zeit der Überwachung über die Menschheit hereinbricht. Wir feiern, weil wir moderne Kommunikationsmittel wie z.B. das Internet, nutzen und uns zum Teil persönlich noch nie begegnet sind. Wir sind die Jugend. Wir sind die Zukunft! Wir sind aufmüpfig.

Und keine Sorge, Herr Schäuble ist ausdrücklich nicht eingeladen!

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Rollo Aller – Teil 4 kommt!

Raus aus der Gesellschaft – Rein in den Rock! Nachdem Rocko Schamoni und Reverend Ch. Dabeler durch Teil 1 und 2 der „geilen, staatskritischen und rockverherrlichenden Reality-Saga“ Rollo Aller zu weltweiten Ruhm gelangen konnten, bescheren sie uns als Eule und Daddel nun einen vierten Teil.*

„Freiheit“ soll er heißen und in Wilhelmsburg liegen, wo Eules Oma wohnt. Die beiden klauen also eine Barkasse, dazu ein paar Bänke und hoffen auf die ganz große Kohle. Ihr Beachclub ist eine Festung gegen20den Wahnsinn – bis der Überwachungsstaat, also die Bullerei, auch diesen bedroht. Aber mit Witz, Verve und erotischem Feingespür wissen die beiden Helden sich zu Wehr zu setzen. Logisch!

Wer das Glück hat, am kommenden Samstag in Hamburg zu sein, sollte sich dieses Highlight nicht entgehen lassen: Rollo Aller – Der Abend ab 21:15 Uhr im Metropolis-Kino, St. Georg mit den Teilen 1 und 2, Fragmenten aus dem nie fertiggestellten Teil 3 und — als Premiere! — der neue Teil 4! Danach im Beachclub „Freiheit“ im Foyer: Wurstbuffet, Bier auf Sand, Präsentation des Soundtracks und Gespräche zwischen allen. Musik machen Ralf Köster und Gereon Klug. Rollo Aller – (leider) ohne mich.

* Der dritte – und angeblich verstärkt intellektuelle – Teil schlummert bei Regisseur Henrik Peschel in einer Schublade, die nur er aufkriegt. Ob sie es dort bis zu Bruce Lee sein Grab nach Hongkong schaffen, bleibt also weiterhin eins der größten Rätsel der norddeutschen Filmgeschichte.

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