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Nexus7 ist für die Deutsche Bahn nicht mobil genug (mit Update)

Unterwegs. Um das Ticket für meine heutige Bahnfahrt zu buchen, habe ich die DB-Ticket-App (die man ZUSÄTZLICH zum DB-Navigator braucht, denn der kann nur Fahrplanauskunft) auf dem Nexus7 installiert. Nach Kauf des Tickets wurde mir das PDF per Mail zugesandt und in der App wurde das „Mobile Ticket“ angezeigt, samt QR-Code unter dem Reiter „Check“. Alles schick.

Bei der Fahrscheinkontrolle zeigte ich dem Schaffner den QR-Code auf dem Nexus.

Er so „Nee, das ist kein gültiges Ticket, auf Tablet-PCs ist das nicht zugelassen.“
Ich so „Hm? Aber das Ticket habe ich doch mit dem Gerät über die DB-App gebucht und es wird mir ja hier sogar unter „Check“ zur Vorlage beim Schaffner angezeigt.“
Er so „Nee, das ist aber ein Tablet-PC, das „Mobile Ticket“ ist nur auf dem Smartphone gültig. Sie haben ja den Bestimmungen der App zugestimmt, da steht das ausdrücklich drin.“
Ich so „Aber wieso bietet mir die App dann die Option „Check“ samt QR-Code an, obwohl das gar nicht gültig ist.“
Er so „Steht so in den Bestimmungen. Denen haben Sie ja bei Anmeldung zugestimmt.“
Ich so „Aber können Sie das nicht trotzdem einfach vom Nexus einscannnen? Den QR-Code kann ihr Scanner ja auch vom Tablet ablesen.“
Er so „Nein, das ist ja kein gültige Fahrausweis.“
Ich so „Können Sie dann vielleicht den QR-Code vom PDF einscannen?“
Er so „Nein, das PDF-Ticket liegt ja nicht ausgedruckt vor.“
Ich so „Kann ich dann den QR-Code mit dem Smartphone fotografieren und Sie scannen ihn dann davon ein?“
Er so „Nein, das ist ja dann nicht das Original-Ticket.“
Ich so „Kann ich mir dann vielleicht das Ticket über das Online-Portal als MMS auf’s Smartphone schicken lassen?“
Er so „Nein, das geht nicht.“ (!!)
Ich so „Und was soll ich Ihrer Meinung jetzt machen?“
Er so „Sie kaufen ein neues Ticket und können das alte Ticket online unter „Buchungsrückschau“ stornieren.“
Ich so „Ja, aber das kostet dann 15 Euro Gebühr.“
Er so „Richtig.“
Ich so „Und wenn ich die DB-Ticket-App auf meinem Smartphone installiere und dort das Ticket anzeigen lasse?“
Er so: „Sie können die DB-Ticket-App installieren, müssen sich dann aber mit diesem Gerät neu identifizieren, damit Ihre Daten gespeichert werden können. Das ist wegen Datenschutz.“
Ich so „o_O“
Er so „Und das Ticket ist nur auf dem Gerät gültig,auf dem Sie es gebucht und mit dem Sie sich zuvor identifiziert haben. An die alten Tickets kommen Sie da nicht ran, da müssen Sie sowieso ein neues buchen.“
Ich so „Aber ich hab mich ja mit dem Nexus identifiziert und damit das Ticket ordnungsgemäß gebucht.“
Er so „Nein. Sie fahren ohne gültigen Fahrausweis, entweder Sie kaufen jetzt bei mir ein Ticket, oder ich brauche mal Ihren Personalausweise und dann wird das für Sie richtig teuer.“

Das Ganze ging noch ein bisschen hin und her, andere Fahrgäste mischten sich ein und ich habe alle möglichen Vorschläge zur Einigung gemacht. Ohne Erfolg. Er hat mir keine Zeit gelassen, in das mobile Bahn-Portal zu schauen oder die App auf dem Smartphone zu installieren. Irgendwann habe ich kapituliert und ein neues Ticket gekauft. :/

Dann musste ich umsteigen und sitze nun im anderen Zug und habe Zeit, das mobile Bahn-Portal zu konsultieren. Und siehe da: Ich kann zwar in der Buchungsrückschau keine Stornierung durchführen, mir aber mit nur einem Klick das Ticket als MMS auf Smartphone zusenden lassen, womit ich dann ein so richtig gültiges Ticket gehabt hätte. Sobald ich am Zielbahnhof angekommen bin, werde ich versuchen, das Ticket offline zu stornieren, um zumindest einen Teil des Geldes zurückerstattet zu bekommen. Dieser Text geht an das Serviceteam der Deutschen Bahn.

Gerade kam der Schaffner des neuen Zuges vorbei und ich habe ihm testweise auch das Nexus-Ticket gezeigt. Er war ganz entzückt ob des schönen Gerätes und zückte direkt den Scanner. Auf meine Frage, ob das für ihn ein gültiges Ticket sei, fragte er nur verdutzt: „Na klar, warum denn nicht?“

Nachtrag vom 17.09.2012, 0:41 Uhr:
Natürlich habe ich mir den Namen des Schaffners geben lassen und werde ihn auch entsprechend bei der Beschwerde benennen. @db_bahn hat sich zu Wort gemeldet: “Handy-Tickets dürfen nur auf einem MMS-fähigen Gerät vorgezeigt werden.” (Ist eigentlich ein iPad MMS-fähig?) Bleibt die Frage, warum die App dann überhaupt im Play-Store zum Download für das Nexus7 angeboten wird, ohne jeglichen Warnhinweis. Ach.

Das DB-Reisezentrum am Zielbahnhof war übrigens bereits geschlossen, entgegen der Aussage von @db_bahn war eine Stornierung online nicht möglich, und jetzt ist Stornierungsfrist überschritten.

DB-Erlebnisberichte scheinen übrigens ein sehr dankbares Thema zu sein. Hier die Kommentare zu meinem Post auf Google+, hier der Artikel bei rivva und Trending Topic auf twitter isses auch schon.

Update: Montag, 17.09.2012, 19:30 Uhr
@db_bahn hat mir heute Nachmittag per DM die E-Mailadresse für Twitterbeschwerden mitgeteilt und darauf hin habe ich ihnen den Link zum Blogbeitrag samt Namen des Schaffners und Angaben zu den Buchungsnummern geschickt. Kurz darauf rief mich eine sehr freundliche Mitarbeiterin an und bot mir an, das doppelte Ticket in Höhe von 61,50 Euro umgehend zu erstatten und dazu noch einen Bordrestaurant-Gutschein in Höhe von 10 Euro auszustellen. Ich habe angenommen.

Der Blogbeitrag und das laute Echo sind bei der Deutschen Bahn angekommen und haben ihre Wirkung voll entfaltet. Ich schätze, mit einer Beschwerde per Brief wäre die Angelegenheit nicht weiter beachtet worden. Das Social-Media-Team war bei der ganzen Sache sehr hilfreich, hat schnell und angemessen reagiert und meine Beschwerde an die Zuständigen weiter geleitet.

In den AGBs (PDF) steht übrigens tatsächlich nichts von „keine Tablets“, bisher fehlt wohl eine offizielle Definition von „mobiles Endgerät“.

8.4 Im Handy-Ticket-Verfahren werden die verschiedenen Buchungsdaten in einem Barcode verschlüsselt und sind als MMS oder über die App „DB Tickets“ auf dem Display des mobilen Endgerätes enthalten. Bei der Fahrkartenkontrolle hat der Reisende die MMS (Barcode sowie die kompletten Fahrkartendaten) oder die App „DB Tickets“ mit Anzeige des Barcodes oder der Fahrkartendaten auf dem Display des mobilen Endgerätes bei aktivierter Hintergrundbeleuchtung vorzuzeigen. Die Bedienung des Endgerätes nimmt der Reisende vor; das Prüfpersonal kann jedoch die Aushändigung des Handys zu Prüfzwecken in Anwesenheit des Reisenden verlangen.

Man wird sich bei der Bahn nun sicherlich Gedanken zum zukünftigen Umgang mit der DB-Ticket-App auf Tablets machen, ich bin gespannt!

Herzlichen Dank an alle, die meinen Beitrag kommentiert und weiter verbreitet haben. Wenn es um die Bahn geht, sind sich ja anscheinend alle ziemlich einig. Aber wie ich in den Kommentaren schon schrieb: Die Bahn ist mir trotz allem noch das liebste Fortbewegungsmittel für innerdeutsche Reisen.

Links:
DRadio Wissen: VERKEHR – Bahn unterwegs im Netz

flattr this!

162 Kommentare zu “Nexus7 ist für die Deutsche Bahn nicht mobil genug (mit Update)”

  1. Carsten Knobloch am 16. Sep. 2012 um 19:57

    Was für ein unfassbarer Vollpfosten.

  2. Cornelius am 16. Sep. 2012 um 19:58

    omfg. Unglaublich.

  3. Senad Palic am 16. Sep. 2012 um 20:06

    Bekommen Ticketkontrolleure eigentlich Provision auf verkaufte Tickets?

    Kopf->Tisch

  4. Franz am 16. Sep. 2012 um 20:06

    och Schatz

  5. Christian am 16. Sep. 2012 um 20:08

    Niemals von so Idioten unter Druck setzen lassen. Soetwas darf sowieso nicht einfach so in den AGB kleingedruckt verboten werden..

  6. Retrogott am 16. Sep. 2012 um 20:11

    Schaffner ist wie Rapper – das machen meist eher dumme Menschen mit Minderwertigkeitskomplexen.

  7. n¦tropie am 16. Sep. 2012 um 20:12

    Ich hatte schon sehr nette Zugbegleiter, die sogar den QR-Code eines PDF-Tickets direkt vom Laptop abgescannt haben. Die gehen sicher nicht zur Weihnachtsfeier, wenn die solche Arschkollegen haben.

  8. Simon am 16. Sep. 2012 um 20:14

    Ich würde es in so einem Fall wirklich drauf anlegen, kein Ticket kaufen und den Ausweis nicht rausrücken (auf Polizei bestehen), dann soll er der Polizei erstmal erklären warum das gekauftes Ticket ungültig ist.

    Außerdem nach dem Namen / Dienstnummer fragen und sich danach über ihn beschweren.

  9. HansaFan89 am 16. Sep. 2012 um 20:16

    Mit einem iPhone wäre das nicht passiert. :D *scnr*

  10. TheVaan am 16. Sep. 2012 um 20:22

    Er hielt sich wohl für einen Experten.

    Abgesehen davon das er unrecht hatte, hättest du dir seinen Namen und Dienstnummer geben lassen sollen, kein Ticket kaufen und dann am DB Infoschalter den “Strafzettel” als Ungültig erklären lassen. Du hattest die Fahrkarte (sogar als zusätzliches Onlineticket in der Bestellbestätigung) und somit ist das Schwachsinn, sich da ne neue Karte zu kaufen.
    Du kannst nach dem Ausstellen eines “Strafzettels” IMMER innerhalb der nächsten 14 Tagen an einem Infoschalter nachweisen, dass man eine Fahrkarte hat(te). Steht auch in den AGB drin.

  11. nicole am 16. Sep. 2012 um 20:30

    Seinen Namen habe ich mir natürlich geben lassen, aber davon abgesehen, den hier zu veröffentlichen.

    Und ja, ich hätte noch hartnäckiger sein können, aber dazu fehten mir die Ausdauer und die Lust. :/

  12. Sebastian Küpers am 16. Sep. 2012 um 20:39

    hatte auch mal so nen ticket und hab es nicht mehr geschafft es vorher auszudrucken. da ich ahnte, dass das zu komplikationen führen könnte – und ich so wahnsinnig konfliktscheu bin ;) – bin ich am bahnhof zum schalter. die haben meine bahncard genommen und es mir ausgedruckt ohne zu murren :)

  13. Christian am 16. Sep. 2012 um 20:41

    Muhahaha… Willkommen im 21. Jahrhundert. Unfassbar. Leider auch unfassbar geil.

  14. crackpille am 16. Sep. 2012 um 20:43

    Absurd. Mein Nexus 7 haben sie bisher anstandslos akzeptiert… icH hoffe das bleibt so.

  15. Jonas am 16. Sep. 2012 um 20:44

    ich hatte unlängst versehentlich mein Online-Ticket-Ausdruck nicht dabei, sondern nur auf iPad + iPhone parat. Hab’ mich deswegen erfolgreich auf dem Klo eingeschlossen. Nachvollziehbar ist das Gezicke der Bahn aber nicht ansatzweise.

  16. Christian am 16. Sep. 2012 um 20:46

    Zeigt mal wieder, wie ein Konzern mit Technologie umzugehen versteht. Ich hätte mich weiter geweigert, ein neues Ticket zu kaufen. Der hätte ruhig die Polizei holen können. Soll er mir die Ungültigkeit meines Tickets erstmal beweisen.
    Bisher kaufe ich immer am Schalter, wenn er denn mal funktioniert oder mein Geld überhaupt annimmt. Genau aus obigem Grund.
    Gebt dem Menschen ein bisschen Macht und sie mutieren zu kleinen Diktatoren.

  17. Kai am 16. Sep. 2012 um 20:46

    Ich hatte vor zwei Wochen ein recht ähnliches Erlebnis:
    Weil ich direkt aus dem Urlaub zurückkam und mit dem Zug nach Hause fuhr konnte ich mir das Online-Ticket nicht ausdrucken, und dachte mir naiverweise, dass das schon passt, wenn ich ihm das als PDF auf meinem Tablet zeige. Dem war natürlich nicht so, das PDF wollte er mit seinem Scanner nicht abscannen. Ich hab aber im Gegensatz zu dir, während ich mit ihm sprach, mich bereits online mit dem Handy auf der DB-Webseite eingeloggt und mir das Online-Ticket nochmal als MMS zusenden lassen. Das hat er dann akzeptiert, obwohl es _derselbe_ QR-Code gewesen ist :-/ Kurz danach hab ich dann auch gesehen, dass es eine DB-App gibt, mit dem man sich den QR-Code für sein Onlineticket auf dem Smartphone anzeigen lassen kann. Die hab ich kurzerhand dann auch nochmal installiert und mich da eingeloggt. Danach wurde ich nicht mehr kontrolliert, aber so richtig angenehm war das natürlich nicht.

  18. mad mikel am 16. Sep. 2012 um 20:47

    Das ist mir sogar schon mit einem Smartphone (!) und einer dämlichen Zugbegleiterin passiert.

  19. Tobias Müller am 16. Sep. 2012 um 20:47

    Thank you for travelling with Deutsche Bahn …

  20. Zippo am 16. Sep. 2012 um 20:49

    Muhahaha… Willkommen im 21. Jahrhundert. Unfassbar. Leider auch unfassbar geil.

    ja so ist das leben aber bei mir war das auch so, hab aber beim support angerufen wärendessen der da stand und habe die mal qatschen lassen war ganz nett.

    Gruß das echte leben

  21. Torsten am 16. Sep. 2012 um 20:51

    Diese Story gehört nicht nur ans Serviceteam der Deutschen Bahn geschickt (wo sie wahrscheinlich in der Ablage P landet) sondern muss auch noch richtig öffentlich gemacht werden, mir fällt da spontan die Aktionen “Bild hilft” oder “Leserreporter 1414″ (ich glaube, so heissen die) des Axel Springer Verlages ein, die haben immer Interesse an solchen Storys ^^ und man müsste sie so richtig verbreiten (Facebook, Google+, Twitter etc…)!
    Ist ja der Hammer, wie die Bahn mit Ihren Kunden umgeht, die meinen auch, nur weil sie das Monopol haben, können die mit einem machen, was sie wollen ^^ UNFASSBAR!!!

  22. Aleksandrah am 16. Sep. 2012 um 20:54

    Die liebe deutsche Bahn hat mich ebenfalls schon Nerven meiner Lebenszeit gekostet. Das ist ein Verein, dem man eigentlich seinem ärgsten Feind nicht an den Hals wünscht!

  23. Axel am 16. Sep. 2012 um 20:55

    Unverständlich!
    Bei der Programmierung einer App lässt sich haarklein definieren auf welchem Endgerät diese App installiert werden darf. Diese wird dann am Gerät im Market dann erst gar nicht angezeigt.

    Ich hatte neulich ähnliches, als ein sichtbar behinderter Jugendlicher in Begleitung eines anderen Jugendlichen eine Fahrkarte nachlösen musste, da er seinen Behindertenausweis nur als Kopie dabei hatte.

    Die Deutsche Bahn. Unpünktlich und flexibel wie Bahnschienen…

    Aber Respekt wie ruhig Du geblieben bist. Ich hätte es auf eine Klärung mit der Bahnpolizei ankommen lassen.

  24. Nico am 16. Sep. 2012 um 20:55

    ach die Bahn. Immer wieder. das erinnert mich stark an meine erfahrung von vor 7 jahren. http://lumma.de/2005/03/15/ende-einer-dienstfahrt/

  25. Gibro am 16. Sep. 2012 um 20:57

    Ist mit auch schon passiert. Dabei konnte ich nicht ausdrucken und habe wie du das Pdf Ticket in Good Reader App geöffnet. Der Bahnmitarbeiter meckerte, weil er das nicht scannen wollte und weil es nicht rechtens ist auf dem Tablet. Ich wollte mir dann die genauen Daten des Kollegen geben lassen und er hat dann mal eine Ausnahme gemacht.

  26. Patrick am 16. Sep. 2012 um 20:59

    Ich hatte mal ein ähnliches Problem bzw. die Schafferin/zugbegleiterin.
    Sie wollte das Handyticket des Verkehrsverbundes nicht anerkennen. Ich habe dann kurz mit ihr diskutiert und sie darauf hingewiesen das es ein gültiges Ticket ist. Nachdem sie mir dann mit dem “erhöhtes Beförderungsentgelt” gedroht hat, habe ich sie darauf hingewiesen das dann auch ihr Name und Dienstnummer draufsteht. Danach ist sie ohne worte weggegangen. Nachdem sie wiedergekommen ist meinte sie das sie mit der Verkehrsleitung oder so telefoniert hat und sie eine Ausnahme macht. Danach meinte sie das ich nächstes mal bitte ein paperticket kaufen soll. Darauf hab ihr gesagt dass das handyticket 10% günstiger ist und ich es wieder kaufen werde. dann ist sie einfach kopfschüttelnd weggegangen.

    Also einfach hartnäckig bleiben und es drauf anlegen. zuhause dann evtl. die ticketbestätigung ausdrucken und zur bahn senden.

  27. Diggedag am 16. Sep. 2012 um 21:00

    Das Problem ist nicht der Zugbegleiter sondern sein Arbeitgeber.

  28. juppi am 16. Sep. 2012 um 21:11

    kaum passiert mal was wieder…eine(r) schreibt..alle hetzen (wie blockwarte -:) von unsinnig bis primitiv “dämliche zugebeleiter…rapper…kriegen die provision u.s.w.”
    einfach nur echt ätzend und ohne mehrwert ! natürlich ist so ein vorgang bei der reise sehr peinlich und nervig…für den.- der es erleben durfte -:) also beschwerde an den arbeitgeber und (auch wenn es schwerfallen kann) sachlich bleiben.

  29. laufer@martes.de am 16. Sep. 2012 um 21:12

    Was für ein Pendant.

  30. Puh am 16. Sep. 2012 um 21:12

    Unglaublich, was für dumme und ignorante Menschen bei der Deutschen Bahn AG arbeiten.

  31. Immo Sennewald am 16. Sep. 2012 um 21:18

    Den Zugbegleiter kenne ich. Er hat vor einiger Zeit mein Bahnticket wegen eines offensichtlich bei der Online-Buchung vom System verursachten Fehlers nicht anerkannt. Ich hab’s drauf ankommen lassen und mich geweigert, die Nachlösung (über 50 €) zu zahlen, woraufhin der gute Mann die Bundespolizei in Köln alarmierte, damit die Beamten meine Personalien aufnehmen konnten. Nach mehreren Briefwechseln mit der Bahnführung gab sich das Monopolunternehmen mit 15 € zufrieden und bezeichnete das als “Entgegenkommen”.

  32. Peter am 16. Sep. 2012 um 21:23

    Ich habe sogar schon erlebt, dass ein Schaffner mein Handyticket auf dem Smartphone (MMS ans iPhone gesendet) nicht akzeptiert hat. Er kannte das nicht, das sei kein gültiger Fahrausweis und dann nahm er meine Personalien auf und verpasste mir eine Strafe. Außerdem wollte er mich am nächsten Bahnhof aus dem Zug werfen. Gut, dass das sowieso der Bahnhof war, an dem ich umsteigen sollte. In den beiden Folgezügen wurde ohne Probleme mein Handyticket akzeptiert. Die Kollegen meinten als ich ihnen davon erzählte auch, dass das ja unfassbar sei, und dass er mal seine Dienstvorschrift lesen solle.
    Der beste Part: Ich habe natürlich die Strafe nicht bezahlt, sondern mich beim Fahrtkostenrückerstattungs-Service beschwert, die Sache geschildert und einen Screenshot des Tickets beigelegt. Monate später bekam ich einen Brief, dass ich ja ohne gültigen Fahrausweis unterwegs gewesen sei, dass deswegen die Strafe gerechtfertigt sei, ABER man würde kulanterweise die Strafgebühr auf 0 Euro reduzieren, zahlbar mit dem beigelegten Überweisungsträger… unfassbar, die Deutsche Bahn.

  33. Tim am 16. Sep. 2012 um 21:26

    bi den Bahnern ist es immer gut, zu sagen : Ihr Kollege vorhin hat mir gesagt, dsss sei so vollkommen okay -da kann der dann gaaaaaar nischt mehr machen.

    VG Tim

  34. Celes am 16. Sep. 2012 um 21:27

    Sowas kann mich gnadenlos aufregen. Wenn bei so einer Aktion nicht meine bessere Hälfte dabei wäre, hätte ich das eiskalt eskalieren lassen. Ticket ist bezahlt, doppelt kann der Schaffner haken. Soll er mich doch vom Sicherheitsdienst aus dem Zug tragen lassen.

    Als Argument hat noch gefehlt: “Das ist ein Smartphone, das hat nur ein besonders großes Display”. Soll der Techniknub mal das Gegenteil beweisen.

  35. mysha am 16. Sep. 2012 um 21:36

    Heftig. Ich habe aber auch schon kulantere Schaffner erlebt. Durfte mich letztens z.B. in die erste Klasse setzen, weil dort alles frei war.
    Wie bei jedem Beruf gibts halt solche und solche…

  36. Tobi am 16. Sep. 2012 um 21:36

    Also nach ein kurzen überfliegen der AGB zum Handy Ticket hab ich nichts zum auschluss von Tablets gefunden macht ja auch kein sinn solange der QR Code scannbar bleibt da könnte ich es eher verstehen wenn handys mit winzigen display nicht erlaubt wären

  37. Stefan Ritter am 16. Sep. 2012 um 21:37

    Also ich habe einem Schaffner schon das PDF auf meinem Notebook vorgezeigt. Hat zwar ein paar Versuche gebraucht damit der Scanner das erkennt, aber es wurde in keiner Weise beanstandet.

  38. Fankultur-Blog am 16. Sep. 2012 um 21:43

    Bin oft mit dem Zug unterwegs und wurde schon manches mal Zeuge ähnlicher Konfliktsituationen. Das Dümmste ist ja, dass die Bahn mit solchen Aktionen genau die Kunden vergrault, die ihr eigentlich prinzipiell wohlgesonnen sind.

    Ich kann auch nur jedem raten, hart zu bleiben, den Namen des Zugbegleiters und evtl. von Zeugen zu notieren.

  39. lasse am 16. Sep. 2012 um 21:45

    Provisionsverdacht ist berechtigt, allerdings nur 2% vom Ticket. Männliche Possen sind übrigens bei Touch&Travel drin. Aber klagen auf hohem Niveau, bin letzten in UK bahngefahren….

  40. TC_WI am 16. Sep. 2012 um 21:53

    Die DB Systel GmbH ist auch für die Online-Tickets zuständig. Vielleicht mal beim Vertrieb meckern?
    http://www.dbsystel.de/dbsystel/start/ansprechpartner/vertrieb.html

  41. wikipippi am 16. Sep. 2012 um 22:00

    Warum gibts eigentlich so viele DB-Apps?
    Und: WOFÜR, wenn die Tickets darin nichts wert sind?
    Ich frage für die Logik.

  42. David am 16. Sep. 2012 um 22:08

    ulrich.meuser@deutschebahn.com

    mail schreiben, link zum artikel posten. SPASTEN DEUTSCHE BAHN

  43. Tobias Clement am 16. Sep. 2012 um 22:09

    Ich glaube kaum der Schaffner im Sinne der deutschen Bahn gehandelt hat, hier sieht man mal wieder gut, wie einem die eigenen Mitarbeiter ein Messer ins Bein rammen kann.

    Beste Grüße

  44. Jan am 16. Sep. 2012 um 22:15

    Die Frage ist doch: Steht in den Nutzungsbedingungen wirklich, dass ausschließlich Smartphones genutzt werden dürfen? Und die Anschlussfrage: Wieso? Das ist des Pudels Kern!

    Denn dass sich immer wieder Schaffner finden werden, die aufgrund einer solch irrelevanten Formalie ‘nen Körnel schieben, muss auch der Deutschen Bahn klar sein.

  45. Torge Santjer am 16. Sep. 2012 um 22:16

    Typisch Bahn.

  46. konrad am 16. Sep. 2012 um 22:17

    … da wird sich das Beschwerdemanagement der DB sicher freuen ;)

  47. Thomas' am 16. Sep. 2012 um 22:23

    Peter: Der Brief kriegt aber für mich nach falscher Textvorlage. Die 0€ sind ja zeichen dafür, dass es storniert wurde, nur ist der Ton im Brief halt der falsche.

  48. Kengkohr am 16. Sep. 2012 um 22:25

    Das Spielchen kommt mir nur zu bekannt vor.
    In den meisten Fällen freuen sich die Zugbegleiter, wenn man (mit der DB-Ticket-App) den Barcode auf dem Tab anzeigt, scannen den und gut ist.
    Manchmal meckern einige, dass das lt. Dienstanweisung seit Beginn des 2. Quartals 2012 nicht mehr erlaubt sei. “Nur Smartphone!”
    Auf Nachfrage konnte mir bisher noch kein einziger Bahner sagen, wie in selbiger Dienstanweisung der Term “Smartphone” definiert ist – mein Tab kann auch telefonieren, wo ist die Grenze(?) – ist ein Galaxy Note noch Smartphone, oder schon Tab. Scheinbar hat die Verwaltung bei der Erstellung der Dienstanweisung einfach mal geschlampt.
    Da ich die DB-Ticket.-App auf Tab und GalaxyS habe, kann ich dann den _gleichen_ Barcode in der gleichen Größe danebenlegen, was dann manchmal zu sichtbaren Buffer-Overruns bei dem betroffenen Bahner führt.
    BTW: der Bahrcode auf der parallel als PDF versandten Online-Ticket-zum-ausdrucken-Version ist ebenfalls pixelgleich und ausserdem ist da noch eine Zeichenfolge – als “Zertifikat” bezeichnet bei allen Varianten dabei, die der Bahner nur eintippen muss, wenn scannen mit den hornalten WinCE-Scandingens nicht geht.

    Grundsätzlich ist das papierlose Ticket eine gute Aktion, aber Verbesserungsmöglichkeiten gibts da noch VIELE!

    Und bei einigen Bahnern gibts Verbesserungsnotwendigkeiten beim Service. Die wenigen Grahmusels schaden so viel mehr, als die guten, serviceorientierten, freundlichen und manchmal sogar witzigen Bahner Pluspunkte sammeln können.

    Kaum angekommen in der Arbeitswoche buche ich dann mal wieder das Ticket für die Pendelei zurück zur Familie am Freitag. Weil es ausser der BC100 keine Angebote für WE-(Fern-)Pendler gibt. Auch so ein Ärgernis.

  49. Phil am 16. Sep. 2012 um 22:27

    Einfach nur unglaublich…
    Leider typisch Bahn!

  50. Pascal am 16. Sep. 2012 um 22:45

    Die nehmen sich ja echt mal wieder was heraus…

    In solch einem Fall hätte ich allerdings vermutlich das ganz offiziell zu Papier bringen lassen (“Fahren ohne gültigen Fahrschein”) um etwas wirklich in der Hand zu haben, dass hier eindeutig Schindluder betrieben wurde und nicht nachher von der Bahn vorgeworfen wird, dass man nachher gar kein Ticket gehabt hätte etc.

    Ich bin gespannt, was da für Rückmeldungen von der Bahn kommen.

    Die Technikaversion scheint aber da nicht nur auf die Deutsche Bahn begrenzt zu sein: ebenfalls im österreichischen Pendant haben die Zugbegleiter Akzeptanzschwierigkeiten mit den neuen Tickets -> http://derstandard.at/1347492527763/Neue-OeBB-App-sorgt-fuer-boeses-Blut-bei-Kunden

  51. Daniel am 16. Sep. 2012 um 22:45

    PDF-Tickets auf dem Tablet oder Smartphone herzeigen ist tatsächlich bei den meisten Bahnunternehmen nicht erlaubt, dafür gibt es auch Gründe. Auch wenn viele Schaffner das entgegen der Vorschriften trotzdem akzeptieren.
    Dass er das Ticket aus der App aber nicht akzeptiert, halte ich auch formal für einen Fehler. Die App erfüllt ja die Sicherheitsmerkmale für e-Tickets, egal ob sie auf einem iPhone oder Nexus 7 oder sonstwas läuft. Da war wohl jemand ziemlich übermotiviert.

  52. Enno Lenze am 16. Sep. 2012 um 22:47

    Wichtigste Regel: NIE Ein neues Ticket kaufen. Dann kommst du aus der Nummer nicht ordentlich raus.

  53. Thorsten Piening am 16. Sep. 2012 um 22:47

    Typisch Bahn. Mir ist das auch schon mal passiert. Ich frage mich, wofür die dann eine mobile App haben… Ich hatte zufälligerweise einen mobilen Drucker dabei und habe mit ausreichender Geduld (nur bei mir, nicht beim Schaffner) Notebook, Drucker und mobiles Internet aktiviert und das blöde Ticket ausgedruckt. Hat glücklicherweise auch alles geklappt. Bin mir dabei aber auch etwas blöd vorgekommen…

  54. Marcel am 16. Sep. 2012 um 22:55

    Die Bahn ist einfach nur bescheuert!

  55. Daniel am 16. Sep. 2012 um 23:01

    Oha… Was für ein totaler Depp… Ich hätte mir den Namen aufgeschrieben und mich richtig beschwert und wäre dagegen vorgegangen…

  56. Anja am 16. Sep. 2012 um 23:07

    Mir ist es mal passiert, dass ich dem Schaffner ein ausgedrucktes Ticket gegeben habe und er es wortlos aufgegessen hat. Danach hat er behauptet, ich hätte kein Ticket. Da ich alleine im Abteil war habe ich dann ein neues Ticket gekauft.

  57. Björn am 16. Sep. 2012 um 23:08

    Kann man aber nicht zwingemd der DB ankreiden, sondern nur dem Deppen von einem Schaffner :-/

  58. Martin am 16. Sep. 2012 um 23:10

    Habe das vorhin getwittert mit dem Wort “Vollpfosten”. Die Bahn hat nach einer Stunde den Tweed löschen lassen (durch Zufall bemerkt).
    Daraufhin habe ich das nochmals aufgegriffen und mittlerweile haben das weitere Leute weiter getragen. Naja, DB, Vollpfosten eben! Mein Tag ist jedenfalls gerettet.

    :-)

  59. Anja am 16. Sep. 2012 um 23:18

    War natürlich nur ein Scherz oben :) Also ich habe bisher ansich immer nur gute Erfahrungen mit der Bahn gemacht. Ich fand die Schaffner bisher immer extrem nett. Kann aber verstehen, dass man sich nach einer schlechten Erfahrung aufregt. Aber sollte man denke ich nicht verallgemeinern. Und nein, ich arbeite nicht für die DB .)

  60. Mathias Lechner am 16. Sep. 2012 um 23:34

    Solche Mitarbeiter, die sich wie die letzten Deppen benehmen, findet man leider überall. Nicht nur bei der Bahn. Das Schlimme ist nur, dass man (so wie Du hier) vor allen Leuten als Zechpreller hingestellt wird, obwohl man sich keines Unrechts schuldig gemacht hat noch sein müsste. Für mich grenzt solch ein Verhalten an Nötigung.

  61. Igor am 16. Sep. 2012 um 23:41

    Zug fahren ist wie mit Google’s “Auf gut Glück”. Mal erwischt man Jemanden verständnisvollen, mal erwischt man einen extrem stocksteifen Bürokraten. Ich sollte mal Strafe zahlen, weil ich “das falsche” Ticket hatte, obwohl ich sogar mehr dafür gezahlt hatte, als ich musste. Bis auf Bla bla musste ich dann aber im Endeffekt doch nichts zahlen.

    Eine andere Geschichte… Mal lief das Ticket 10min vor Ankunft auf dem Zielbahnhof aus und der Schaffner wollte, dass ich 40 Euro Strafe zahle. Kartenzahlungen nahm er nicht an, Bargeld hatte ich aber nicht dabei. “Es macht 40 Euro!” meinte er. Ich: “Okay und wie lösen wir es jetzt? Ich habe weder Bargeld dabei, noch darf ich mit Karte zahlen”. Er: “Ganz einfach, es macht 40 Euro”. Ich: “Okay, dann müssen wir wohl die Polizei rufen, denn ich habe kein Bargeld dabei und mit Karte zahlen darf ich ja nicht”. Er wieder: “Das macht 40 Euro”. Es endete so, dass ich am Zielbahnhof ankam und ich mit ihm aussteigen sollte. Dann meinte ich zu ihm “Und wie machen wir es jetzt?” und er wieder total bescheuert “Das macht 40 Euro” und stieg wieder ein. Die Tür stand offen. Da stand ich 2min draußen vor der Tür und wartete, dass was von ihm kommt, aber es kam nix. Er machte dann die Tür zu und fuhr weiter. Ich habe bis heute nicht verstanden, was das sollte…

  62. Musterman am 17. Sep. 2012 um 00:07

    Der Schaffner hatte aber recht! Das Ticket ist nur auf einem Smartphone gültig! Und das Nexus 7 ist meines Wissens kein Smartphone.

    Sonst könnte ich vom Handy-Ticket ja auch ein Screenshot machen es dann auf meinen MacBook vorzeigen. Das ist aber halt kein Smartphone und somit nicht gültig! Es heißt ja auch HANDY-TICKET und nicht Tablet-Ticket.

    Auch Online-Tickets die man ausdrucken muss kann man nicht einfach über einen Bildschirm vorzeigen. Das steht sogar unter jedem Online-Ticket drunter!

    Das dazu. Aber ich finde auch das der Schaffner etwas zu streng war. So häufig kommt das wohl nicht vor. Ein bisschen Spielraum wäre schon besser gewesen.

    Aber sowas sollte man sich vorher immer genau durch lesen auf welchem Gerät das Ticket nun gültig ist.

    Ich will kein Spielverderber sein aber da muss ich der Bahn schon recht geben! Es muss ja fair bleiben! Sonst würde das ja jeder anders machen

  63. Alfred Feldmeyr am 17. Sep. 2012 um 00:08

    Sehr sehr gut geschrieben! Köstich!

  64. Sinister am 17. Sep. 2012 um 00:43

    @Mustermann: Ein ausgedrucktes ONLINE-Ticket ist dann auch kein _online_-Ticket mehr. Das Argument zieht also nicht.

  65. Bojenkommandant am 17. Sep. 2012 um 01:07

    Deswegen warte ich auf das UMTS-Nexus7 ;P

    Neulich hatte ich auch so einen Sozial-Legastheniker neben mir. Frau verpasste Ausstieg in Berlin Zoo und durfte somit bis zum nächsten Halt (Hamburg) mitreisen.
    Entgegen allen gesetzlichen Vorgaben knöpfte er ihr den Perso ab. Mitfahrer und ich sprachen ihn drauf an, dass das unrechtmäßig ist. “Ich darf sowas” sacht’ er.

    Ansonsten gibt es aber auch viele gute Leute bei der Bahn. Etwas mehr Kulanz und Verständnis wären hier wirklich wünschenswert gewesen. Zumal Du ja ein gültiges Ticket besessen – nach seiner Definition/Einschätzung eben nur nicht mitgeführt – hast.

    Siehe auch Blog von Udo: http://www.lawblog.de/index.php/archives/2010/09/22/funfhundert-euro/

    Herr (oder wer auch immer da oben rumhängt) lass Hirn regnen. Besonders bei der Bahn. ;)

  66. micha am 17. Sep. 2012 um 01:21

    die bahn kommt…..und irgendwann kommt die bahn auch mal im digitalen zeitalter an. man hat oft das gefuehl die damen und herren leben noch irgendwo in den fruehen 70ern. … alles was von der bahn in richtung internet so kam war entweder schrott oder ein witz.
    naja so hat man wenigstens ab und an was zu lachen , solange man nicht selber in so einer schleife steckt.

  67. Pottblog am 17. Sep. 2012 um 05:27

    Links anne Ruhr (16.09.2012)…

    Dortmund/Hamm: NRW: Führer der verbotenen Kameradschaften Dortmund/Hamm gründen Landesverband “Die Rechte” (Ruhrbarone) – Castrop-Rauxel: 13 080 Bürger für Fridtjof-Nansen-Realschule beim Bürgerbegehren zum Er…

  68. Pottblog am 17. Sep. 2012 um 05:27

    Links anne Ruhr (16.09.2012)…

    Dortmund/Hamm: NRW: Führer der verbotenen Kameradschaften Dortmund/Hamm gründen Landesverband “Die Rechte” (Ruhrbarone) – Castrop-Rauxel: 13 080 Bürger für Fridtjof-Nansen-Realschule beim Bürgerbegehren zum Er…

  69. Sebastian am 17. Sep. 2012 um 06:44

    Ja ja, die Bahn… Dagegen ist die RMV (Rhein-Main-Verkehrsverbund) App vorbildlich, nur die Internetversorgung in Frankfurter U-Bahn-Stationen könnte besser sein.

  70. Sänk ju for nothing.  | Die wunderbare Welt von Isotopp am 17. Sep. 2012 um 07:25

    [...] Nexus7 ist für die Deutsche Bahn nicht mobil genug » antischokke antischokke – united states of whatebber. [...]

  71. Oskar am 17. Sep. 2012 um 08:15

    Wird wohl Zeit für einen Shitstorm gegen die DB!

    Unfassbar sowas!

  72. Thomas am 17. Sep. 2012 um 08:38

    Ach ja, Blogger erzählt, daß er den neuesten hicen Shice hat, andere Institutionen sind noch nicht so weit und andere Blogger sagen “Muhahaha, willkommen im 21sten Jahrhundert” und solche Sachen.

  73. Sven am 17. Sep. 2012 um 09:00

    Bin über einen Geek Freund hierauf gekommen. mein Vater ist zufällig Gewerkschafter bei der Bahn. der fand das auch lustig und hat es an seinen Landes und Bundes Vorstand weiter geschickt. könnte heute also in Bahn kreisen viral werden (:

  74. Florian am 17. Sep. 2012 um 09:01

    Einfach Strafanzeige wegen Nötigung stellen.

  75. Oliver Gassner (@oliverg) am 17. Sep. 2012 um 09:11

    Es wäre hier anzumerken, dass ich oft deutlich entspanntere Bahner erlebe. Manche warten sogar ne halbe studne (also: kommen wieedr) bis mein handy soweit geladen ist, dass sie von da den PDF-QR (!) abscannen können. Obwohl sie es eben nicht dürfen.

  76. Jm am 17. Sep. 2012 um 09:18

    Also ganz im Ernst, es ist inzwischen relativ schwierig, ein MMS fähiges Mobiltelefon zu erwerben.

    Demnach wäre ich wohl vom Onlineerwerb ausgeschlossen.

    Mann kauft sich ja gerade ein Smartphone, weil E-Mail eben zuverlässiger und billiger funktionieren.

  77. nicole am 17. Sep. 2012 um 09:19

    @oliver ja, same here, der zweite Schaffner war ja auch sehr entspannt und freundlich.

    Und übrigens: Ich bin trotz allem der Meinung, dass Bahnfahren definitiv die beste und bequemste Art des Reisens ist.

  78. Markus am 17. Sep. 2012 um 09:45

    2 Schaffner, 2 Meinungen.
    Ich habe selbst auch schon erlebt, daß manche Schaffner in diesem Momenten ihr “kleines bisschen Macht” ausüben.
    Selbst wenn die Crowd um sie herum wütend wird und er eigentlich weiss wie schwachsinnig seine Haltung ist, lenkt er nicht ein. Wie Du schon sagst. Säng u 4 nothing.

  79. Karla am 17. Sep. 2012 um 10:14

    Danke das ihr erklärt, dass Beharrlichkeit bei der DB notwendig ist. Ich werde bei meinen elektronischen Tickets auch auf die Gültigkeit bestehen.

  80. Deutsche Bahn und Google: DB auf Google Now am 17. Sep. 2012 um 10:24

    [...] Bahn, Daumen hoch Google. Ach ja liebe Deutsche Bahn. Wenn ihr schon so modern seid – wie kann dann so etwas passieren? (Danke für die Info an Andi!)Wenn du hier neu bist, dann abonniere am besten den RSS-Feed um auf [...]

  81. Chris am 17. Sep. 2012 um 11:09

    Super Deutsche Bahn!

    Ich bin schon mit meinem Lufthanse Onlina Ticket von einem Tablet (Huawei Mediapad) quer durch die USA und zurück nach Europa geflogen. Für die, sonst ziemlich strenge, TSA war das null Problem, auch wenn das scannen teilweise etwas gedauert hat.

  82. Deutsche Bahn landet auf Google Now und Ärger im Netz | Das Freizeichen am 17. Sep. 2012 um 11:18

    [...] 16.09.2012 – Artikel “Nexus7 ist für die Deutsche Bahn nicht mobil genug” Antischokke PLISTA.items.push({"objectid":10234,"title":"Deutsche Bahn landet auf [...]

  83. Deutsche Bahn Fahrpläne jetzt in Google-Maps am 17. Sep. 2012 um 11:20

    [...] Google und Deutsche Bahn: Man sollte vorsichtig sein beim Bestellen von eTickets mit Tablets: Nexus7 ist für die Deutsche Bahn nicht mobil genug. TwitternDieser Eintrag wurde veröffentlicht in Digitalkultur und getagged deustche_bahn, [...]

  84. Christoph am 17. Sep. 2012 um 11:21

    Selbst wenn die AGB Tablets verbietet solltest du dich angesichts der Tatsache das die Software für dein Gerät angeboten wird und erklärt das alles OK ist darauf berufen können das die Klausel überraschend ist und damit nichtig wird – siehe auch http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__305c.html

  85. Benjamin am 17. Sep. 2012 um 11:26

    Solche Erlebnisse sind nicht schön, aber deswegen gleich über “DIE” Bahn zu sprechen und gleich zu pauschalisieren ist sicherlich nicht hilfreich.
    Wenn man so unzufrieden mit der Bahn ist, warum dann überhaupt Bahn fahren.

    Zu dem Problem an sich:
    Ich behaupte mal das Problem ist eher so gelagert, dass der Konzern diverse Dinge tut (Apps anbieten, QR-Codes, PDF’s, etc.) und es primär an der mangelnden Kommunikation zu den Mitarbeitern scheitert.
    Zudem müssen sich diese eh schon unglaublich viel von Fahrgästen anhören (sehr oft zu unrecht) und trotzdem erlebe ich die meisten Bahnmitarbeiter als freundlich und kompetent. Das der Schaffner an diesem Tag vielleicht nicht so souverän aufgetreten ist, ist bedauerlich. Aber das geht doch jedem von uns mal so.

  86. Peter am 17. Sep. 2012 um 11:38

    Ich habe nicht alle Kommentare im Einzelnen gelesen, aber hier einfach mal den Zugbegleiter zu beschimpfen, geht gar nicht. Der kann nämlich am wenigsten dafür.

    Etwa in der letzten Juniwoche bekamen die Zugbegleiter der DB in einem internen Rundschreiben mitgeteilt, daß ab dem 01.Juli 2012 das Vorzeigen von DB-Onlinetickets auf Tablet-PC und Laptops nicht mehr gestattet ist. Es wurde eine dreiwöchige Übergangsfrist eingeräumt und damit hatte es sich. Im Rundschreiben gab es keinerlei Erklärungen zu den Gründen. Es ist halt so, fertig, aus.
    Jeder Zugbegleiter stand dumm im Regen und hat nun bis heute regelmäßig das Problem, mit den Kunden diskutieren zu müssen. Als Dank dafür wird er hier von etlichen blöd an- und auch niedergemacht.

    Was macht ihr denn alle hier, wenn euer Chef zu euch kommt und eine gute, kulante und kundenfreundliche Regelung von heute auf morgen kippt? Schon mal daran gedacht?

    Als wenn das nicht schon schlimm genug ist, wird jeder(!) Zugbegleiter regelmäßig direkt durch seinen unmittelbaren Vorgesetzten und indirekt durch andere Vorgesetzte und sogenannte Testkunden (auch als Mystery Customer bekannt) kontrolliert.
    Woher sollte denn der o.g. Zugbegleiter wissen, ob sein Gegenüber nicht einer der Testkunden ist? Glaubt ihr wirklich, daß sich Testkunden outen? Dann wären sie fehl am Platz.

    Verstößt er – der Zugbegleiter – gegen eine der Vorgaben seines Unternehmens hat er genauso regelmäßig unangenehme Personalgespräche über sich ergehen zu lassen, die nicht selten in arbeitsrechtlichen Konsequenzen enden. Passiert euch das auch?

    Viele von euch brauchen sich nicht zu wundern, wenn immer mehr Zugbegleiter brav Dienst nach Vorschrift machen. Einerseits, weil sie wegen jeder Kleinigkeit zum Personalgespräch müssen und andererseits, weil sie sowieso von ihren Kunden schlecht behandelt werden. Da ist es fast egal, ob es in der Öffentlichkeit oder in der scheinbaren Anonymität des Internets passiert.

    Armselig ist es so oder so. :-(

    @Daniel (Posting am 16. Sep. 2012 um 22:45):
    In dem Rundschreiben wurden *alle* DB-Onlinetickets auf Tablet-PC oder Laptops ausgeschlossen, eine Ausnahme für Ticket in der Ticket-App wurde nicht kommuniziert. Ist also nix mit “Übermotivation” eines Zugbegleiters.
    Aus der Ferne und ohne Kenntnis der Sachlage läßt sich gut kritisieren…

  87. Deutsche Bahn Fahrpläne für Google Maps » mobiFlip.de am 17. Sep. 2012 um 11:39

    [...] nach der Pressekonferenz nach. Nicht direkt mit diesem Thema verbunden, aber dennoch lesenswert ist der unschöne Fall bezüglich Nexus 7 und der DB Ticket App, welcher hoffentlich nur ein Einzelfall aufgrund der [...]

  88. Dagger am 17. Sep. 2012 um 11:41

    Kopf -> Tisch. Ach nein. Kopf -> Wand. Welchen darfst Du Dir aussuchen.

  89. Chris am 17. Sep. 2012 um 11:46

    Bin ich jetzt froh oder betrübt darüber, dass mir das nicht passieren kann? Schade, dass ich darum um eine Konfrontation herumkomme. Da ich immer mit Fahrrad reise und eine Reservierung bei Radmitnahme aus mir unerfindlichen Gründen nicht möglich ist, muss ich meine Fahrkarten immer am Schalter buchen, habe sie also “gültig” auf Papier. Da sollte die Bahn auch noch dran arbeiten…

  90. Jakob am 17. Sep. 2012 um 11:59

    Wirklich unglaublich. Wirst Du die Sache weiter verfolgen oder einfach abschreiben?

    Ich denke ich hätte kein 2. Ticket gekauft.

    Viele Grüße

  91. Clemens am 17. Sep. 2012 um 12:11

    Nun, Vorschrift ist Vorschrift – und gleich “flexibel” wird dieses Thema bei den ÖBB in Österreich behandelt. Dort scannt man erst seit letzter Woche Tickets von einem Smartphone ein. Vorher musste man Online(!)-Tickets ausgedruckt(!) dabeihaben. Die SBB in der Schweiz sind da um einiges kulanter, aber auch dort ist man immer wieder aufs Neue überfordert, wenn plötzlich ein Samsung S3 vs. Galaxy Note vs. Nexus7 vs. Tablet auftauchen.

    Meine Hoffnung: Dass auch die letzten Dinosaurier aussterben…

  92. Hansemann am 17. Sep. 2012 um 12:17

    Ich verzichte nun schon seit 2005 auf ein eigenes Auto und nutze neben Carsharemodellen sehr oft die Bahn. Etwas 2006-2007 begannen die ersten grauen Haare an zu wachsen…
    Höhepunkt meiner bisherigen “DB-Karriere” war das 1. Klasse-Abteil in der S-Bahn zwischen Mainz HBF und Frankfurt Flughafen; 6 von 9 Mitreisenden – ich eingeschlossen – bekamen ein “Knöllchen” weil wir alle in einer S-Bahn nicht mit einem 1.Klasse Abteil gerechnet hatten und auch alle das etwa 10×10 cm kleine und einzige Hinweisschild übersehen hatten…vielleicht hätten uns die gepolterten Sitze ein Hinweis sein sollen aber wer kann das schon ahnen wenn das Abteil in sich abgeschlossen ist und man die anderen Abteilsitze nicht sieht…
    einer der 3 wissenden Pendler erzählte uns dann, dass ihm dieses Szenario durchaus bekannt vorkommt, da er seit etwa 5 Jahren diese Strecke befahre und es eigentlich noch nie vorgekommen ist, dass Kontrolleure ohne “Schwarzfahrer” das Abteil verlassen…

    und daher auch an @Benjamin: Und ob man auch von “Die Bahn” reden kann…dieser Smartphone-Vorfall zeigt nur einmal wieder, dass es der Bahn durchaus bewusst ist, dass es einfach immer noch kaum Alternativen gibt, die genutzt werden können, egal ob man aus ökologischen oder ökonomischen Gründen auf Sie angewiesen ist…

  93. Ben am 17. Sep. 2012 um 12:17

    Kleinigkeit: Es ist ein Aztec-Code, kein QR-Code ;-)

    Da die Bahn die App auf Smartphones beschränken könnte (etwa, in dem sie sich die MMS-Berechtigung anfordert), ist es eine absolute Frechheit.

  94. Christoph am 17. Sep. 2012 um 12:53

    @Peter Sorry, aber da habe ich keinerlei Verständnis. Ich als Kunde habe nachweislich Geld für die jeweilige Strecke bezahlt und zwar mit der offiziellen Anwendung die von der Bahn dafür zur Verfügung gestellt wird.

    Wenn es intern bei der Bahn Kommunikationsprobleme gibt ist das NICHT das Problem der Kunden – hier muss der Schaffner sich im Zweifel betriebsintern beschweren.

  95. Marcel am 17. Sep. 2012 um 12:57

    Öhhhm, was ist mit Tablets die Prinzipiell auch telefonieren und MMS senden/Empfangen können?!? – Gibt ja auch einige, die man so zwar nicht nutzen würde, aber hab ich schon inner Hand gehabt… – spätestens da würde ich mit dem Schaffner das lustige und beliebte Spiel “Hol jetzt den verschissenen BGS oder verpiss dich” spielen *g* ;)

    Sorry aber sowas regt mich auf, wo ist da das Problem – QR-Code mit ner eindeutigen ID des Tickets, einscannen und vom Schaffner Prüfen ende, was soll das mit MMS-Fähiges Gerät, wer denkt sich so nen Mist aus?!?

  96. Luka am 17. Sep. 2012 um 13:02

    Was mich daran am meisten schockiert ist die Tatsache, dass ich die Geschichte in keinster Weise seltsam oder unglaubwürdig finde. Einfach typisch diese Sturheit.
    Ich habe auch ein Nexus 7 und weiß auch schon, was ich damit demnächst ausprobiere.

  97. Benjamin am 17. Sep. 2012 um 13:07

    Und woher soll der sporadische Kunde wissen, was in einem internen Memo aufgeführt wird, wenn es vorher schonmal funktioniert hat mit dem Laptop oder Tablet?!

  98. DB-Ticket-App problematisch bei Tablets | 1a-android am 17. Sep. 2012 um 13:39

    [...] gibt es immer noch Probleme bei der Bahn im Umgang mit moderner Technik. Davon berichtet die Berliner Bloggerin Nicole. Sie hatte ein Ticket über Ihr Android Tablet mit der App der [...]

  99. Hans am 17. Sep. 2012 um 14:03

    Freundlicher Brief an Hr. Grube (Vorstandsvorsitzender) und Hr. Felcht (Aufsitzratsvorsitzender), gerne über das Serviceformular, aus Spaß auch gerne postalisch. Sachliche Darlegung der Situation, Nennung der Beteiligten (namentlich oder auch nicht, aus dem Grund “will hier ein Opfer der Bürokratie nicht vor den Zug werfen”)… ist eine echte Option statt Kommunikation mit dem Fußvolk.

    Briefe an den Vorstand werden von einer separaten Abteilung bearbeitet, die, wenn da jemand Laune hat, dicke Stiefel anhat um den ganzen Bürokratenstachedrahtverhau zu ignorieren. Und denen bringt es auch was: Dass hausinterne Kommunikation über unnötigen Streß durch dumme hausinterne Regeln oben ankommt ist eher unwahrscheinlich.

    Hatte kürzlich Spaß mit Bahncard + CallABike-Sonderangebot für Neukunden, das bei denen auflief als CallABike gerade hausintern die Kosten nach oben angepasst hatte und nun weder die eine noch die andere Seite sich zuständig hielt meinem “Antrag stattzugeben” (Formulierung ist kein Scherz). Nächster Geschäftstag nach Abschicken einer solchen Nachricht bekam ich von einer freundlichen Dame einen Anruf, alles wurde gelöst, ich erhielt (auf kurze Anfrage im Gespräch) alles schriftlich bestätigt. Results may vary. ;)

    Viel Erfolg, gute Jagd und wenigstens noch viel Spaß dabei.

  100. Christian am 17. Sep. 2012 um 14:29

    Ja, ein Erlebnis mit der Deutschen Bahn auf Handy Tickets habe ich auch.. Ich fuhr im ICE-Abteil (voll besetzt) von Karlsruhe nach Wolfsburg, am 24 .Dezember. Kurz hinter Frankfurt war dann Ticketkontrolle. Ich zeigt der Schaffnerin den QR-Code meines Handytickets. Gekauft über m.bahn.de. (Die Ticketapp kannte ich damals nicht, nutze ich aber mittlerweile.)

    Schaffnerin: Gut, dann müsste ich nochmal das ausgedruckte Ticket sehen.
    Ich: Äh? Das ist ein Handyticket. Der QR-Code reicht.
    Schaffnerin: Ich brauch aber was ausgedrucktes.
    Ich: Nein, bei einem Handyticket nicht. Deswegen heißt es ja so.
    -Ich erspare euch mal die Diskussion in der ich auf Unterschiede zwischen Onlineticket (muss ausgedruckt vorhanden sein) und Handyticket, QR-Code und Identifizierungskarte (Bahncard/Perso) reicht, erklärte. Sie wollte etwas ausgedrucktes. Konnte mir aber nicht sagen wieso. Nur “das muss so sein.” *stöhn*-
    Irgendwann sagte Sie dann: “Wissen Sie, da heute Weihnachten ist lasse ich Sie mal schwarzfahren.” und ging. Wie gesagt, ich saß in einem vollbesetzten ICE-Abteil (6 Leute) wovon 5 danach mich komisch anschauten. Eine bequeme Bahnfahrt sieht anders aus..

    In Kassel-Wilhemshöhe war dann Schaffnerwechsel, also nochmal Kontrolle.
    Wieder ein Schaffnerin, diesmal aber geschätzte Mitte 30 statt Mitte 40.
    Ich: *zücke mein Smartphone, zeige den QR-Code*
    Schaffnerin: *scannt ein* Dann brauch ich noch die Bahncard.
    Ich: *Bahncard geb.*
    Schaffnerin: Danke, angenehme Fahrt noch.

    Danach hatte ich sehr viel Freude mit den Mitfahrern im Abteil über inkompetentes Personal zu diskutieren.

    Aber als Schwarzfahrer hingestellt zu werden obwohl man ein gültiges Ticket hat ist schon ein starkes Stück.
    Ich hatte auch Angeboten im nächsten Bahnhof mal die AGBs der Bahn über mein Smartphone aufzurufen, damit sich die Schaffnerin das durchlesen kann. Wollte Sie nicht..

  101. Jan am 17. Sep. 2012 um 14:40

    Ja, so etwas ähnliches habe ich auch schon erlebt.
    – Ausdruck vom PDF in der Firma liegen lassen (selbst schuld)
    – PDF aber auf dem Laptop dabei gehabt
    – PDF zusätzlich auf das Handy heruntergeladen
    – Schaffner das Handy mit dem schön maximiert dargestellten QR-Code hingehalten

    Schaffner: Das ist kein gültiges Ticket
    Ich: Ok, weiß ich, wäre aber schön gewesen, hab den Ausdruck halt leider vergessen
    Schaffner: Ja ne, das geht so nicht. Das erkennen die in der Zentrale, dass das kein Handy-Ticket ist ich es aber von einem Handy-Bildschirm eingescannt habe, dann bekomm ich ärger.
    Ich: Ja gut, was machen wir nun?
    Schaffner: Betrachten sie sich als Gast (geht)
    Schaffner: (im weggehen) Wenn das jetzt ein Laptop-Monitor gewesen wäre, wäre das was anderes….
    Ich: (sprachlos)
    Ich: (hinterhergerufen) Ich hätte es auch auf dem Laptop!
    Schaffner: (kommt zurück) ja warum haben sie das nicht gleich gesagt (wartet dass der Laptop fertig startet und scannt von da das Ticket).

    Der Schaffner war toll, aber das hat mich auch sehr sprachlos zurückgelassen.

  102. Fahrkarte, bitte « Silencers Blog. am 17. Sep. 2012 um 15:09

    [...] es aussieht, wenn klotzköpfige Zugbegleiter auf Technik aus dem Jahr 2012 treffen, ist in diesem Text hier bei Antischokke sehr launig nachzulesen. Stichwort: Mobile Ticket statt auf Smartphone auf Tablet. Das geht ja mal gar [...]

  103. Deutsche Bahn und Google kooperieren, aber sorgen für einige Probleme beim Handy-Ticket am 17. Sep. 2012 um 15:42

    [...] Der Kunde weiß hiervon natürlich nichts und läuft in die Gefahr, dann im Zug trotz Ticket ohne Ticket dazustehen, so wie Nicole es passiert ist. [...]

  104. Tobi am 17. Sep. 2012 um 15:50

    Puh, ich hätte es vielleicht einfach mal drauf ankommen lassen und für das angebliche Fahren ohne Fahrschein meine Personalien aufnehmen lassen, wenn ich am nächsten Bahnhof eh aussteigen müsste. Bargeld hätte ich natürlich nicht dabei gehabt, aber mein Perso soll ja reichen, dass man mir ne Rechnung schickt. Mal sehen, ob da überhaupt was gekommen wäre, wenn parallel dazu eine Beschwerde mit Name, Uhrzeit und ggf. irgendeiner Kennung zur Identifikation der vom Schaffner geschriebenen “Anzeige” an die Bahn gegangen wäre.

  105. ben_ am 17. Sep. 2012 um 16:01

    Hmm … ich pendele ja inzwischen seit 6 Jahren zwischen unterschiedlichen Städten und bin schon öfter Zeuge solcher oder ähnlicher (oder wirklich schlimmer) Situationen geworden und mit der Zeit ist meine Grundsympathie da eher auf die Seite der Schaffner gewandert. Zum einen ist Im-Zug ein ganz mieser Ort zu diskutieren, zum anderen können die mal wirklich am wenigsten für die meisten Probleme und obendrei: Wenn sich irgendwelche Businesskasperse da im Quartalstakt neue Gadgets und Apps ausdenken, ist das schlicht auch reichlich verwirrend. Und ich will lieber gar nicht wissen, was die wohl für Stundensätze kriegen.

    Sogar davon abgesehen ist Bahn-Bashin leichter als einem kleinen Kind den Lolli wegzunehmen und auch ungefähr so unterhaltsam … ist nicht bös und schon gar nicht persönlich gemeint, das weißt du hoffentlich … nur meine 5 Groschen zum Thema.

  106. Google Transit: Mäßige Integration der Datenbank der Deutschen Bahn | BASIC thinking am 17. Sep. 2012 um 16:06

    [...] veröffentlichte Antischokke gestern einen Beitrag über eine Bahnfahrt, bei der ein Schaffner ein Online-Ticket auf einem Nexus-7-Tablet von Google (sic!) nicht anerkannte. Wie sich heraus stellte, handelte er zwar kleinkariert, aber [...]

  107. packa am 17. Sep. 2012 um 16:20

    Ach ja, die Bahn.

    Bald gibts auch ein dichteres Fernbusnetz. Da wird man warscheinlich auch nicht auf dem Gang stehen müssen ;)

    Wetten, dass dann die Bahn ihren Service verbessert.

  108. Svenson am 17. Sep. 2012 um 17:12

    Galt nicht, galt, gilt nicht:

    http://www.dennismorhardt.de/weblog/2012/02/neu-akzeptanz-von-online-tickets-auf-dem-laptop-oder-ipad

  109. Fynn am 17. Sep. 2012 um 17:40

    meiner meinung nach ein fall hiervon
    http://dejure.org/gesetze/BGB/307.html
    aber solltest du nochmal mit jemandem der wirklich ahnung hat absprechen bevor du da ein fass aufmachst , aber menschlich ist das einfach nur ne dicke frechheit

  110. Erstaunt durch guten Kundenservice der Bahn am 17. Sep. 2012 um 18:40

    [...] gerade gefunden: Nexus7 ist für die Deutsche Bahn nicht mobil genug [...]

  111. Andreas Moser am 17. Sep. 2012 um 19:34

    Bleibt doch einfach beim Papier!
    Papier wird all dieses neumodische Zeugs überdauern: andreasmoser.wordpress.com/2011/03/27/print-is-king/

  112. Ben am 17. Sep. 2012 um 19:42

    Hab mir das PDF mal auf den Kindle geladen (aus Spaß), ging einwandfrei.

    Warum auch nicht. Ich habe ein gültiges Ticket – alles andere sind nur Nachweisprobleme.

  113. Jens am 17. Sep. 2012 um 20:00

    Ausweis zeigen, kein Ticket kaufen. Soll er doch eine Fahrpreisnacherhebung schreiben.

  114. Joachim am 17. Sep. 2012 um 20:54

    Simon hat recht. Man hätte es darauf ankommen sollen. Polizeiliche Protokolle sind auch nach Jahren einsehbar. Waere mal wichtig fuer die Geschichtsbücher.

  115. Linktipps: Deutsche Bahn, Banken, GNOME und mehr | picomol.de am 17. Sep. 2012 um 20:54

    [...] Die Deutsche Bahn bietet eine App für gängige mobile Betriebssysteme, unter anderem Android, an. Das Ticket eines Bahnfahrers auf seinem Android-Tablet wurde allerdings nicht akzeptiert. Die App sei nur für Smartphones gedacht. Nach langem hin und her musste der Bahnfahrer trotz eigentlich rechtmäßig gekauftem Ticket, ein neues nachkaufen, um einer Strafe zu entgehen: Nexus7 ist für die Deutsche Bahn nicht mobil genug [...]

  116. bahnzorro am 17. Sep. 2012 um 21:05

    Wäre übrigens keine Beförderungserschleichung (“Schwarzfahren”) nach § 265a StGB gewesen:
    “[...] in der Absicht erschleicht, das Entgelt nicht zu entrichten [...]“

  117. Marc am 17. Sep. 2012 um 21:53

    Gilt nen Note auch schon als Tablet? ;) Ich werds erfahren :)

  118. gernold am 18. Sep. 2012 um 01:17

    scripded.

  119. ednong am 18. Sep. 2012 um 01:55

    Hehe,
    ich liebe solche Erlebnisse mit der Bahn. Zeigen sie einem doch, das man damit nicht alleine steht. Schade nur, dass man Wirkung nur per Social Net erreicht – und nicht mit einem normalen Brief.

    Ich glaub nämlich, bei der Bahn muß man sich noch über so einige Dinge einige Gedanken machen. Aber wenn man ein (Quasi-)Monopol hat, kann man sich damit natürlich viel, viel Zeit lassen …

  120. Ben am 18. Sep. 2012 um 03:02

    Also dass man das PDF per MMS verlangt ist schon ein wenig unsinnig, wenn der Schaffner NICHT den Absender überprüft – wobei sich selbst dieser fälschen lässt.
    Aber witzig ist schon, warum der Code aufm Tablet/Notebook anders aussehen soll als auf dem Smartphone; ich vermute mal das war der Grund warum er nicht vom Tablet scannen wollte.

    QR-Codes sind speziell gebaut um selbst bei fehlerhaften Daten noch gelesen werden zu können, d.h. egal ob Retina-Display oder altes “Gammel-Display” eines uralt Smartphones: von beiden Displays wird das gleiche gescannt.

  121. Jürgen am 18. Sep. 2012 um 06:41

    Oh man, Leute, ihr habt Probleme.

    Geht zum Schalter oder Automaten, kauft den Fahrschein, lasst ihn Euch ausdrucken und aus die Maus.

  122. Frank Sommer am 18. Sep. 2012 um 08:41

    Ich will ja nicht klugscheißen, aber….

    Beim nächsten mal einach den Schaffner auffordern doch die Stelle in den Beförderungsbedingungen zeigen wo etwas “definiert” sein soll.

    Im übrigen:

    “Richtig teuer” wirds nur dann, wenn man im Unrecht ist. Insoweit würde ich im Zug nichts nachkaufen, wenn ich mir sicher bin keinen Fehler begangen zu haben und stattdessen den Rechtsstreit abwarten.

  123. Caron am 18. Sep. 2012 um 10:39

    Ich sehe das ähnlich: Ticket verweigern, Personalien nur mit (Bundes)Polizei (schon zur Dokumentation).
    Die AGB sprechen von “mobilen Endgeräten”. Ein Tablet ist von seiner Natur her eindeutig mobil, angesichts Größe, Akku, und gewöhnlich auch GPS. Darüber hinaus denke ich, die Tatsache, dass die App für Tablets freigegeben ist, macht das ganz wenigstens zu einer Sache für §242 BGB (Treu und Glauben), von überraschenden AGB-Klauseln mal ganz abgesehen.

    Wenn es tatsächlich eine Dienstanweisung gibt, die Tablets ausschließt, dann ist das meiner Ansicht nach ganz klar eine Aufforderung an die Mitarbeiter zum Bruch des Beförderungsvertrags. Wäre ich Anwalt, würde ich über den Versand einer Unterlassungserklärung nachdenken.

  124. p.b?ezinová am 18. Sep. 2012 um 10:55

    kann man solchen schaffner nicht wegen offensichtlicher inkompetenz von der “weiterreise ausschließen”? man müsste ja annehmen, dass er sich die “beförderung erschlichen” hat

  125. Trebron am 18. Sep. 2012 um 11:01

    Genau aus diesen Gründen bestehe ich auf einem Papierticket. Handy kaputt? Ach. Batterie leer? Oh. Auch diese modernen Plastikkarten, die man in manchen Verkehrsverbünden für Abotickets verwendet – die Gültigkeit steht nicht drauf, sondern ist nur noch in einem RFID-Chip gespeichert -, haben einen Haken: Die Betriebsgefahr liegt beim Fahrgast. Schöne neue Technik.

  126. jay am 18. Sep. 2012 um 11:05

    Caron und Frank Sommer haben alles nötige gesagt.
    Solchen Schaffnern, die denken nur weil sie eine Unform und nen Kartenklipser haben, denken sie wären die Supersherrifs und könnten jedem ans Bein pinkeln sollte man gleich mal zurück in Ihre Schranken verweisen.

    Ich erinnere nur mal daran, dass einigen Leuten für das Sitzen auf der Treppe zum Abteil der esten Klasse das erhöhte Beförderungsentgelt aufgebrummt werden sollte…..

    Gegen sowas muss man sich wehren.

  127. nicole am 18. Sep. 2012 um 11:12

    Herzlichen Dank an alle für die vielen Kommentare und die Weiterverbreitung meines Blogbeitrages.

    Wie ihr oben im Update lesen könnt, hat sich die Situation ja nun geklärt. Auch wenn das Ganze unglücklich gelaufen ist und ich mich wirklich sehr geärgert habe über die Behandlung: Ich werde weitere Kommentare, in denen lediglich und ohne inhaltlichen Mehrwert gegen die Deutsche Bahn oder den einzelnen Schaffner gehetzt wird, löschen. Dazu wurde glaube ich nun alles oft genug gesagt.

    Konstruktive Kommentare oder eigene Anekdoten sind natürlich weiterhin gerne gesehen. :)

  128. Caron am 18. Sep. 2012 um 11:41

    @nicole
    Leider ist es ja damit nicht gegessen: Ich denke mal, dass die Leute hier, die die interne Dienstanweisung kennen, auch einen Widerruf kennen würden.
    Das heißt also, das Problem für DIch ist gegessen, für andere evtl. nicht.

    Ich fahre jetzt jedenfalls erstmal nur mit Tablet Bahn.

  129. nicole am 18. Sep. 2012 um 11:42

    @caron wie gesagt, auf sachlicher Ebene gerne weiter, aber nicht in diesem Ton. :)

  130. Deutsche Bahn, Payworks, Spiegel. — mobilbranche.de am 18. Sep. 2012 um 12:43

    [...] Nexus 7 ist der Deutschen Bahn offenbar nicht mobil genug: Eine Bloggerin hat mit der “DB-Ticket”-App der Deutschen Bahn eine mobile Fahrkarte erworben – doch bei der Fahrkartenkontrolle schaunte sie nicht schlecht. Der Schaffner meinte, das mobile Ticket sei nur auf MMS-fähigen Smartphones gültig, nicht aber auf Tablets, und fordert sie auf, eine neue Fahrkarte zu kaufen. Mittlerweile hat sich die Bahn via Twitter entschuldigt. antischokke.de [...]

  131. Marc am 18. Sep. 2012 um 13:25

    Ich habe ein ähnliches Erlebnis vor mittlerweile fast 2 Jahren gehabt und wurde daraufhin von der Zugbegleiterin wie ein Schwarzfahrer behandelt und bekam ein entsprechendes Ticket ausgestellt.
    Mein erster Versuch als Comfort Kunde über die entsprechende Hotline etwas zu werden wurde mit dem Hinweis, dass man nicht zuständig sei abgewimmelt. Bei der Fahrpreisnacherhebung wollte man mir ebenfalls nicht entgegenkommen, telefonisch ist da grundsätzlich niemand zu erreichen. Da ich mich aber geweigert habe trotz gültiger (nach meiner Meinung) Fahrkarte die Schwarzfahrerstrafe zu zahlen, trudelten die ersten Mahnungen der Bahn ein.
    Daraufhin habe ich meine 1. Klasse Bahncard mit dem Hinweis auf den Vorgang gekündigt und um einen Anruf zur Klärung gebeten. Diesmal kam die Kündigungsbestätigung mit dem freundlichen Hinweis, dass man die Kündigung bedaure, aber für die Klärung nicht zuständig sei.
    So trudelten weitere Mahnungen bei mir ein, auf die ich jedes Mal eine Antwort mit der Bitte um einen kompetenten Ansprechpartner und einem Hinweis darauf, dass ich nicht bezahlen will und im Zweifel wohl eine gerichtliche Klärung her müsste geschickt habe.
    Irgendwann hat die Bahn die Forderung an das Inkassounternehmen Infoscore abgegeben, hier lief dann etwa 1 Jahr das selbe Spiel: Mahnung und meine Antwort. Infoscore wiederum hat dann irgendwann die Mahnungen verbunden mit übelsten Drohungen hinsichtlich meiner zukünftigen Kreditwürdigkeit über einen Anwalt verschicken lassen.

    Inzwischen scheinen Sie die Lust verloren zu haben, ich bekomme seit ca 4 Monaten keine Mahnung mehr und verklagt hat mich leider auch niemand, obwohl ich da ja gerne einen Richter dazu gehört hätte.

    So viel zum Thema Kundenservice und dem Umgang mit online Tickets. Wenn möglich verzichte ich inzwischen auf die Verwendung der Bahn als Verkehrsmittel…

  132. Conrad am 18. Sep. 2012 um 13:56

    Hallo Marc,
    danke für deine Geschichte! Schade , dass diese so weit unten ist, hätte ganz am Anfang stehen sollen damit es viele lesen, gleich nach dem Nexus 7 Fall.

  133. Scharnold Warzenegger am 18. Sep. 2012 um 15:26

    Wozu überhaupt Bahn fahren? [...]

    [wie oben geschrieben lösche ich ab jetzt Kommentare, die sich nicht sachlich mit dem Thema auseinandersetzen.]

  134. Markus am 18. Sep. 2012 um 15:51

    Hallo Leute, ich habe das jetzt hier mal überflogen und kann nur mit dem Kopf schütteln. Und ich meine nicht den Zugbegleiter, sondern euch. Diese Mentalität alles müsse ungefähr so laufen, wie man sich das selber zurecht legt und man hätte ja und man ist ja im (selbsternannten) Recht und wie könne der nur, das alles ist mir und meinen Kollegen so überdrüssig wie ein Loch im Kopf. Ich selbst bin Lokführer und habe (glücklicherweise) wenig mit Reisenden zu tun. Ich kann meine Kollegen Zugbegleiter nur immer wieder bewundern, wie sie das mit euch so aushalten. Fast ausnahmslos JEDER meint, er wäre der King und hätte mit seinem Obolus für die Fahrkarte das Recht erkauft sich als halber Besitzer der Bahn aufzuspielen und den grossen Macker zu machen. Irgendwie und irgendwo haben alle mal gehört, dass – wenn man nur ordentlich Rabatz macht – es bei der Bahn so gut wie alle Möglichkeiten gibt, sich durch den Tarifdschungel ungestraft durchzumogeln. Der Kunde ist doch schliesslich König und wie könne sich der – in der Evolution weitaus tiefer stehende – Schaffner einbilden, dass ich, der Kunde hier nur ein einfacher Mitfahrer bin, einer der einfach eine Beförderungsdienstleistung erkauft habe. Nein der Kunde ist viel mehr als das. Sein 3,50 ticket erhebt ihn zum König und gibt ihm das Recht sich über alles hinwegzusetzen, was ihn stört. Hohe Preise und Bedingungen, wie das Ticket auszusehen haben und in welcher Form es vorzuzeigen ist, gehören da natürlich dazu. Warum immer die Bahn? Macht das doch mal bei der Lufthansa. Oder wenn ihr einen Kredit aufnehmt, sagt doch dann auch mal, ach ich habe ja unterschrieben, nun machen sie mal nicht so ein Fass auf, weil es die falsche Stelle war. Oder bei der Sicherheitskontrolle beim Flughafen. “Sie können mir glauben, ich habe wirklich keine Waffen dabei! Ich habe so viel Geld für das Ticket bezahlt, jetzt lassen sie mich in Ruhe…”
    Was ich sagen will, ist, warum kann ein Kunde sich nicht einfach an die Dinge halten, die zustande kommen, wenn er einen Fahrschein kauft? Warum wird immer von allen Kulanz erwartet, wenn ihr einen Fehler macht? Wenn ich den Zug fahre, kann ich doch auch nicht sagen, ja ich fahre jetzt mal 200 km/h anstatt 160 km/h, egal, das muss jetzt mal drin sein…

  135. Rudi am 18. Sep. 2012 um 15:54

    Seit einigen Jahren vermeide ich die Bahn, wo immer es geht.
    Genau darum!

  136. Ryker am 18. Sep. 2012 um 16:06

    Die Schaffner sind mir hier in S-H und HH noch das Liebste an der Bahnfahrt…

  137. Epi am 18. Sep. 2012 um 16:45

    @Markus vom 18. Sep. 2012
    Ich glaube es hackt.. es geht hier doch gar nicht darum dass Leute verlangen es solle gefälligst zugehen wie sie es wollen – obwohl die Rechtslage dagegen steht, sondern darum dass sich Personal der Deutschen Bahn rechtswidrig verhält, und mit einer Mentalität – aus welcher offenbar auch dein Text hervorgegangen ist – sich aufspielt als wären ihre Worte stichhaltiger als die Gesetzeslage in BGB, HGB, UKlaG, etc..

    Ich glaube gern dass das Problem deiner Kollegen in den Irrungen des Konzernwesens mit all seinen Bizarritäten liegt – aber es gibt einen großen Unterschied dazwischen um Verständnis zu bitten.. und gefälligst Verständnis einzufordern.

  138. dr0i am 18. Sep. 2012 um 17:28

    Typisch DB: erst musst Du zahlen, dann beschwerst Du Dich, dann bekommst Du alles zurück und einen Restaurant-Gutschein. Siehe meine eigene Erfahrungsbericht: http://www.dr0i.de/wander/2011/06/19/kundenservice_deutsche_bahn_ein_negativer_erfahrungsbericht.html .Ich glaube die machen das extra, weil sich bestimmt 70% nicht beschweren, und irgend-so-ein Wirtschaft-Mathematiker hat ausgerechnte, dass es billiger für die Bahn ist, erstmal das Geld zu kassieren., und dann die eine Abteilung “Beschwerde” in der DB aufzumachen. Schafft ausserdem Arbeitsplätze.
    Bloss – wer bezahlt den Kunden denn die ganzen Stunden, die für die Aufregung und die Beschwerde draufgehen? Ich würd mir jedenfalls wünschen, dass die Bahn mal Konkurrenz bekommt, denn wenn ich aussuchen KÖNNTE, mit wem ich fahre, dann würde ich eine Transportunternehmen bevorzugen, dass seine Kunden nicht wie Arsc*löcher behandelt – und der rationalisierende Wirtschafts-Statistik-Prüfer hätte es mit einer ganz neuen Variablen zu tun, die den jetzigen Workflow als ungünstig erscheinen ließe.

  139. yourrs am 18. Sep. 2012 um 17:32

    laut @DB_Bahn ist das so gewollt, dass z.B. iPads nicht anerkannt werden…
    [https://twitter.com/DB_Bahn/statuses/248080300297576448]
    ist aber bereits in Klärung warum es trotzdem für diese Geräte freigegeben wird.
    [https://twitter.com/DB_Bahn/statuses/248081290128150528]

  140. M.Binzen am 19. Sep. 2012 um 21:27

    Die Geschichte könnte ja direkt aus dem Buch “Sorry, wir haben uns verfahren” http://shop.spiegel.de/shop/action/productDetails/16852957/antje_blinda_stephan_orth_sorry_wir_haben_uns_verfahren_3548374360.html?aUrl=90009999 sein. Solche Sachen passieren, sollten sie aber nicht. Bitte nicht runterschlucken, sondern beschweren! Nur so kann es besser werden. Und glaubt mir, auch bei der Bahn gibt es Leute, die so einen Vorgang nicht spaßig finden. Aber noch nicht jeder Kollege hat das mit der Kundenorientierung schon richtig verstanden.

  141. Deutsche Bahn Fahrpläne jetzt in Google-Maps | Web-2-3-Solinetz am 20. Sep. 2012 um 12:26

    [...] Apropos Google und Deutsche Bahn: Man sollte vorsichtig sein beim Bestellen von eTickets mit Tablets: Nexus7 ist für die Deutsche Bahn nicht mobil genug. [...]

  142. Was ist ein mobiles Endgerät? Ärger mit der Deutsche Bahn Ticket-App | Die Sendung mit dem Internet am 21. Sep. 2012 um 11:56

    [...] Was ist ein mobiles Endgerät? Ärger mit der Deutsche Bahn Ticket-App Von: Daniel Fiene Am: 21. September 2012 Kategorie: Netzzeit, Panorama Noch kein Kommentar Permalink var addthis_product = 'wpp-261'; var addthis_config = {"data_track_clickback":true};Ticket ist nicht gleich Ticket – das werdet ihr bei der Deutschen Bahn sehr schnell feststellen, wenn ihr die Ticket-App nutzt! Denn: Nur wenn ihr euch das Ticket auf euer mobiles Gerät laden könnt, heißt das noch lange nicht, dass die Bahn es auch akzeptiert. Im Blog Antischocke ist in dieser Woche das Erlebnis der Bahnkundin Nicole heiß diskutiert worden. [...]

  143. Nexus7 ist für die Deutsche Bahn nicht mobil genug (mit Update ... • Google Nexus 7 Tablet am 22. Sep. 2012 um 15:20

    [...] Mein Nexus 7 haben sie bisher anstandslos akzeptiert… … mich stark an meine erfahrung von vor 7 jahren. http://lumma.de/2005/03/15/ende-einer-dienstfahrt/ …antischokke.de/…/nexus7-ist-fur-die-deutsche-bahn-nicht-mob… [...]

  144. Protokoll vom 22. September 2012beiTrackback am 22. Sep. 2012 um 17:01

    [...] Die Deutsche Bahn macht (nicht) mobil [...]

  145. fiene & digitales quartett #4 | daniel fienes weblog am 23. Sep. 2012 um 14:57

    [...] [...]

  146. Deutsche Bahn erkennt Lücke in den eigenen Regelungen » antischokke am 23. Sep. 2012 um 23:00

    [...] mit dem Leiter Onlinevertrieb der Deutschen Bahn, meinem Fall Mathias Hüske, gesprochen und ihn zu Nexus7 ist für die Deutsche Bahn nicht mobil genug [...]

  147. Das Digitale Quartett #4: Deutsche Bahn, Piratenpartei, Onlinejournalismus am 24. Sep. 2012 um 07:33

    [...] Matthias Hüske, der Leiter Onlinevertrieb der Deutschen Bahn bezog Stellung zum Kuddelmuddel bei Handy-Tickets auf Tablets, der Bereitstellung von Fahrplandaten für Google und warum es eine Fahrplan- und eine Ticket-App [...]

  148. SMC011 – Romneys arbeitslose Dronendildos | Fracker über Podcast und RadioApp am 07. Okt. 2012 um 17:37

    [...] http://antischokke.de/2012/09/16/nexus7-ist-fur-die-deutsche-bahn-nicht-mobil-genug/ [...]

  149. Grem am 10. Okt. 2012 um 15:04

    Darum fahr ich Auto. Geht auf 8 von 10 Strecken auch schneller. Bei den anderen 2 sorgt die Bahn dann schon vor…Zugausfall, Verspätung, verpasste Anschlusszüge…

  150. Besties 2012-10 | IcyBlog am 06. Nov. 2012 um 12:42

    [...] Nexus7 ist für die Deutsche Bahn nicht mobil genug Die Deutsche Bahn hat mal wieder zugeschlagen [...]

  151. Martin am 07. Feb. 2013 um 14:35

    Es gibt doch gar keine Eindeutige definition von “Smartphone” oder “Tablet PC”.
    Die Trennung ist so schwammig wie die zwischen “Notebook” und “Netbook”.

    Es gibt Smartphones die grössere displays haben als manche kleine Tablet PCs und manche Tablet PCs haben auch eine Simkarte und man kann damit auch Telefonieren.

    Daher hätte ich ihm einfach gesagt das das Nexus 7 ein Smartphone IST.
    (eins ohne Simkarte)

  152. Mateo Dieste am 21. Mrz. 2013 um 14:46

    Hallo Nicole, vielen Dank für dein Bericht. Eine Freundin von mir hat gerade heute (21.03.2013, gegen 7 Uhr) das gleiche erlebt. Sie ist von Berlin nach Amsterdam gefahren. Der erste Schaffner hat das Ticket von ihrem Samsung-Tablett eingescannt und da hatte sie gar kein Problem. Als sie umgestiegen ist, kam ein zweiter und sagte dass kein gültiges Ticket ist und sie musste sofort 80 Euro zahlen!!!! (20 Euro mehr) Sie hat es wie du Nicole versucht, ihm alles zu erklären, aber sie spricht kein Deutsch und natürlich hatte der Schaffner kein Bock auf Englisch zu diskutieren. Ich will sie auf jeden Fall helfen, aber ich hab kein Blog um deine ,,Strategie” nachzumachen :) Was soll ich tun?
    Vielen Dank im Voraus,
    Mateo.

  153. nicole am 22. Mrz. 2013 um 11:30

    Hi Mateo, sie soll sich an den Kundendialog der Bahn (http://www.bahn.de/kontakt) wenden und den Text (nicht nur den Link) meines Blogbeitrages mitschicken. Der Fall müsste ihnen noch im Gedächtnis sein, ich gehe davon aus, dass das Geld erstattet wird. Viel Erfolg und berichte mal, wie es lief.

  154. Die Bahn macht auf mobil (lesen Sie das Kleingedruckte) | Medienzeiger am 28. Mrz. 2013 um 19:21

    [...] via antischokke.de 48.106360 [...]

  155. Marie am 10. Apr. 2013 um 16:58

    Durch Zufall bin ich deinen Bericht gestoßen und bin dann hängen geblieben. Vergleichbares ist mir zum Glück noch nicht passiert und bei mir klappt alles. Ich war neulich in einem Seminar an der Berliner VHS und da war tatsächlich ein Mitarbeiter der DB. Das Thema war Marketing. Die Ironie dabei ist ja, dass versucht wird alles für den Kunden / den Reisenden zu tun, aber hintenrum mit solchen Aktionen alles kaputt gemacht wird. Schade eigentlich :-/

  156. SMC011 – Romneys arbeitslose Dronendildos | SundayMoaning Cast am 25. Mai. 2013 um 13:59

    [...] http://antischokke.de/2012/09/16/nexus7-ist-fur-die-deutsche-bahn-nicht-mobil-genug/ [...]

  157. zephania am 29. Jul. 2013 um 12:06

    hi, es wurde gefragt wie es mit tablet geht. ich hab das probiert. ( hatte aber ein ausgedrucketes ticket in der tasche ) der schaffner hatte es noch nie hemacht, freute sich aber es mit dem scanner zu probieren. es ging ohne probleme. der scanner akzeptierte es.
    mein tablet ist ein iPad 4 mit retina display. natuerlich wenn man an so einen schaffner kommt der unbedingt zeit totmachen will ! die bahn freut sich sicher nicht wenn jemand so zeit vergeudet anstatt zu arbeiten.

  158. Jonas am 14. Okt. 2013 um 16:42

    Ich bin einmal auf dem Weg von Münster nach Hamburg gewesen.
    Ich habe das teure Ticket gekauft und auf mein iPad geladen.
    Als ich im total überfüllten Zug war suchte ich meinen Abteil.
    Die Schaffnerin sagte mir jedoch als währe es das normalste auf der ganzen Welt:
    “Ne wagen 9 wurde abgekoppelt.”
    Ich wollte mich gerade beschweren da wollte sie auch schon die Fahrkarte sehen.
    Ich holte mein iPad raus und zeigte ihr den QR Code.
    Sie wollte den Code einscannen, es funktionierte jedoch nicht….
    Ich sagte ihr dass das nicht mein Problem ist, ich habe die Karte mit der DB app gebucht und bezahlt.
    Sie wollte mich gerade deswegen zur rede stellen da beschwerten sich die anderen fahrgäste die ebenfalls zu wagen 9 wollte das es ja wohl unerhört sei, einen Wagen abzukoppeln und die Fahrgäste 4 stunden lang stehen zu lassen und den Fahrgast dann auch noch anzuschreien nur weil das Gerät nicht funktioniert.
    Ich habe mir daraufhin ihre Nummer und Namen geben lassen und mich beschwert.
    Ich habe einen persönlichen entschuldigungsbrief erhalten sowie 90 Euro entschädigung…..

    Scheiss Bahn :D

  159. Bayern CS am 11. Nov. 2013 um 14:38

    Oh ja, bei der Bahn kann man da schnell in eine Falle tappen! Deshalb immer die AGBs lesen. Ich kann die oben beschriebene Situtation zwar auch nicht nachvollziehen, da ja eigentlich alles richtig gemacht wurde, bis auf das Gerät wo man es herzeigt, aber wenns halt so in den Bestimmungen drinsteht, muss man die halt vorher mal lesen.
    Trotzdem ärgerlich!

    LG,
    Bene von Mobiler Sicherheitsdienst

  160. David am 10. Dez. 2013 um 12:34

    Ich bin eher zufällig auf den Artikel gestoßen. Leider ist er nicht mehr so aktuell, trotzdem noch ein Vermerk von mir:

    Seit 2013 wurden die AGB geändert (siehe http://www.bahn.de/p/view/mdb/bahnintern/agb/2013/mdb_134761_befoerderungsbedingungen_09_12.pdf ). Dort wurde unter Punkt 8.1.1. (Seite 102) die Möglichkeit eines Tablets erweitert:

    “Nach erfolgreicher Buchung wird das Handy-Ticket über
    die Buchungs-App gespeichert oder per MMS auf die im Buchungsdialog angegebene deutsche
    Mobilfunknummer versendet.” bzw
    “[...] und sind als MMS oder über die Buchungs-App auf dem Display des mobilen
    Endgerätes enthalten.”

    Scheint sich also, zum Glück, wieder gebessert zu haben!

  161. Db App Ticket | COMEBUY ASK am 25. Dez. 2013 um 02:36

    […] A: Nexus7 ist für die Deutsche Bahn nicht mobil genug (mit Update … 16. Sept. 2012 … Unterwegs. Um das Ticket für meine heutige Bahnfahrt zu buchen, habe ich die DB-Ticket-App (die man ZUSÄTZLICH zum DB-Navigator … Mehr lesen » […]

  162. Felix am 13. Mrz. 2014 um 08:21

    @ David: Ich weiß nicht, ob das Update gültig ist, oder mein Schaffner einfach das Update nicht kannte, aber ich habe genau die oben beschriebene Situation am 05. März 2014 gehabt. Ich hatte auf meiner Reise 6 Schaffner und genau der Letzte wollte das Ticket auf meinem Tablet (Lenovo) nicht akzeptieren, weil ungültig, da auf dem Tablet.
    Glücklicherweise hatte ich das Ticket auch noch mit der gleichen App auf dem Handy, was dann akzeptiert wurde.

    Wobei sich mir die Logik völlig entzieht.
    Gekauft hatte ich das E-Ticket auf dem Laptop, geladen habe ich es mir auf den Tablet UND das Handy. Und das auch noch als E-Ticket und nicht als MMS. Dazu kam, dass der Schaffner zu mir meinte, es sei auch nur gültig auf dem Endgerät, auf dem es gekauft wurde, jedoch seien Laptops nicht erlaubt …

    Liebe Bahn, sollte der Schaffner in seiner Ansprache Recht gehabt haben, benötigen die AGBs einem gründlichen Update, oder die App der Entfernung aus dem AppStore.

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