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openeverything focus #3: open workspaces & CC salon

Wir laden alle Interessierten zur dritten Ausgabe von openeverything focus und Creative Commons Salon Berlin ein.

Thema: Open Workspaces

Open Workspaces und Coworking sind ein relativ junges Phänomen aus dem Strauß der verschiedenen Open-Initiativen. Jenseits klassischer Firmenstrukturen entstehen neue Netzwerke, Plattformen und Arbeitsorte. In kurzen Präsentationen stellen mehrer Initiatoren von Coworking Spaces ihre Konzepte und Erfahrungen vor. Dabei soll es vor allem um praktisches Wissen gehen, wie solche neuen Strukturen rechtlich und organisatorisch bewältigt werden können.

Gäste:
Christian Heller, hallenprojekt
Sebastian Sooth, hallenprojekt
Christoph Fahle, Betahaus
Patrick Tanguay, Station C, Montreal

Ablauf:
19:00 Tach sagen, Bier trinken
19:30 Begrüßung & kurze Einführung ins Thema Open Workspaces und Coworking
19:45 Kurzpräsentationen & Praxisworkshop Coworking (Betahaus, Station C & Hallenprojekt)
20:45 Creative Commons News
21:00 Ausklang

Fakten:
Datum 23.04.09
Ort: newthinking store, Tucholskystraße 48, 10117 Berlin
Beginn: 19:00 Uhr
Mehr Info im openeverything-mixxt-Netzwerk

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Cologne Commons: Konferenz & Festival für freie Musikkultur

Am 12. und 13. Juni 2009 findet in Köln die Cologne Commons statt, tagsüber Konferenz für freie Musik, abends Festival mit freier Musik.

cologne-commons

Website und Programm stecken noch in einer frühen Betaphase, dennoch finde ich den Termin jetzt schon vormerkenswert.

Ziel der Cologne Commons

Die Cologne Commons versteht sich als Plattform für freie Musik, Netlabels und Künstler. Während die Konferenz in Workshops und Diskussionen Wissen an Künstler vermittelt, stellt der Konzertteil junge, engagierte und im Internet erfolgreiche Musiker und Netlabels vor. Den Fokus richtet die Cologne Commons zielgenau auf die Möglichkeiten und Chancen des Webs. In Theorie und Praxis beweist die Cologne Commons, dass das Internet eine außergewöhnliche Plattform für junge und unbekannte Künstler ist und demonstriert die neuen Vorteile des Mediums anstelle es zu verteufeln.

In Workshops und Panels soll erörtert werden, „wie die digitale Kopie und das Web die alten Strukturen der Medienindustrie zerbröseln … und neue digitale und demokratische Chancen für alle entstehen!“

Zum Glück gibt es Alternativen. Anstelle auf Panels in Diskussionen zu jammern, stellt sich die Cologne Commons der Herausforderung und bietet jungen und aufstrebenden Musikern einen Orientierungspunkt im derzeitigen Chaos. Einige der Zauberworte heißen Creative Commons, Aufmerksamkeitsökonomie, virale digitale Selbstvermarktung und Synergieeffekte. Insbesondere den Anstoß von Synergieeffekten mit verwandten Bereichen wie zum Beispiel der aufstrebenden Computerspielbranche oder der Video-, VJ- und Demoscene will die Cologne Commons initialisieren.

Um über Programmaktualisierungen etc. auf dem Laufenden zu bleiben und den Termin nicht aus den Augen zu verlieren, empfiehlt sich der handliche twitterstream von colognecommons.

Um sich in das Thema einzulesen, empfiehlt sich die regelmäßige Lektüre von phlow.net und neuerdings auch netaudio-cologne. Zum Einsehen z.B. der Elektrische Reporter zum Thema Urheberrecht 2.0 oder Digital Tools, und zum Einhören das Netlabel 12rec.

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Valkaama: Call for Open (Source) Soundtrack

Vor ein paar Tagen machte mich Tim Baumann, der Kopf des kollaborativen Open Source Filmprojektes Valkaama, auf seine Suche nach einem Open Source Soundtrack aufmerksam, die ich hier gerne weitergebe. Valkaama ist ein Open Source No-Budget Drama in Spielfilmlänge und beruht auf dem gleichnamigen Roman von Hendrik Behnisch. Der Titel kommt aus dem finnischen (valkama + kaamos) und bedeutet soviel wie Heimat + Polarnacht.

Valkaama wird von einem Open Soundtrack Projekt begleitet, das sich zum Ziel gesetzt hat, einen freien Soundtrack zum Film zu schaffen. Mit Elusive Bonds und einer der Remix Versionen von Crossroads haben wir bereits zwei Songs. Das Ziel ist es, später eine komplette CD mit exklusiven Musiktiteln zum Film veröffentlichen zu können. Wenn Du oder Deine Band einen Song beisteuern wollt, würden wir uns sehr freuen. Einzige Bedingung: Der Song sollte inhaltlich und/oder von der Stimmung her zu Valkaama passen und unter der Lizenz Creative Commons by oder Creative Commons by-sa stehen. Da wir noch viel lieber einen Open Source Soundtrack machen würden, sind Quellmaterialien vom Song natürlich sehr willkommen.

Der Trailer lässt ganz gut auf die Stimmung des Filmes schließen und regt hoffentlich die eine oder den anderen MusikerIn an, ein eigenes Stück beizusteuern.

Neben dem kompletten Quellmaterial des Films stehen natürlich auch die bereits vorhandenen Tracks unter einer Creative Commons Lizenz bereit. Ein Remixen ist hier also ausdrücklich erwünscht. Sehr sehens- und hörenswert, wie ich finde.

Wenn ihr selber Musik macht, die Chancen von CC-Lizenzen nutzen und dieses Projekt damit unterstützen möchtet, wäre das eine großartige Sache. Wenn ihr Leute kennt, auf die diese Beschreibung zutrifft, erzählt es weiter! Tims Kontaktdaten und weitere Informationen gibt es drüben bei Valkaama.

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„CC Salon Berlin“ und „openeverything focus“

Aufgrund der großen Resonanz nach dem openeverything camp im Dezember 2008 haben wir uns entschieden, in einer Veranstaltungsreihe einzelne Initiativen, die offene Modelle der Zusammenarbeit nutzen, ausführlich zu präsentieren. Ab dem 26. Februar findet openeverything focus jeden vierten Donnerstag im Monat statt. Besonders freuen wir uns, dass die Creative Commons Community mit im Boot ist und ab sofort der CC-Salon gemeinsam mit den openeverything Events stattfindet.

cc-salon-berlin

Mit der Reihe wollen wir Initiativen und Netzwerken eine stetige Live-Begegnungsplattform verschaffen. Eins unserer Ziele ist es, über die Grenzen der Veranstaltungen hinaus ein Bewusstsein für neue und parallele Denk-, Business-, Arbeits- und Gesellschaftsformen zu schaffen. Die Dokumentation der Veranstaltungen ist uns daher besonders wichtig. In den Treffen sollen Fachbereiche intensiv zusammengeführt und einzelne Projekte ausführlich vorgestellt werden. Auch Fragen zum begrifflichen und geschichtlichen Hintergrund erhalten ihr eigenes Forum.

openeverything_cc_salon_berlin

Am 26. Februar möchten wir alle Interessierten zum Auftakt der Reihe in den newthinking store Berlin Mitte einladen. Auf dem Programm stehen eine von uns vorbereitete Ergebnis-Session zum Event im Dezember, ein Gastvortrag (aller Voraussicht nach zum Thema open knowledge) und die feierliche Fusion von CC-Salon und openeverything focus.

Folgende Themen sind für die nächsten Treffen in Planung: Open Design, Open Education, Openworkspaces & Co-Working, Open vs. Commons, Open Business.

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Bundesarchiv stellt 100.000 Bilder unter CC online

Die Nachrichten über die Verwendung von Creative Commons Lizenzen von „offiziellen Stellen“ scheinen sich gerade zu häufen.

Heute haben der Wikimedia e.V. und das Bundesarchiv eine erfreuliche Kooperation bekannt gegeben: Das Bundesarchiv spendet der freien Online-Enzyklopädie Wikipedia ca. 100.000 digitalisierte Bilder, die z.B. Ereignisse und Personen der deutschen Kolonialgeschichte, der Weimarer Republik, der Zeit des Nationalsozialismus, der DDR und der Bundesrepublik Deutschland zeigen. Die Bilder werden wohl in den nächsten Tagen online gestellt.

Damit die Nutzungsbedingungen der Bilder kompatibel mit denen der Wikimedia Commons (der freien Datenbank für Bilder, Videos, Musik und gesprochene Texte) sind, hat man sich für die Copyleft-Lizenz CC-BY-SA entschieden. Diese erlaubt neben der kommerziellen Nutzung z.B. auch die Bearbeitung der Bilder.

Markus Beckedahl hat Mathias Schindler vom Wikimedia e.V. Vorstand und dem Wikimedia Foundation Communications Committee dazu interviewt:

netzpolitik.org: Das Projekt klingt ja sehr vorbildlich. Kann man hier von einer Vorbildfunktion für andere öffentlich-finanzierte Einrichtungen sprechen? Was wünscht sich Wikimedia in diese Richtung?

Mathias Schindler: Es wäre für die Erhaltung und Zugänglichmachung des kulturellen Erbes in Deutschland, Europa und der Welt natürlich mehr als hilfreich, wenn mehr Mittel für Digitalisierung zur Verfügung stünden. Wie gesagt, es warten noch mehr als 10 Millionen Bilder alleine beim Bundesarchiv auf ihre Digitalisierung (fairerweise muss man anmerken, dass darunter auch viele Bilderserien sind, also der gleiche Politiker oder gleiche Panzer einige Male hintereinander). Wenn die Inhalte dann aber einmal digital verfügbar sind, sollte die Öffentlichkeit über so viele Kanäle und so einfach wie möglich darauf zugreifen können.

Das gleiche gilt für aktuell neu erstellte Inhalte: Was aus öffentlichen Mitteln finanziert ist, sollte bereits von Anfang an der Öffentlichkeit zur uneingeschränkten Verwendung freistehen. Die Kooperation mit dem Bundesarchiv ist deshalb sehr wichtig, denn sie zeigt auf, was alles mit Inhalten möglich ist, sobald sie Teil der Allmende geworden sind.

Ich kann mich Markus nur anschließen und mich über diese „kleine Revolution für deutsche Verhältnisse“ sehr freuen! Vielen Dank, liebes Bundesarchiv!

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Team Deutschland: Neue NDR-CCartoonsatire

Beim NDR startet diese Woche Team Deutschland, „die erste gezeichneten Satireshow im deutschen Fernsehen“.

[W]er auffällt, umfällt oder sonst wie reinfällt in Deutschland, wird von den Zeichnern der ersten gezeichneten Satireshow im deutschen Fernsehen gnadenlos aufs Korn genommen. Von Ackermann bis Aliens, von Bahn bis Bundespräsident geht es quer durch Politik, Kultur und Gesellschaft…

Da Fernsehen bekanntermaßen tot ist, ist das eigentlich noch keine Meldung wert. Aber: der NDR kann auch Internet und stellt die Folgen als Podcast zur Verfügung. Allerdings nicht einfach „nur so“ zum Anschauen, sondern auch zum Mitnehmen und Weitergeben. Mit Team Deutschland setzt der Sender sein Pilotprojekt fort und stellt auch diese Serie unter eine Creative Commons Lizenz!


Teil 1 wurde bereits heute Nacht gesendet, der Podcast steht ab Freitag zur Verfügung.

(via Meike, der sicherlich auch ein bisschen Dank gebührt für diese gute Nachricht :) )

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BarCamp Hamburg – ich bin drin

KurzerLängerer Zwischenbericht vom BarCamp in Hamburg (bchh08), das dieses Wochenende in den Räumen von OTTO stattfindet: Ein großes Hallo zur Begrüßung, viele bekannte und von mir geschätzte Gesichter, natürlich auch einige übliche Verdächtige. Glücklicherweise habe ich mir die Party gestern Abend gespart und bin somit heute kommunikations- und aufnahmefähig.

Zwei Pluspunkte sofort vorweg: Die T-Shirts (von ABT) kann man auch in seiner Freizeit anziehen, ohne gleich als Litfasssäule diffamiert zu werden. Sehr schick. Das Frühstück war sehr reichhaltig, und obwohl dieser Berg von Mett eher durch Unappetitlichkeit auffiel, kamen Menschen mit den besseren Argumenten (z.B. VegetarierInnen) völlig auf ihre Kosten.

Bei der Begrüßung und Sessionplanung wurde vom Orga-Team nochmal darauf verwiesen, dass die Sessions weniger Vortrags- und mehr Diskussionscharakter haben sollen und der Zeitrahmen eher eine Orientierung bieten und Dynamik zulassen sollen. Also mehr Bewegung wagen, das fehlte bei den letzten BarCamps und soll heute und morgen wieder besser oder „back to the roots“ werden.

Die vorgestellten Sessions schienen anfangs alle sehr businesslastig, später kamen dann doch noch recht interessant anmutende Vorträge hinzu. Oliver Ueberholz wird z.B. über die Marketingstrategie von Obama reden, Jan Tißler über die Zukunft von Blogs („ggf. müssen wir nach 5 Minuten abbrechen und Kaffee trinken gehen“) und Michelle Thorne, John Weitzmann und ich bieten eine Session zu Creative Commons an.

Das Netzwerken klappt auch gut, ich hatte bereits die Ehre, ben_ endlich auch mal in echt und nicht nur im Lesen kennen zu lernen :)
[…]

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