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Diplomarbeit

Creative Commons Lizenzen:
Chancen und Risiken für das Management von Non-Governmental Organisations

Abstract (deutsch)
In dieser Diplomarbeit werden die Chancen und Risiken der Creative Commons Lizenzen (CCL) für das Management von Non-Governmental Organisations (NGOs) aufgezeigt und untersucht. Das Konzept der Creative Commons Lizenzen wird zunächst in das Spannungsfeld zwischen „geistigem Eigentum“ und „digitaler Allmende“ eingeordnet und ausführlich vorgestellt. In der Betrachtung des NGO-Managements werden die Stakeholder der Organisationen spezifiziert. Die theoretischen Erkenntnisse der Arbeit geben zusammen mit den Ergebnissen einer Befragung von vier NGO-Verantwortlichen Hinweise, wie eine NGO die Chancen der CCL nutzen und deren Risiken vermeiden kann. Die vorliegende Arbeit liefert neun Hypothesen über dieses weitgehend unerforschte Untersuchungsgebiet, die sich aus Theorie und Empirie ableiten und hiermit als vorläufig verifiziert betrachtet werden. Zusammenfassend gelangt die Untersuchung zu dem Ergebnis, dass die Chancen der CCL gegenüber den Risiken überwiegen. Sie stellt aber auch fest, dass eine abschließende Bewertung dieser Faktoren nie losgelöst vom Dialog zwischen der NGO und ihren Stakeholdern erfolgen darf. Deren individuelle Einstellung zu einer freien Lizenzierung digitaler Informationsgüter muss die NGO bei der Einführung der CCL stets berücksichtigen. Ferner soll diese Arbeit NGOs und informationswissenschaftlich Interessierten Anregungen für den erfolgreichen Umgang mit Informationsgütern und den Einsatz freier Lizenzen geben.

Und hier ist sie: Meine Diplomarbeit.

Die Arbeit ist unter der Creative Commons BY-NC-SA lizenziert. Ihre Verbreitung ist hiermit ausdrücklich erwünscht! Über Feedback, Fragen, Anregungen oder Jobangebote würde ich mich sehr freuen. Ihr könnt dafür entweder die Kommentarfunktion nutzen oder mir unter nicole ät antischokke punkt de eine Mail schreiben. Viel Spaß damit und danke für Euer Interesse.


Diploma Thesis
Creative Commons Licences:
Chances and Risks for the Management of Non-Governmental Organisations

Abstract (english)
This diploma thesis points out and analyses chances and risks of Creative Commons Licences (CCL) for the management of Non-Governmental Organisations (NGOs). Initially, the CCL-concept is described in detail and integrated in the conflicting priorities of „intellectual property“ and the „digital commons“. In the section on NGO-management, the organisation’s stakeholders are specified. Four interviews with responsible persons from NGOs complement the theoretical findings of this study. The results should advice NGOs how to profit from the CCL’s chances and how to avoid their risks. Nine hypotheses about this relatively unexplored topic are provided, which derive from theoretical and empirical approaches and which are hereby regarded as provisionally verified. In summary, this work comes to the conclusion that the chances in adopting the licences outweigh in relation to their risks. Additionally, it states that the dialogue between the NGO and its stakeholders should carefully be taken into account in the final evaluation of these factors. During the implementation of the CCL, the NGO always has to consider their individual attitude towards a free licensing of digital information goods. Furthermore, this work should give NGOs and persons interested in the knowledge society suggestions for a successful handling of information goods and the employment of free licences.

Click here for the PDF: My Diploma Thesis.

My thesis is licensed under a Creative Commons BY-NC-SA. Its dissemination is highly appreciated! I am looking forward to your feedback, questions or job offers. You can leave a comment or write an email to nicole at antischokke dot de. Enjoy it and thanks for all the fish for your interest.

27 Kommentare zu “Diplomarbeit”

  1. bruda ebb am 17. Jan. 2007 um 23:02

    fein fein… bald kommt meine auch. jahwohl… ja.

  2. Stubentiger am 17. Jan. 2007 um 23:24

    Wieso Jobangebote? Was machen die Überlegungen für den Doktortitel?
    Nein im Ernst, hab noch nicht die ganze Arrbeit gelesen, spätestens nach Karneval, egal wie, schön, dass sie es endlich gibt, mach ruhig weiter.

  3. the hu`sband am 17. Jan. 2007 um 23:53

    juchuuuu
    meine traminformationswirtin (aka die SEKTretärinin steht hinterm thresen) du hast et jeschafft
    we got some äktschn in the kist and bald your kist will be tranSPORTable
    luv from the enthauptstadt

  4. Herr Dezernent Stefan Föcker am 18. Jan. 2007 um 08:07

    Liebe Frau Informationswirtin Nicole Ebber ,

    das ist eine großartige Arbeit.
    Eindeutig großartig, da ich schon Schwierigkeiten hatte die erste Seite zu lesen und zu verstehen !
    Das zeugt , trotz böser Zungen, von ganz großen Können !
    Ein neues Fundament auf diesem Gebiet wurde gegossen !
    In tiefester Hochachtung
    Herr Dezer´nent Stefan Föcker

  5. SimSullen am 18. Jan. 2007 um 16:58

    oho, endlich geschafft… herzlichen glückwunsch dazu!
    hoffentlich hast du nach der ganzen arbeit nicht eine cc-phobie
    und vielleicht trifft man sich auf der ein oder anderen cc affinen veranstaltung… ich fänd´s nett. und jetzt lass es dir erstmal gut gehen :) – und ich werd jetzt mal schauen ob ich deinen ausführungen halbwegs folgen kann…

  6. Mario am 24. Jan. 2007 um 12:16

    Tolle Arbeit! Matthias Kirschner hatte sich auch schon mit dem Thema beschäftigt: “Warum Organisationen, die mit Entwicklungsländern kommunizieren, Freie Software einsetzen müssen” (http://www.perspektive89.com/blog/matthias_kirschner). Ich finde deine Arbeit ist wirklich sehr gut aufgebaut und verständlich geschrieben für jeden, der ein bisschen Willen aufbringt, das Problem zu verstehen. Die Erkenntnisse sind wichtig und tragen zur Aufklärung über die Vorteile des Einsatzes von freien Lizenzen bei. Eine freie und gerechte Gesellschaft braucht freie Informationen und freies Wissen! Ich hoffe viele Leute lesen die Arbeit!

  7. nicole am 24. Jan. 2007 um 15:37

    Herzlichen Dank für Eure erfreulichen Kommentare! Ich freue mich, wenn die Arbeit die richtigen Leute erreicht und vielleicht auch den einen oder die andere SkeptikerIn überzeugen bzw. zum Denken anregen kann. In diesem Sinne: Spread the Message…

  8. me, myself, my macintosh am 26. Jan. 2007 um 19:09

    CC für NGOs: Geistiges Eigentum vs. digitale Allmende…

    Auf Nicole Ebbers Diplomarbeit habe ich schon einige Kollegen direkt aufmerksam gemacht: „Creative Commons Lizenzen –
    Chancen und Risiken für das Management von Non-Governmental Organisations“ (PDF). Nicole hat sie jetzt auch auf dem Kölner Web…

  9. Hans Loepfe am 21. Sep. 2007 um 20:37

    Hallo Nicole

    am 16.9.07 sandet ich Dir zwei eMails mit meiner Anfrage an deine eMail Adressen.

    Bis heute habe ich von Dir keine Antwort erhalten und frage Dich daher, ob Du diese überhaupt jemals erhalten hast. Teile mir doch bitte mit wohin ich meine Anfragen senden soll, damit Du mir diese Hoffentlich beantworten kannst.
    Mit besten Grüssen aus der Schweiz
    Hans.

  10. nicole am 21. Sep. 2007 um 21:51

    @Hans:
    ich habe dir schon vor einigen tagen geantwortet, komisch, dass nichts
    angekommen ist. ist jetzt was da? hab die mail nochmal geschickt.

  11. mixxt » mixxt beim SocialCamp in Berlin am 22. Jun. 2008 um 20:07

    [...] Interesse zum SocialCamp gefahren. Ich habe in meiner Diplomarbeit die Chancen und Risiken von Creative Commons in NGOs untersucht und beschäftige mich seit dem mit dem Anschluss von NGOs ans Web [...]

  12. photoappar.at - Interview mit Nicole Ebber über Creative Commons am 27. Jun. 2008 um 05:03

    [...] Ebber: Ich bin Informationswirtin und habe die CC-Lizenzen in meiner Diplomarbeit “Creative Commons: Chancen und Risiken für das Management von Non-Governmental Organisations” untersucht. Seitdem bin ich fasziniert von den Möglichkeiten der Open Content Lizenzen [...]

  13. Der-Albert.com sein Blog! am 07. Jul. 2008 um 10:41

    Dieses Blog steht unter einer Creative Commons-Lizenz…

    Dieses Blog steht unter einer Creative Commons-Lizenz…

  14. Creative Commons für NGOs - Commonspage.net am 03. Aug. 2008 um 19:43

    [...] Ebber hat ihre Diplom-Arbeit über cc in NGOs geschrieben – habe ich nicht gelesen, aber es stehen bestimmt einige interessante Sachen [...]

  15. Abschlussarbeiten über Creative Commons : FreieNetze.de am 14. Sep. 2008 um 02:04

    [...] Ebber, Nicole (2006): Creative Commons Lizenzen: Chancen und Risiken für das Management von Non-Governmental Organisations <http://www.antischokke.de/meine-diplomarbeit/&gt;. [...]

  16. Barcamp Hamburg: Creative Commons 101 am 22. Nov. 2008 um 14:17

    [...] 2:16 PM … the thesis is on the web (in german) on Nicole’s website. [...]

  17. Nicole Ebber | Cologne Commons am 06. Mai. 2009 um 12:25

    [...] Ebber gehört zu den Creative Commons-Spezialisten. In ihrer Diplomarbeit „Creative Commons Lizenzen: Chancen und Risiken für das Management von Non-Governmental [...]

  18. Berlin Web Week / Socialbar - 7.7.2009 am 29. Jun. 2009 um 21:04

    [...] Nicole Ebber: “Chancen und Risiken von Creative Commons Lizenzen für NGOs” (Diplomarbeit) [...]

  19. antischokke » Open content licensing for foundations? am 29. Aug. 2009 um 18:52

    [...] Diplomarbeit [...]

  20. John Dean am 09. Sep. 2009 um 21:16

    Die Formulierung “vorläufig verifiziert”, pardon, wirkt auf mich wissenschafttheoretisch unfundiert. Möge ich mich irren. Mehr oder minder logische Ableitungen aus – umstrittenen – Theorien sind keine Verifikationen, und methodologisch höchst fragwürdige Befragungen eignen sich, leider, auch nicht für Verifikation/Falsifikation, sondern – immerhin – als Gelegenheit zur Aufstellung von Hypothesen und Untersuchungsansätzen.

    Ich will dir deine Arbeit nicht madig machen, aber vom Vorgehen her fehlt es in deiner Arbeit an genau dem, was ernste Sozialwissenschaft ausmacht. Es wäre weniger wichtig gewesen, dass du die Stellen untersuchst, wo du abgeleitete Thesen mittels der Befragungen für “verifiziert” hältst, sondern – und das verdient stets den größeren Raum – wo sich Widersprüche zu den eigenen Annahmen fanden.

    So ähnlich also wie ein Experimentator, der sich anhand eines “misslungenen” Experimentes fragt, warum etwas schief ging, und warum das erwünschte Resultat verfehlt wurde.

    Im Übrigen fällt mir an deiner Arbeit auf, wie stark du von Idealismus und Ideologie geleitet bist. Nicht, dass das schlimm ist. Aber im Rahmen einer wissenschaftlichen Arbeit sollte man/frau so gründlich darauf verzichten, wie es nur irgend möglich ist.

    Das mag schwer fallen, weil es viele schlechte Vorbilder gibt, die von diesen Grundsätzen abweichen. Ich versuche das mal an einen einzelnen, m. E. sehr typischen, Satz in deiner Arbeit zu verdeutlichen. Du schreibst (S. 98):

    Die CCL bieten der NGO die Chance, intern eine offene Organisationskultur zu schaffen und in der Öffentlichkeit einen Bewusstseinswandel hinsichtlich des Umgangs mit digitalen Informationsgütern herbeizuführen.

    Himmel!

    Warum in aller Welt sollte ein NGO an sowas überhaupt Interesse haben? Den allermeisten NGOs dürfte, pardon, es herzlich egal sein, wie sich der allgemeine “Umgang mit digitalen Informationsgütern” entwickelt. Sie haben schlicht andere Ziele.

    Stell dir als Beispiel einfach einmal eine beliebige Tochterorganisation der INSM vor. Die haben, schlicht vom Organisationszweck her (Beeinflussung der Öffentlichkeiten und der Politik im Sinne von an Arbeitgeberinteressen orientierter Ideologie/politischer Praxis) wirklich nun gar kein Interesse an sowas.

    Mithin, sofern ich hier nicht völlig falsch liege, ist deine “Hypothese” (bei der nicht genau genug klar wurde, wie du sie abgeleitet hast) schon einmal – in bestimmten Fällen jedenfalls – falsch. Sie kann garnicht verifiziert werden – durch gar keine Befragung auf der Welt. Auch ist es falsch zu glauben, dass alle NGOs (quasi: “die Guten”) Interesse an offenen Organisationsstrukturen haben.

    Ich will nicht sagen, dass der Mensch schlecht ist (das meine ich auch nicht), aber der Interessenmix derjenigen, die sich in NGOs an leitender Stelle betätigen, dürfte sehr gemischt ausfallen. Neben reinstem Idealismus (doch: ist mir begegnet) könnte ich den Fall eines Kriminellen aufführen, der im Bereich OK und BTMG zentnerweise Dreck am Stecken hatte – und in dessen Umfeld es zu Tötungsdelikten gekommen ist. Dieser Mensch nun, der ein NGO leitet, für den hat das NGO einen eindeutigen Zweck: Verschleierung seiner nach wie vor kriminellen Existenz, Ermöglichung einer Inszenierung einer Von-Saulus-zu-Paulus-Wandlung.

    Es funktioniert (für ihn) sogar. Aber du wirst verstehen, dass dieser Mensch genau das Gegenteil einer offenen und transparenten Organisationsstruktur anstrebt. Und – ganz zweifellos – handelt es sich um ein NGO. Er würde sogar, wenn er sich damit eine positive Öffentlichkeitswirkung erhoffen könnte, die Einführung von CCL trotz der öffnenden Wirkung befürworte. Indes, die CCL-Thematik spielt im Arbeitsgebiet seiner NGO schlicht keine Rolle.

    Du behältst dann zwar immer noch Recht, in deiner “Hypothese”, dass CCL “eine Chance bietet” – nur hast du unterlassen zu prüfen, für wen genau es überhaupt interessant ist, eine derartige Chance zu haben oder zu ergreifen.

    Mit anderen Worten: Du hast deine eigene “Hypothese” nicht genau genug kritisiert – und deine Untersuchung bzw. Befragung voran getrieben, ohne zunächst einzuschätzen bzw. zu überprüfen, wie weit die Gültigkeit der impliziten Annahmen deiner “Hypothese” reicht.

    Nimm meine Anmerkungen bitte nicht als Versuch, dir an den Karren zu fahren. Im Moment hast du ohnehin ganz andere Sorgen, wo ich für dich auf einen möglichst glimpflichen Ausgang hoffe.

  21. Wikimedia Blog : Zwei neue Kollegen am 01. Mrz. 2010 um 12:56

    [...] 2007 hat Nicole ihr Studium der Informationswirtschaft mit einer Diplomarbeit zum Thema “Creative Commons Lizenzen: Chancen und Risiken für das Management von Non-Governmental Organisation…” abgeschlossen. Danach arbeitete sie für die mixxt GmbH in Bonn, wo sie den Bereich [...]

  22. Wikimedia Blog » Blog Archive » Als Projektmanagerin bei Wikimedia Deutschland am 07. Feb. 2011 um 11:09

    [...] und internationalen Community kennen und lebte mich ein. Und durch meine vorherige Mitarbeit in der Creative-Commons-Community war ich mit der Idee von freier Kultur und freiem Wissen vertraut. Umso mehr freue ich mich jetzt, [...]

  23. Wikimedia Blog » Blog Archive » Creative Commons Global Summit 2011 am 29. Sep. 2011 um 23:12

    [...] an globalen Communities zum Thema Freies Wissen. Zum anderen habe ich 2006 meine Diplomarbeit zu Creative Commons in NGOs geschrieben, dazu viele Vorträge gehalten und versucht, andere Leute mit meiner Begeisterung für [...]

  24. Creative Commons Global Summit 2011 » antischokke am 29. Sep. 2011 um 23:17

    [...] Diplomarbeit [...]

  25. Mädchenmannschaft » Blog Archive » Eisenhartes Bloggen am 09. Apr. 2012 um 09:37

    [...] das mit so einem eigenen Blog geht. Mein erster Plan war, darin unter anderem das Entstehen meiner Diplomarbeit zu begleiten und meine Thesen für und gegen die Verwendung von Creative-Commons-Lizenzen zu [...]

  26. Was zu feiern: 10 Jahre Creative Commons » antischokke am 23. Nov. 2012 um 14:56

    [...] Diplomarbeit [...]

  27. Wilbur am 28. Jul. 2014 um 14:32

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