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Frohe Botschaften beim Open Music Contest

Letzte Woche wurde ich zur offiziellen Botschafterin des Open Music Contests ernannt. Dazu gibt es sogar eine Pressemitteilung:

Nicole ist seit längerem in der deutschen Creative Commons Community aktiv — sie schrieb ihre Diplomarbeit über den Einsatz von CC in Nichtregierungsorganisationen (NGOs), gab Workshops und Vorträge zu dem Lizenzmodell und gründete mit M.eik Michalke die Creative Commons User Group Rhein-Ruhr (ccugrr). Für den Sampler zum OMC#3 arbeitete sie bereits maßgeblich am Text im Booklet. Sie unterstützt Zeitgeisty und bloggt.

Da sie immer wieder großes Interesse am Contest zeigte und ihn schon auf diversen Veranstaltungen vorstellte (sie vertrat den OMC u.a. bei den Feierlichkeiten zum fünften Geburtstag von Creative Commons in Berlin, sowie kürzlich auf dem BarCamp in Essen mit dem Schwerpunkt „Musik im Internet“), an denen wir selbst nicht teilnehmen konnten, schien es uns angebracht, sie offiziell in unser Team einzuladen. Wir freuen uns sehr, daß Nicole das neue Amt entzückt annahm und sich sogleich auf ihre „Antrittsmission“ vorbereitete: Vom 2.-4. April 2008 besucht sie zum ersten Mal als frohe OMC-Botschafterin die Web2.0-Konferenz re:publica ’08 in Berlin.

Herzlichen Dank an die Organisatoren, allen voran M.eik Michalke für die Ernennung. Ich freue mich auf gute Zusammenarbeit und darauf, die frohe Botschaft in die Welt zu tragen!

Beim Open Music Contest handelt es sich um einen Bandwettbewerb, zu dessen Teilnahmebedingungen es zählt, die eingesandten Stücke unter einer Creative Commons Lizenz zu veröffentlichen. Dieses Jahr findet der 4. Wettbewerb statt, der wie immer vom Asta Marburg organisiert wird. Viele Sponsoren und Förderer machen eine CD-Veröffentlichung möglich, so daß die CDs kostenlos an alle OMC-Fans verteilt werden können. Einige CDs vom letzten Jahr gibt es noch, und ich werde einen ganzen Karton mit zur re:publica bringen und dort verteilen. In diesem Sinne, always remember: „Music wants to be free“. Rock on…

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Best Of Netlabels: “Their Finest Hour Vol. 2?

Gerade bei Markus entdeckt: Das Phlow-Magazine hat eine neue Compilation Best Of Netlabels: “Their Finest Hour Vol. 2? veröffentlicht. Die Songs stehen als Download und Stream für euch bereit, und natürlich lässt mo. an seine Musik nur Creative Commons Lizenzen. Cool!

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Ich freu mich schon darauf, mo. am Wochenende beim BarCamp Ruhr, dessen „Nebenschwerpunkt“ das Thema Musik und Netlabels ist, zu treffen.

Mehr dazu in Kürze!

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FREE BEER macht sich schön für die re:publica

Letzte Woche Samstag haben wir (mit Unterstützung von zeitgeisty.cc, newthinking communications und Creative Commons) es endlich geschafft, unser Vorhaben, in Deutschland auch mal ein FREE BEER zu brauen, in die Tat umzusetzen. In der Hausbrauerei Hops & Barley in Berlin Friedrichshain ging es ab mittags nach dem Motto „free as in free beer“ zur Sache. Obwohl wir eine für Berliner Wochenend-Verhältnisse recht frühe Uhrzeit angesetzt hatten, waren ca. 30 Leute vor Ort um zu sehen und zu hören, was es denn nun mit dem Bierbrauen im Allgemeinen und mit dem FREE BEER im Besonderen so auf sich hat.

Nach der Begrüßung durch Michelle Thorne von Creative Commons International und mich (im Namen von zeitgeisty.cc) hat Philipp, der Braumeister des Hops & Barley, eine kleine Einführung in die Kunst des Bierbrauens gegeben. Normalerweise wird ja in Deutschland nach dem Reinheitsgebot (an unser Bier lassen wir nur Wasser, Hopfen, Malz und Hefe) gebraut, beim FREE BEER kommt allerdings mit dem Guarana noch eine weitere Zutat hinzu. Eigentlich hätten es Guarana-Bohnen sein sollen, die waren aber in ganz Berlin nicht aufzutreiben, weswegen wir dann auf Pulver ausweichen mussten (wer weiß, wo man Bohnen bekommt, möge uns bitte mal einen Hinweis geben!).

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bild 1 von antischokke unter CC, bild 2 von kcu unter CC

Unser Rezept orientiert sich an den Versionen 1.0 und 3.0, allerdings befand Philipp eine Malzsorte für austauschbar und einzelne Temperaturen für variabel. Somit haben wir die Freiheit der Creative Commons Lizenz ausgenutzt und nach dem Share Alike-Prinzip eine neue Version des FREE BEER erschaffen, Version 3.5! In Kürze werden wir dieses Rezept natürlich auch online veröffentlichen. Die verschiedenen Versionsnummern resultieren übrigens aus der fortschreitenden Verbesserung der Rezepte, ähnlich wie bei Software werden mit jeder Version einzelne Fehler bzw. Bugs behoben.

Nach der praktischen Vorführung der Mischung von Malz und Wasser im Braukessel wurde dann noch ein wenig über die Entstehung der FREE BEER-Idee, Freie Software und Creative Commons geplaudert. Ich sage bewußt nicht „vorgetragen“, es war eher eine gemütliche und entspannte Runde mit Fragen und Antworten aus dem Publikum. Ganz spontan philosophierte dann noch jemand über die Kulturgeschichte des Bieres. Zur Fußballzeit wechselte langsam das Publikum, die ersten brauchten wahrscheinlich einen Mittagsschlaf, denn zum leckeren, selbstgebrauten Hellen und Dunklen bzw. dem Cider aus den Zapfhähnen konnte in so einer Atmosphäre kaum jemand Nein sagen.

Der Brauvorgang an sich dauerte den ganzen Tag, es wurde noch Hopfen, Hefe und Guarana dazugegeben und so gab es zwischendurch immer wieder etwas zu sehen, zu fragen und zu trinken :) Ein paar Leute, die sich zwischendurch an den Fensterscheiben die Nase plattgedrückt haben, waren übrigens irritiert, dass es sich bei der Ankündigung von FREE BEER nicht um Freibier handelte. Größere Ausschreitungen und Massenplünderungen konnten aber verhindert werden. Später wurde das Bier im Keller in den Gärtank abgefüllt und dort gärt und lagert es dann glücklich bis an sein Ende. Ihr alle habt die Chance, bei diesem Ende dabei zu sein: im Rahmen der re:publica dürfen wir, ebenfalls in Anwesenheit des Braumeisters, endlich in den Genuss des FREE BEER in Version 3.5 kommen!

Neben der Ankündigung bei Creative Commons und FreeBeer.org hat sogar die Süddeutsche jemanden vorbeigeschickt, um über die Brauaktion zu berichten. Dabei ist (abgesehen von kleinen Fehlern) ein ganz netter Artikel Computernerds: Zwischen Freiheit und Freibier herausgekommen:

Open Source, Free Software, Creative Commons – was genau hinter diesen Begriffen steckt, wissen nur wenige. Digitale Freiheitskämpfer wollen das ändern: Mit der Hilfe von Bier. Aber auch das ist nicht ganz einfach.

Das war eine wunderbare Aktion, die sicherlich nicht die letzte dieser Art bleiben wird. Es hat Spaß gemacht, vielen Dank!

Ein Kommentar
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Kein Freibier sondern FREE BEER

Für unsere Brau-Aktion am Samstag hat Kai jetzt auch einen Flyer gebastelt.

Diesen Samstag

Kommt zahlreich!

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Die (R)evolution des Urheberrechts

Auf streitbar.org ist ein Artikel über Creative Commons inklusive eines Interviews mit m.eik michalke erschienen.

„Raubkopierer sind Verbrecher“ – diese Botschaft versucht die Musikindustrie seit Jahren unter das Volk zu bringen. Seit einigen Jahren zeigt die Organisation „Creative Commons“ aber eine Alternative auf, wie Künstler selbst über ihre Werke bestimmen können. Meik Michalke, Organisator des „Open Music Contest“ in Marburg, erklärt im Interview mit Martin Nitsche, warum vom neuen Modell Nutzer wie Künstler profitieren können.

Freedom of Choice

Sehr interessant, ausführlich und gut argumentiert. Macht euch selber ein Bild und lest schön!

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Free as in „FREE BEER“ – Brau-Aktion in Berlin

Wie bereits bei zeitgeisty und netzpolitik angekündigt, brauen wir ein leckeres Free Beer. Nur eins vorweg: Haltet euch Samstag, den 01.03. ab mittags frei. Und jetzt los:

„…you should think of free as in free speech, not as in free beer“ sagte einst Richard Stallman, der Pionier der Free Software-Bewegung und Gründer der Free Software Foundation. 2004 hat die Künstlergruppe Superflex zusammen mit einigen dänischen Studenten diesen Satz neu interpretiert und ein Bier gebraut, welches frei im Sinne von Freiheit und nicht im Sinne von Freibier daherkommt: FREE BEER

The project, originally conceived by Copenhagen-based artist collective Superflex and students at the Copenhagen IT University, applies modern free software / open source methods to a traditional real-world product – namely the alcoholic beverage loved and enjoyed globally, and commonly known as beer.

Das freie an diesem Free Beer: Sowohl das Rezept als auch das Label des Getränkes stehen unter einer Creative Commons Lizenz zur freien Verwendung. Das heißt, dass dieses Rezept nicht wie die meisten anderen Getränke geheim gehalten wird (z.B. Coca Cola, Bionade etc.), sondern eben nach Belieben nachgebraut und das Produkt sogar gewinnbringend verkauft werden kann. Natürlich immer unter der Voraussetzung, dass der Name des Originals und der „Erfinder“ genannt werden. Es ist sogar erlaubt, das Rezept nach eigenen Wünschen abzuwandeln, solange man das Ergebnis ebenfalls unter einer CC-Lizenz öffentlich zugänglich macht.

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Hops & Barley Berlin
Vor zwei Wochen hat in Berlin-Friedrichshain die Hausbrauerei Hops & Barley Berlin“ eröffnet. In einer ehemaligen Metzgerei in der Wühlischstraße 23 kann man täglich von 16 bis 2 Uhr hauseigenes Bier (Helles, Dunkles und Cider) sowie weitere alkoholische und antialkoholische Getränke genießen, demnächst gibt es sogar noch einen vegetarischen Imbiss. Persönliche Tests haben ergeben, dass sich ein Besuch aufgrund der köstlichen Getränke, der geschmeidigen Atmosphäre sowie des „Braumeisters aus Leidenschaft“ in jedem Fall lohnen.

Hops & Barley, Wühlischstraße
Foto von Kai unter CC – thanks for sharing!

Und jetzt kommt der Clou:
Am 1. März wird ab 12:30 Uhr in dieser Brauerei FREE BEER gebraut! Braumeister Philipp wird uns zu Beginn in die Geheimnisse des Bierbrauens einweihen und den ‚Schau-Brau-Vorgang‘ anschaulich kommentieren. Zusätzlich wird es kurze Vorträge zu Freier Software, Creative Commons Lizenzen und der Erfolgsgeschichte des FREE BEER geben. Ein Nachmittag im Zeichen von Bier und Freiheit, was will man mehr! Noch besser: Wenn euch beim Zuschauen und -hören dann das Wasser im Mund zusammenläuft, könnt ihr direkt vom frisch gezapften Hausbier probieren. Der Termin ist jetzt auch bei venteria aka wevent eingetragen.

Gelegenheit zur Verköstigung des FREE BEERS wird es dann im Rahmen der re:publica geben. Auch darauf solltet ihr euch schonmal freuen und, falls noch nicht geschehen, auch für die Konferenz anmelden. Also, stay tuned für weitere Informationen!

Nochmal zum mitschreiben…
Wann: 1. März 2008, 12:30 Uhr
Wo: Hops & Barley, Wühlischstr. 22/23, 10245 Berlin
Was: Free Beer brauen
Und sonst: venteria, upcoming 5 Kommentare

Unter: antischokke, Creative Commons     Kommentare deaktiviert für WordPress-Plugin: Creative-Commons-Configurator    

WordPress-Plugin: Creative-Commons-Configurator

Über einen Artikel auf Aral Balkan zum Thema Creative Commons-Lizenzierung von Blogs bin ich auf das WordPress-Plugin Creative-Commons-Configurator gestoßen. Mithilfe dieses Plugins kann ich meinem Blog sowie den einzelnen Artikeln und dem RSS-Feed die von mir gewünschte Lizenz standardmäßig zuweisen.

Folgende Features stehen nach Aktivierung in den WordPress-Einstellungen bereit:

  • Configuration page in the WordPress administration panel. No manual editing of files is needed for basic usage.
  • License selction by using the web-based license selection engine from CreativeCommons.org.
  • The license information can be reset at any time. This action also removes the options that are stored in the WordPress database.

Adds license information to:

  • The HTML head area of the every blog page (this is for search engine bots only – Not visible to human visitors).
  • The Atom, RSS 2.0 and RDF (aka RSS 1.0) feeds through the Creative Commons RSS module, which validates properly. This option is compatible only with WordPress 2 or newer due to technical reasons. It will not appear on versions older than 2.0.
  • Displays a block with license information under the published content. Basic customization (license information and formatting) is available through the configuration panel.
  • Some template tags are provided for use in your theme templates.

Die Konfiguration funktioniert über den intuitiv zu bedienenden Lizenzbaukasten und kann nach Belieben angepasst werden. Der Vorteil liegt außerdem darin, daß meiner Website Metadaten zugeordnet werden, die von Suchmaschinen interpretiert werden können.

Sehr praktisch, ich habs direkt mal für meine antischokke aktiviert, wie man unter dem Posting unschwer erkennen kann. Nutzt jemand von meinen LeserInnen dieses Plugin ebenfalls?

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