Archiv der Kategorie: 'Web 2.0'


Solid! Gold! BarCamp Cologne 3!

Nach einem Jahr Pause wird das Kölner BarCamp diesen Sommer zurückkehren in die heiligen Hallen der QSC AG.

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Am 6. und 7. Juni sollen neben dem für BarCamps charakteristischen, breiten Themenspektrum besonders Sessions zu Themen rund um Daten und Datenschutz angeboten werden. Schon jetzt sind Interessierte angehalten, Themenvorschläge zu machen oder sich Themen zu wünschen, über die sie gerne mehr erfahren möchten. Ergänzend hierzu möchte ich mich Franz anschließen:

Natürlich gibt es auch immer wieder Kritik über die Themen und die Bereitschaft mitzumachen. Dazu kann ich sagen: Wer mit den Themen nicht zufrieden ist, kann muss selbst welche auf die Agenda setzen. Das ist die mögliche Schwäche eines BarCamps aber auch seine größte Stärke.

Wie schon beim letzten Mal wird mir die große Ehre zu Teil, mit Franz und Sascha für die Organisation verantwortlich zu sein, und außerdem noch Igor und Mika im Team begrüßen zu dürfen.
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Mikroblogging und soziale Bewegungen

Zum einmonatigen Veröffentlichungsjubiläum möchte ich endlich auch auf den ausführlichen Beitrag zu Mikroblogging und sozialen Bewegungen bei mensch.coop hinweisen.

Timo beschreibt darin, wofür und in welchem Maße Dienste wie twitter oder Lanconica bereits von AktivistInnen genutzt werden, wie Microblogs überhaupt funktionieren und was zukünftig in dem Bereich denk- bzw. machbar ist. Außerdem führt er sehr viele Praxisbeispiele auf, der Artikel dient damit sehr gut als Einstieg für weitere Recherchen und eigene Aktionen.

2.2 First Publish, then Filter!

Was teilweise in (deutschsprachigen) aktivistischen Kreisen noch nicht richtig verstanden wurde, ist der Paradimenwechsel des Web2.0, der hinter den Mikroblogs steht. So sind Mikroblogs nicht nur eine neue Art dezentral bzw. mobil Informationen zu empfangen, was ja auch mit WAP-Tickern oder RSS-Feeds möglich ist, sondern es kann mit Mikroblogs ebenfalls dezentral an viele gesendet werden. Dies kann gravierende Auswirkungen haben. Durch diese Möglichkeit kann lokales Wissen z.B. über Blockaden, Übergriffe, Nazis etc. schneller direkt an viele Menschen weitergegeben werden, was bei Aktionen einen entscheidenden Zeitvorteil bringen kann.

Natürlich weist er ebenfalls darauf hin, wie wichtig der verantwortungsvolle Umgang mit diesen mächtigen Werkzeugen ist.

Was generell fehlt ist sinnvolle (Offline)-Literatur, gute Broschüren und ein gutes Wiki zu Medienkompetenz und Mikroblogging für soziale Bewegungen. Die Entwicklung ist halt noch recht neu. Zentral wir außerdem die Herausbildung einer Policy für verantwortungsbewußte Nutzung von Mikroblog innerhalb von sozialen Bewegungen sein, wie sie sich auch für die Nutzung von Indymedia entwickelt hat, damit Mikroblogs breiter genutzt werden können.

Der notwendige Schutz von Privatsphäre und Anonymität erfordert ein großes Maß an Know-how und geeignete Tools. Timo empfiehlt dafür ausdrücklich die Open-Source-Software Laconica, auf der auch der bekanntere Microblogging-Service Identi.ca läuft.

Ich glaube das Laconi.ca nachhaltiger ist, und es sich lohnt in Initiativen zu investieren, die von den Bewegungen und Menschen kontrolliert werden können.

Mithilfe dieser Software hat mensch.coop bereits seinen eigenen Microbloggingdienst unter http://mikro.mensch.coop/ eingerichtet, auf dem z.B. ausführlich über den Castortransport berichtet wurde. Außerdem gibt es noch eine aktuelle Analyse von Mikroblogging-Aktivitäten bei der Gegenmobilisierung zum Naziaufmarsch am 14.02.2009 in Dresden.

Vielen Dank an Timo für diese umfassende Recherche. Sagt’s weiter, damit sein Statement „Derzeit herrscht gerade im deutschsprachigen Raum bei der mobilen Aktionskommunikation noch Web 1.0 vor.“ bald über den Haufen geworfen werden kann.
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Unter: antischokke, Web 2.0     9 Kommentare     

Groops bettelt um Backlinks

Aus Gründen habe ich vor geraumer Zeit mal ein Konto bei groops.de angelegt. Heute morgen fand ich folgende E-Mail in meiner Inbox:

Hallo nicole,

wir haben gesehen, dass Du auf Deiner Groops Profilseite einen Link zu einer anderen Internetseite gesetzt hast. Falls es sich dabei um Deine eigene Homepage, oder Profilseite bei einer anderen Plattform handelt, dann setze dort bitte im Gegenzug einen Link auf Groops.

Schön wäre es, wenn Du dazu folgende Stichwörter benutzt: Freizeitpartner, Gruppem [sic!], Leute kennenlernen, Treffen, Freitzeitgruppen.

* Wir haben hier den Link vorbereitet, den Du nur noch kopieren und bei Dir eintragen musst: […]

Richtig, in meinem Profil hab ich unter „Website/Blog:“ einen Link auf mein privates Blog http://antischokke.de gesetzt. Vielleicht habe ich ja aktuelle Trends verpasst, aber für mich beruhen Verweise in meinen privaten Kommunikationskanälen auf Freiwilligkeit. Wenn mir ein Service gefällt, setzte ich gerne einen Link zu meinem dortigen Profil, am liebsten natürlich in Form der Microbuttons von kosmar.

Naja, den Backlink hab ich hiermit nun trotzdem gesetzt (und sogar mit „Gruppem“ getaggt), mein Konto dafür aber sofort gelöscht (bzw. Löschung beantragt, sowas dauert ja bekanntlich). Manchmal sollte man die eigenen Marketinginteressen doch lieber den Interessen und dem Wohlgefühl der Nutzer unterordnen. Oder sich besser beraten lassen.

UPDATE 02.03.09: Als Reaktion auf meinen Blogbeitrag bekam ich gestern eine Nachricht von Groops bzgl. der Löschung meines Kontos. Leider hatte ich die falsche E-Mail-Adresse angegeben, ansonsten wäre die Löschung sofort und automatisch erfolgt.

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Webmontag in Köln: heute!

Hach, heute ist in Köln Webmontag! Leider ist mir der ICE nach Köln vor der Nase weggefahren, so dass ich garnicht dabei sein kann :(

Bisher sind schon über 30 Leute angemeldet, und wie die Erfahrung zeigt, werden das am Abend ca. doppelt so viele. Wer also in Köln oder um Köln oder um Köln herum weilt, sollte sich gegen 19 Uhr aufmachen in Richtung Spielplatz (Südstadt) und entweder selber spontan einen Vortrag halten oder die Gelegenheit zum Netzwerken und Shmoozen nicht ungenutzt verstreichen lassen. Im Webmontagswiki und auf der mixxt-Plattform gibt es mehr Infos. Also, kommt schön! Und grüßt mir den René.

UPDATE: Der Kölner Stadtanzeiger hat dazu einen Artikel geschrieben: Der Traum vom großen Durchbruch.

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re:publica’09: Shift Happens

Vom 01. bis 03. April 2009 findet re:publica’09 in der Berliner Kalkscheune statt.


Die aktuelle Pressemitteilung beschreibt, wie sich die Konferenz „vom Blogger-Treff zum Web-2.0-Festival“ gewandelt hat:

Inhaltlich möchten wir mit “Shift happens” den Fokus auf die gesellschaftlichen und kulturellen Veränderungen legen, die die digitale Gesellschaft hervorgebracht hat und die für die jüngere Generation längst Status Quo sind”, erklärt Tanja Haeusler. “Es soll diskutiert werden, welchen politischen und gesamtgesellschaftlichen Wandel dieser ‘Shift’ einläuten wird und in welchen Bereichen er sich bereits manifestiert hat.

Um dem Besucherandrang gerecht zu werden, stehen neben der bewährten Kalkscheune nächstes Jahr auch der Friedrichstadtpalast und das Mediacentre (alle in unmittelbarer Nähe) zur Verfügung. Der Ticketverkauf hat ebenfalls begonnen: normale Tickets kosten 60 Euro, Unternehmen zahlen 100 und BloggerInnen, die ein Banner auf Ihrer Website einbinden, sind mit 40 Euro dabei.

Es ist noch Zeit, das Programm selber mitzugestalten und eigene Vorträge einzureichen. Auch hier gilt: wer zuerst kommt, mahlt zuerst. „Denn irgendwann ist der Fahrplan und damit das Programm voll.“

Ich möchte mich ausnahmsweise mal ohne Widerworte Herrn Uhlemeyer anschließen: Ick freu mir vor!

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Qualitätsoffensive am BarCamp-Sonntag

Ein „Quality Sunday“ soll das werden, mal schauen. Bin nach einem (unfreiwillig ausgiebigeren) Spaziergang durch die Hamburger Morgensonne auf dem BarCamp (bchh08) angekommen, hab mir einen leckeren Obstsalat mit Bircher-Müsli gegönnt und sitze nun in der Sessionplanung. Wenn mein Ladegerät vor der völligen Akku-Entleerung noch auftaucht (hallo @miezhaus), gibt es wieder einen ausführlicheren Blogpost. Stay tuned!

11:30 Uhr: Die Zukunft des Web 2.0
Nunja, ich wage zu wagen zu bezweifeln, dass das jemand unter den hier Anwesenden vorhersagen kann, aber anschauen kostet ja nix (außer ggf. Nerven). Gute Idee übrigens: Da die allgemeine Vorstellungsrunde aufgrund der hohen Teilnehmerzahl ausfallen muss, werden in den ersten Sessions jeweils kleinere Runden (Name, 3 Tags) gemacht.

Es geht direkt los mit der These Blogs vs. Twitter etc. „Was ist jenseits dessen denkbar in 10 Jahren?“ Spracheingabe, Gestensteuerung, Software noch mehr in den Browser verlagern… Wanna Challenge wird vorgestellt und dann der Unterschied zwischen Video-Live-Streaming und Video-(Download-)Plattformen erklärt (?). WebApps sind vorbei, man sollte eher in/an MobileApps denken (!). Vision: Der Computer lernt zu verstehen, was jemand in Videos/Livestreams sagt und indexiert das direkt, inkl. Semantik, so dass Videos viel besser suchbar werden, als durch manuelles Tagging. Datenschutz, gläserner Kunde, gläsernes Unternehmen, Data Portablility, Privatsphäre.
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BarCamp Hamburg – ich bin drin

KurzerLängerer Zwischenbericht vom BarCamp in Hamburg (bchh08), das dieses Wochenende in den Räumen von OTTO stattfindet: Ein großes Hallo zur Begrüßung, viele bekannte und von mir geschätzte Gesichter, natürlich auch einige übliche Verdächtige. Glücklicherweise habe ich mir die Party gestern Abend gespart und bin somit heute kommunikations- und aufnahmefähig.

Zwei Pluspunkte sofort vorweg: Die T-Shirts (von ABT) kann man auch in seiner Freizeit anziehen, ohne gleich als Litfasssäule diffamiert zu werden. Sehr schick. Das Frühstück war sehr reichhaltig, und obwohl dieser Berg von Mett eher durch Unappetitlichkeit auffiel, kamen Menschen mit den besseren Argumenten (z.B. VegetarierInnen) völlig auf ihre Kosten.

Bei der Begrüßung und Sessionplanung wurde vom Orga-Team nochmal darauf verwiesen, dass die Sessions weniger Vortrags- und mehr Diskussionscharakter haben sollen und der Zeitrahmen eher eine Orientierung bieten und Dynamik zulassen sollen. Also mehr Bewegung wagen, das fehlte bei den letzten BarCamps und soll heute und morgen wieder besser oder „back to the roots“ werden.

Die vorgestellten Sessions schienen anfangs alle sehr businesslastig, später kamen dann doch noch recht interessant anmutende Vorträge hinzu. Oliver Ueberholz wird z.B. über die Marketingstrategie von Obama reden, Jan Tißler über die Zukunft von Blogs („ggf. müssen wir nach 5 Minuten abbrechen und Kaffee trinken gehen“) und Michelle Thorne, John Weitzmann und ich bieten eine Session zu Creative Commons an.

Das Netzwerken klappt auch gut, ich hatte bereits die Ehre, ben_ endlich auch mal in echt und nicht nur im Lesen kennen zu lernen :)
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